Auch wenn das Jahr 2026 noch einige Monate umfasst, so wurde im Verlauf des gestrigen Tages aber trotzdem schon einmal der erste Preis für das „Game of the Year“ verliehen. Am gestrigen Dienstag fand nämlich die Verleihung der Japan Game Awards statt. Diese jährlich von CESA veranstaltete Auszeichnung soll Spiele ehren, die in Japan veröffentlicht wurden und eine überdurchschnittliche Qualität besitzen. Alle in der Region zwischen dem 01. Juni 2025 und dem 31. Mau 2026 veröffentlichten Spiele waren für die Preisverleihung zugelassen.

Der Preis für das „Game of the Year“ von den Japan Game Awards ging dabei dann an das von Game Freak und Omega Force entwickelte Lebenssimulationspiel „Pokémon Pokopia“. Dieser Titel erhielt bisher beinahe nur positive Reviews und er ist nach Mario Kart World das zweiterfolgreichste Spiel für die Nintendo Switch. Bei der Verleihung musste sich das exklusiv auf Nintendos Plattform erschienene Spiel unter anderem gegen Riesen wie Resident Evil Requiem, Ghost of Yōtei und Pragmata durchsetzen.

Zusätzlich dazu wurde Pokémon Pokopia auf dieser Veranstaltung von dem japanischen Wirtschaftsministerium auch noch mit einem „Trade, and Industry Award“ ausgezeichnet. Dieser Preis wird nur an Entwickler oder Studios verliehen, die die regionale Branche aktiv vorangetrieben und verbessert haben. Da Pokémon Pokopia sich an alle Altersgruppen richtet und somit ohne Kontroversen im Grunde alle Menschen ansprechen könnte, dürfte das Spiel das perfekte Ziel für so einen Preis der Regierung darstellen.

Auch wenn viele Leute Pokémon Pokopia sicherlich als unbedeutsamen Titel abtun würden, so kann ich aber verstehen, warum dieses Spiel den Preis gewonnen hat. Pokopia ist einfach ein sehr gut gemachter Titel, der sein Genre vorantreibt und alle dort gesetzten Erwartungen erfüllt. Es hat es meiner Meinung nach also durchaus verdient bei dem Rennen um die „Game of the Year Preise“ mitzumachen.

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