Mozilla gab in dieser Woche bekannt, dass es mittlerweile offiziell an einem hauseigenen Werbeblocker für seinen durchaus beliebten Firefox-Browser arbeitet. Enthüllt wurde dieser Plan erstmalig von Manager Ajit Varma, der in einem Interview mit dem YouTube Kanal Techlore recht ausführlich über dieses Thema sprach. Das Unternehmen hat sich wohl zu diesem Schritt entschieden, weil Adblocker zu den häufigsten Erweiterungen der Nutzer gehören und viele Personen bereits das Interesse an einem internen System betonten.
Angedeutet wurde diese Absicht von Mozilla wohl bereits vor einiger Zeit dadurch, dass Daten für den Werbeblocker des Brave-Browsers in dem Code von Firefox aufgetaucht sind. Varma distanzierte sich in dem Interview allerdings mehr als deutlich von diesem anderen Browser. Laut ihm dienten die Elemente von Brave nur zu Testzwecken, um herausfinden, ob ein hauseigene Adblocker sich überhaupt lohnen würde. Das Endprodukt für Firefox soll allerdings ein komplett eigenes Produkt sein und auf eigene Technologie setzen.
Genaue Details zu der technischen Umsetzung oder der geplanten Veröffentlichung gibt es aktuell noch nicht. Als Nutzer darf man aber wohl davon ausgehen, dass der Firefox-Adblocker sind ebenfalls limitieren oder komplett ausstellen lassen wird und Nutzer gewisse Internetseiten als Ausnahmen erlauben können. Schließlich erlaubt der Browser auch in allen anderen Bereichen wie der Verwendung von AI oder dem hauseigenen VPN möglichst viele Einstellungsmöglichkeiten für die Nutzer. Zusammen mit diesen zwei anderen Funktionen entwickelt sich Firefox aktuell aber auf jeden Fall in eine positive Richtung, die die Kunden über Firmen stellt.
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