Erstmals fungiert eine Frau alleinverantwortlich auf dem Cheftrainerposten in der Bundesliga. Bis hierhin legte Marie-Louise Eta eine steile Karriere mit viel Substanz hin. Bei Union Berlin durfte sie sich entwickeln – und steht am Samstag nun an der Seitenlinie gegen Wolfsburg. (Via)
Ja, warum denn auch nicht? Ich finde diese äußerst mutige Entscheidung der Berliner extrem gut. Warum sollen Damen denn die schlechteren Trainer sein? Läuft doch in der Frauen-Bundesliga genauso gut andersrum.
Für mich eine zukunftweisende Entscheidung. Ab dem nächsten Spieltag ruhen viele Augen auf Union. Ich drücke Eta alle Daumen – vor allem auch, weil sie bei Werder gespielt hat.
Ihr könnt Euch ja vorstellen, was da schon in den sozialen Netzwerken los war…
Der Bundesliga Trainer, der gegen sie verliert, hat für immer sein Gesicht verloren. Es gibt, glaube ich, kaum etwas Peinlicheres. Das ist nicht mal Ragebait ich würde rt als Trainer lieber 10:0 gegen Heidenheim verlieren, als gegen eine Frau. https://t.co/qXAU3qTaSG
— Garçon🇨🇩 (@garcon29__) April 11, 2026
Wie seht Ihr die ganze Sache?
Anzeige








Ich musste bei dem Dumpfbacken-Kommentar ein wenig Grinsen, weil es mich an TossGirl erinnert hat, die erste koreanische Progamerin in Starcraft. Die hat tatsächlich mal live geweint nach einer Niederlage – weil sie gegen einen „Foreigner“ verloren hat, was damals für Koreaner noch als fast unmöglich galt.
Anyway…die Dame ist ja nun schon eine Weile dabei und ich wüsste auch nicht, was dagegen spricht. Oder sagen wir so: Wenn Männer nicht von Frauen, Frauen aber von Männern trainiert werden können, habe ich eher den Eindruck, dass das Problem die Herren der Schöpfung sind und nicht umgekehrt.
Aber denke mal, dass das nach der ersten Aufregung recht schnell ganz normal sein wird. Und es wird noch viel länger dauern, bis mehr Frauen in der Bundesliga an der Seitenlinie stehen – der Trainermarkt ist schließlich umkämpft und neue Trainer kommen fast immer nur über „Stallgeruch“ dazu.