In den vergangenen Monaten war der Spieleentwickler Benoit Richer bei Ubisoft Montreal angestellt und fungierte dort als Game Director für das noch unter einem Arbeitstitel laufende „Assassin’s Creed Hexe“. Am vergangenen Wochenende enthüllte der Entwickler nun allerdings auf LinkedIn, dass er diesen Posten geräumt und Ubisoft verlassen hat. Als Grund dafür nannte er einen Wechsel zu dem in Quebec sitzenden Indie-Studio „Servo Games“, bei dem er als Mitgründer und neuer Game Director fungiert.

This is the beginning of a new chapter: I’m joining Servo Games as Game Director! – Benoit Richer(via)

Unter normalen Umständen wäre der Verlust des Game Directors selbst bei einem namhaften Projekt wie „Assassin’s Creed Hexe“ nicht unbedingt extrem auffällig. Allerdings wird diese Situation dadurch verschlimmert, dass der Ausstieg von Richer bereits den zweiten Verlust eines zentralen Mitglieds des Entwicklerteams in genauso vielen Monaten darstellt. Ende Februar 2026 ist nämlich bereits Creative Director Clint Hocking vollständig aus dem Projekt ausgestiegen, um sich anderen Interessen zu widmen. Ersetzt wurde Hocking damals durch Jean Guesdon, der als allgemeiner Chef der Assassin’s Creed IP fungiert.

Der Wegfall von direkt zwei wichtigen Entwicklern in einem sehr kurzen Zeitraum erregt aktuell ziemlich viel Aufmerksamkeit in der Community. Verstärkt wird das Ganze noch dadurch, dass Ubisoft aktuell keinen besonders guten Ruf genießt und in den letzten Jahren immer wieder negativ aufgefallen ist. Daher sieht es für Spieler aktuell auf jeden Fall so aus, als würde sich „Assassin’s Creed Hexe“ in ernsthaften Schwierigkeiten befinden. Spieler spekulieren bereits über mögliche Probleme mit dem Projekt, notwendige Verzögerungen und ein noch vor dem Launch geflopptes Spiel.

Da „Assassin’s Creed Hexe“ offiziell erst in 2027 erscheinen soll, bleibt Ubisoft aber eigentlich noch genug Zeit dafür, um mögliche Probleme zu lösen. Die Zukunft muss zeigen, ob das Spiel die Ansprüche der Community erfüllen kann.


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