In der Nacht gestern auf heute hat HBO endlich offiziell mit der gespannt erwarteten dritten Staffel von „House of the Dragon“ begonnen. Diese neue Staffel besteht aus insgesamt acht Episoden, die jetzt wöchentlich bei HBO Max erscheinen werden. Das Finale der Staffel steht den Fans dann also ab dem 09. August 2026 zur Verfügung. Wer die Show selbst sehen möchte, der kann entweder HBO Max direkt abonnieren oder für den entsprechenden Kanal auf Amazon Prime Video bezahlen.

Leichte Spoilerwarnung (Keine zu konkreten Details):

Auch wenn die erste Folge von Staffel 3 natürlich viele politische Intrigen und Unterhaltungen zwischen wichtigen Charakteren beinhaltet, so steht ein Event aber eindeutig im Fokus der Episode. Dabei handelt es sich um die sogenannte „Die Schlacht in der Gurgel“ (Battle of the Gullet), in der die Flotte der Velaryons bei den Trittsteinen gegen die Triarchie in den Kampf zieht. Diese gewaltige Seeschlacht ist ein blutiges Spektakel, welches einen Großteil der Folge einnimmt und selbstverständlich auch zu dem Verlust des einen oder anderen Charakters führt.

Die Schlacht sollte eigentlich das Finale von Staffel 2 darstellen, welches aus Kostengründen dann auf Staffel 3 verlegt wurde. Dadurch entstanden eine ziemlich schwach endende zweite Staffel und eine zumindest eindrucksvoll startende dritte Staffel der Show, was viele Fans durchaus kritisieren. Ansonsten weichen die Darstellung der Schlacht, die auftauchenden Charaktere und die Tode in vielen Punkten drastisch von der vorgegebenen Buchvorlage ab. Diese Änderungen gehen dabei über simple Notwendigkeiten einer Adaption hinaus und sie zeigen gut, wie sehr Showrunner Ryan Condal versucht die Geschichte zu seinem eigenen Werk zu machen. Die von George R. R. Martin ausgehende Unzufriedenheit mit der Adaption erklärt sich dadurch direkt.

Trotzdem würde ich persönlich sagen, dass ich Zufrieden mit dem Auftakt von Staffel 3 bin. Meine Erwartungen an die Serie und die Arbeit von Condal sind stark gesunken und diese niedrigen Erwartungen wurden erfüllt. Das Ganze kommt aber natürlich nicht an die Qualität heran, die erst zu Beginn des Jahres durch „A Knight of the Seven Kingdoms“ gezeigt wurde.


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