Im Februar 2027 werden Crystal Dynamics und Flying Wild Hog das neue Action-Adventure „Tomb Raider: Legacy of Atlantis“ auf den Markt bringen. Bei diesem Titel soll es sich um eine Neuinterpretation des ersten Tomb Raider Spiels aus dem Jahr 1996 handeln, welches die Elemente des Vorgängers nimmt und sie für moderne Spieler aufarbeitet. Im Rahmen der Berichterstattung zu diesem Projekt veröffentlichten die Entwickler in dieser Woche ein neues Vorschauvideo mit dem Namen „Combat & Progression Reimagined“. Wie man es erwarten würde, steht das Gameplay im Fokus der Vorschau.
Auch wenn gewisse Elemente des Videos durchaus positiv von Fans angenommen werden, so erntet der Trailer aber auch ernste Kritik für zwei geplante Abweichungen von der Vorlage. Mit „Tomb Raider: Legacy of Atlantis“ wollen die Entwickler nämlich sowohl einen Talentraum für Lara als auch ein Crafting-System in das Spiel implementieren. Solche Spielelemente könnten in einem Action-Adventure zwar sehr gut funktionieren, aber basierend auf diesem Trailer scheinen die Entwickler sich für die langweiligsten Optionen entschieden zu haben.
Das einzig bisher gezeigte Talent erhöht die Feuerrate von Laras Pistolen um 10%. So minimale prozentuale Verbesserungen wirken natürlich ziemlich langweilig, weil sie sich kaum auf das Gameplay auswirken und keinerlei Kreativität erfordern. Für das Crafting sammeln die Spieler in der Welt verschiedene Kräuter, aus denen sie dann Bufffood und heilende Items herstellen können. Das Ganze ist zwar etwas involvierter, aber Spieler neigen dazu Crafting-Systeme dieser Art beinahe vollständig zu ignorieren. Schließlich sind minimale Buffs dieser Art für gewöhnlich den Aufwand nicht wert.
Ansonsten hatten viele Spieler gehofft, dass „Tomb Raider: Legacy of Atlantis“ eine Rückkehr zu den klassischen Teilen der Reihe darstellt und man ein reines Action-Adventure erhält. Scheinbar können die Entwickler die „Crafting-Lara“ aber einfach nicht zurücklassen, weshalb sie diese Dinge jetzt auch in ihr neues Spiel zwängen müssen. Fans des Originals dürfte dieser Umstand enttäuschend.








