In der Nacht von gestern wurden Nutzer von YouTube Premium in den USA über eine E-Mail unerwartet darauf hingewiesen, dass die Abo-Preise für diesen Dienst in allen Kategorien erhöht werden. Kurz nach dem Verschicken dieser Nachrichten drehte YouTube dann auch direkt an der Preisschraube und erhöhte die Kosten für amerikanische Nutzer. Der letzte Preisanstieg bei diesem Dienst erfolgte im Jahr 2023, weshalb die jetzige Anpassung viele Kunden ziemlich überraschend trifft. Nutzer in den USA müssen jetzt mit den folgenden neuen Preisen zurechtkommen:
- Für einzelne Kunden stieg der Preis pro Monat von 13.99 USD auf 15.99 USD.
- Der jährliche Preis erhöhte sich von 139.99 USD auf 159.99 USD.
- Der Familienplan liegt jetzt bei 26.99 USD pro Monat (war 22.99 USD).
- Premium Lite wurde von 7.99 USD pro Monat auf 8.99 USD erhöht.
In der E-Mail begründete YouTube den Preisanstieg mit den gleichen Punkten, die jedes Mal von dem Dienst erwähnt werden. Die Erhöhung der Abo-Preise ist notwendig, um YouTube Premium weiterhin zu verbessern, die steigenden von YouTube auszugleichen und die Influencer auf der Plattform zu bezahlen. Auch wenn alle diese Punkte natürlich irgendwo korrekt sind, so reagieren die Kunden trotzdem nicht unbedingt positiv darauf, wenn sie immer die gleichen Ausreden hören. Zusätzlich dazu ist der Frust dieses Mal besonders hoch, weil diese Preisanpassung im Vorfeld nicht kommuniziert wurde. In so einer Situation muss sich YouTube nicht wundern, wenn immer mehr Leute zu Adblockern greifen.
Silent Youtube Premium Price Increase?
by
u/Nicholas_I in
youtube
Ansonsten betrifft diese Preiserhöhung derzeit natürlich nur die Nutzer in den USA. Trotzdem ist dieser Anstieg ein Punkt, der auch Kunden in den anderen Regionen interessieren sollte. Schließlich werden solche Preiserhöhungen in Nordamerika einige Wochen oder Monate später auch immer auf andere Regionen ausgeweitet. Nutzer in Deutschland sollten also davon ausgehen, dass in der nahen Zukunft auch hierzulande die Kosten für YouTube Premium steigen werden. Dann muss jeder Kunde entscheiden, ob er weiterhin für den Dienst bezahlen möchte.
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