Gestern Abend hatte der Spieler Maximum von Team Liquid die Chance dazu, sich ein wenig mit Lead Encounter Designer Taylor Sanders und Senior Game Designer Anthony Trejo aus dem WoW-Team zu unterhalten. Dieses Interview drehte sich hauptsächlich um das World First Race, die Raiderfahrung in Midnight und die Arbeit der Entwickler in diesem Bereich. Zur Überraschung der gesamten Fangemeinde nutzte das Entwicklerteam dieses Interview aber dafür, um den mit Patch 12.0.7 kommenden neuen Schlachtzug „Sporefall“ zu enthüllen. Dieser Raid ist in Harandar positioniert und er beinhaltet erneut einen Encounter.
Außergewöhnlich an Sporefall ist der Umstand, dass die Entwickler damit ein kleines Experiment wagen. Dieser Schlachtzug wird nämlich als bisher erster Raid in der Geschichte des Spiels einen flexiblen mythischen Schwierigkeitsgrad erhalten. Dieser Mythic Mode soll zwischen 15 und 25 Spielern skalieren und sich von der Schwierigkeit her an die jeweilige Gruppengröße anpassen. Das Team möchte dadurch den Sprung von Hero zu Mythic etwas vereinfachen und schauen, wie die Spieler auf eine etwas flexiblere Raidgröße reagieren.
[…] We do aim to make this raid more approachable. One of the pieces of feedback that we’ve heard a lot from Mythic players in particular, and Heroic players, is that its very difficulty to make that transition from Heroic to Mythic. This is going to be a one-boss raid in Harandar called Sporefall and we’re excited [that], for the first time, we’re going to be offering Mythic flex difficulty so you’ll be able to enter into Mythic with groups of 15 to 25 players. So we hope that will allow more groups who have maybe completed AOTC or their Heroic goals to transition into Mythic. So that’s really our goal with this piece of content is to make sure that if you’ve finished the season in your Heroic group, that you feel like you can start to bite off a bigger challenge for your group and think about a long term road of transitioning into Mythic difficulty.
Bisher stößt diese Enthüllung der Entwickler auf viel positives Feedback aus der Spielerschaft von WoW. Schließlich ist der erhöhte Schwierigkeitsgrad nicht wirklich der Grund dafür, warum viele Gruppen auf den Mythic Mode verzichten. Das Problem ist für gewöhnlich die Limitierung auf genau 20 Spieler, was das Aufbauen eines dauerhaftes Raidkaders unnötig lästig gestaltet. Das Ganze etwas flexibler zu machen, ist also ein enormer Vorteil für die Spieler. Man kann nur hoffen, dass das Experiment erfolgreich ist und die Entwickler diese Option auf für zukünftige Raid beibehalten.
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Und am Ende wird wieder jeder versuchen, die Raidgröße an die einfachste Skalierung anzupassen. Wie es eben schon im Flex oft gemacht wird.
Eine „Meta“ wird sich natürlich entwickeln. Vielleicht ist 20 Spieler der sweetspot, vielleicht auch nicht. Allerdings kann eine Allianz, die die 20 Spieler nicht immer voll bekommt, trotzdem mythisch raiden.
Wie viele Raids fallen wohl pro Woche aus, weil ein oder zwei Spieler keine Zeit haben? Oder wie viel kleinere Gilden würden mythisch gerne mal anschauen, haben aber nicht genug Spieler?
Ich hätte gerne einen Solomodus für mythic. Muss immer drauf verzichten, weil ich alleine nicht rein komme. Manno.
Danke, einer hats verstanden.
Was hat das mit dem Kommentar zu tun? Es ist halt wirklich so dass sie meisten Raids ausfallen weil spontan jemand nicht kann und man keinen Ersatz hat (wie auch, derjenige hätte sich ja einen abends frei blocken müssen nur um auf der Bank zu sitzen). Und genau dagegen hilft der flex mode weil man dann auch zu 19. rein kann. Was hat das mit solo contest zu tun?
Ich wüsste nicht was mir egaler sein könnte, ob irgendwelche hartschwitzer Bosse mit einer optimalen gruppengröße spielen und besiegen.
Dieser ganze Wahn Balance und world first races ist es sowieso eine einzige Clownshow.
Mythisch flex ist lange überfällig.
Jap!