Zu Beginn des Jahres hat Ubisoft eine umfangreiche Neuausrichtung seiner internen Firmenstruktur angekündigt. Dadurch hat das Unternehmen nicht nur alle seine IPs auf fünf neue Untergruppen aufgeteilt, sondern der Schritt führte auch zu Massenentlassungen, Verzögerungen und vielen eingestellten Projekten. Ubisofts CEO Yves Guillemot sprach vor einigen Tagen ein wenig mit Variety über diese Maßnahme und die Pläne des Unternehmens für die Zukunft. Dabei betonte der CEO, dass diese Neuausrichtung notwendig ist und das Ganze den Beginn eines Drei-Jahres-Plans darstellt.
We are focused on strengthening our foundations and creating long-term value. Our new Creative Houses model is transforming how we work, putting decision-making, player relationships, and long-term franchise growth directly in the hands of the teams creating the games, and getting us back to what matters most: making the best possible experiences for our players.
At the same time, we have reset and refocused our roadmap to deliver a clear pipeline of high-quality titles over the next three years. We are also reshaping the organization and managing costs to ensure a sustainable, competitive structure for the future. – CEO Yves Guillemot
Im Mittelpunkt des Plans stehen wohl die fünf neuen „Creative Houses“ von Ubisoft, die die einzelnen IPs des Publishers verwalten sollen. Dadurch will Ubisoft die Entwicklung und Vermarktung von Spielen zielstrebiger gestalten und unnötige Schritte aus der Produktion entfernen. Beliebte Marken wie „Far Cry“ oder „Assassin’s Creed“ werden sowohl neue Einzelspieler-Titel als auch Mehrspieler-Erfahrungen erhalten, um ein möglichst breites Publikum anzusprechen. Zeitgleich will der Publisher die Vielfalt und die Qualität seiner Titel verbessern, weil die Produkte in den letzten Jahren nicht unbedingt den Erwartungen der Spieler entsprachen.
Tencent brings unparalleled knowledge of the Chinese ecosystem. Their expertise will help us position our brands in a way that truly resonates with local players, while also acting as a powerful distribution partner. We see significant potential for franchises such as “Rainbow Six” to scale in China to levels comparable to — or even exceeding — other major markets in both player base and revenue. CEO Yves Guillemot
Um die finanziellen Ziele von Ubisoft zu erreichen, spart der Publisher bereits dreistellige Millionenbeträge durch seine vielen Entlassungen ein. Ein weiteres Element dieses Plans ist eine stärkere Zusammenarbeit mit Tencent, um die Präsenz des Publishers im chinesischen Markt zu stärken. Besonders Marken wie „Rainbow Six“ sollen dort stärker und gewinnbringender vermarktet werden. Der letzte Teil des Plans ist der Ausbau der hauseigenen Marken in anderen Medienformaten. Dazu gehören der Watch Dogs Film, die von Netflix produzierte Assassin’s Creed Serie, eine Serie zu Far Cry und einige animierte Projekte.
Es würde mich ernsthaft positiv überraschen, wenn Ubisoft sich in drei Jahren tatsächlich in einer deutlich besseren Position befinden würde. Schließlich haben wir all den Kram über frische Ideen, eine höhere Qualität und mehr Vielfalt bereits in der Vergangenheit mehrfach gehört. Trotzdem hat der Publisher das letzte Jahrzehnt über irgendwie immer nur den gleichen „Open World Kram“ veröffentlicht. Zumindest darf man sich vielleicht über ein neues „Rayman“ freuen, welches dann sicherlich die Entfernung von tausenden an Mitarbeitern wert war…
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Mir ist egal, wie Ubisoft dasteht, die sollen einfach weiter Assassins Creed Spiele bringen und wenns geht noch ein DLC zu Shadows.
Gegen Division 3 hätte ich auch nichts.
Ja man, endlich ein neues Assansins Creed und Far Cry! Ich kanns kaum erwarten. Nicht.
Bringt doch mal andere IPs wieder, die den Leuten nicht schon zu den Ohren rauskommen, wie Rayman, Splinter Cell oder Beyond Good and Evil.
Wieso zum Teufel ist der immer noch CEO? Mit dem an der Spitze bezweifel ich jegliche Besserung