Das Sammeln, Tauschen und Verkaufen von Sammelkarten hat sich in den vergangenen Jahren zu einer immer lukrativeren Beschäftigung entwickelt. Bedauerlicherweise lockte dieser Umstand viele Scalper in dieses Hobby, die Kartenspiele nur als Geldanlage einstufen und massenweise Produkte aufkaufen. Dadurch ist es für reguläre Fans enorm schwierig geworden, um an Karten aus brandneuen Sets in ihren favorisierten Spielen zu kommen. Um diese Situation zu verbessern und Scalper zu bekämpfen, greifen Unternehmen zu immer drastischeren Schritten.
Die für das Pokémon Sammelkartenspiel verantwortliche Pokémon Company führt aktuell auf jeden Fall die Liste mit Firmen im Kampf gegen Scalper an. Das Unternehmen verkündete bereits vor etwas über einer Woche, dass sie neben Ausweisen und Kontrollen jetzt auch Facial Recognition Technologie zum Einsatz bringen möchte. Fünf ausgewählte Shops in Japan wurden mit speziellen Kameras ausgestattet, die die Gesichter der Kunden scannen und zu oft in den Läden auftauchende Käufer identifizieren. Wer auf diese Weise markiert wurde, der kann keine Produkte mehr kaufen. Gleichzeitig werden nur Kunden in die Läden gelassen, die dieser Kontrolle zustimmen.
Interessanterweise hat am vergangenen Wochenende nun auch Bandai Namco verkündet, dass das Unternehmen diese Facial Recognition Technologie bei den Verkäufen ihres One Piece Card Games in Japan zum Einsatz bringen möchte. Im offiziellen Store des Spiels in Tokyo wird diese Kontrolle ab dem 22. August 2026 aktiv sein. Auch wenn das TCG zu One Piece nicht die Ausmaße des Pokémon TCGs annimmt, so gibt es aber auch dort mehr als genug Scalper, die richtigen Fans das Spiel ruinieren. Daher möchte Bandai jetzt ebenfalls mit seinen Spielen auf stärkere Kontrollen setzen.
【ご案内】
ONE PIECEカードゲーム公式ショップでは、すべてのお客様へ販売機会を公平にお届けするため、8/22(土)より顔認証システムの導入準備を進めております。
詳細は公式ホームページをご確認ください。https://t.co/j0xLr8ftP7
— ONE PIECE カードゲーム 公式ショップ (@ONEPIECEtcgSHOP) August 10, 2026
Aufgrund von regionaler Gesetze ist es unwahrscheinlich, dass Gesichtserkennungen und Ausweiskontrollen nach diesen ersten Tests auch außerhalb von Japan umgesetzt werden. Trotzdem ist die pure Notwendigkeit solcher Maßnahmen in Teilen der Welt ein recht erschreckendes Szenario. Schließlich wirken Kontrollen dieser Art für den Verkauf von simplen Sammelkarten ziemlich dystopisch. Da Scalper und extreme Fans in der Vergangenheit aber schon zu Raubüberfällen, Verletzungen und sogar Toten führten, sind solche Maßnahmen mittlerweile aber wohl traurigerweise notwendig.
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Ja, das wird das Problem lösen, von Leuten die n Kleingewerbe angemeldet haben, via Vertriebler sich viel zu viel kaufen und dann noch shops in der Umgebung abklappern bzw den Bumms zu guten Preisen von normalen Websites aufkaufen, mit Hilfe von Bots & Scripts… das ist n Tropfen auf dem heißen sein.