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Blade Runner 2099 erscheint in 2026 bei Amazon Prime

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Im September 2022 hat Amazon für Prime Video eine Live-Action-Serie zu dem Blade Runner Universum in Auftrag gegeben. Dieses unter dem Namen „Blade Runner 2099“ laufende Projekt sollte eine direkte Fortsetzung zu dem Film „Blade Runner 2049“ aus dem Jahr 2017 sein und eigentlich hätte Amazon die Show noch in diesem Jahr veröffentlichen wollen. Allerdings sorgten die für 2023 in Hollywood durchgeführt Streiks für eine enorme Verzögerung bei dem Projekt, weshalb es auch bereits Spekulationen über eine mögliche Einstellung der Serie gab.

In dieser Woche konnte Deadline nun aber wohl herausfinden, dass Amazon weiter an „Blade Runner 2099“ festhält und sogar bereits die Veröffentlichung der Show vorbereitet. Einem neuen Bericht zufolge soll diese Serie wohl irgendwann in 2026 bei Prime Video an den Start gehen. Genauer kann der Termin aktuell noch nicht eingegrenzt werden, weil sich die Show noch immer in der Nachproduktion befindet. Vermutlich wissen nicht einmal die Verantwortlichen mit Sicherheit, wann diese Arbeit abgeschlossen sein dürfte.

The wait is almost over. Blade Runner 2099, Prime Video‘s limited series followup to the 2017 movie sequel Blade Runner 2049, will premiere on the platform in 2026.(via)

Eine Serienfortsetzung zu „Blade Runner 2049“ klang einmal wie eine recht gute Idee. Mittlerweile hat sich das Ganze aber ausreichend weit verzögert, um das gesamte Interesse an dem Franchise verschwinden zu lassen. Zumindest gehört Blade Runner für mich derzeit nicht zu den IPs, zu denen ich unbedingt mehr Projekte sehen möchte. Trotzdem könnte „Blade Runner 2099“ natürlich eine solide Serie darstellen, die das gesamte Franchise erneut wiederbelebt. Bei Amazon kann man vor dem Release aber nie sicher sein, wie gut das Projekt tatsächlich umgesetzt wird.

Die Gamescom 2025 war wohl ein enormer Erfolg

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Die Betreiber der Gamescom 2025 haben zu Beginn der aktuellen Woche ihr Fazit zu der diesjährigen Messe und ihren erreichen Meilensteinen veröffentlicht. Laut diesem Bericht konnte die Gamescom 2025 den in 2019 aufgestellten Besucherrekord von 373.000 Besuchern zwar nicht brechen, aber sie ist mit 357.000 Besuchern ziemlich nahegekommen. Die Betreiber stufen das Ganze als einen vollen Erfolg ein. Zusätzlich dazu konnte das Event wohl neue Rekorde bei den vorhandenen Ausstellern, der verwendeten Fläche und der Internationalität der Aussteller aufstellen.

Die gamescom 2025 war größer und vielfältiger als je zuvor. Sie erzielte neue Rekorde bei Ausstellenden, Internationalität und Fläche. 357.000 Besuchende aus 128 Ländern kamen auf das weltweit größte Gaming-Festival, um ihre Leidenschaft für Games gemeinsam zu feiern. (via)

Die internationale Reichweite der Gamescom 2025 stieg auf über 630 Millionen Videoaufrufe, was im Vergleich zu 2024 einem Zuwachs von 105% entspricht. Scheinbar wurde die Eröffnungszeremonie alleine bereits 72 Millionen Mal aufgerufen und erlebte einen Zuschauerzuwachs von 80%. Die eigentliche Messe empfing 34.000 Fachbesuchern aus der ganzen Welt und insgesamt 1.568 Aussteller aus 72 Ländern waren auf der Gamescom 2025 aktiv. Der Auslandsanteil bei den Ausstellern lag bei ca. 70%, es gab 40 Länderpavillons aus 35 Ländern und Thailand, Dubai und Kirgistan präsentierten erstmalig eigene Stände auf dem Event. Die Devcom Developer Conference und die Gamescom Congress verzeichneten beide leichte Zuwächse.

Mit so einem Ergebnis dürften die Betreiber der Gamescom 2025 auf jeden Fall zufrieden sein. Die Messe hat sich in 2025 noch fester im internationalen Markt verankert und sich eine Präsenz aufgebaut, die von Menschen auf der ganzen Welt wahrgenommen wird. Ein Grund für diesen enormen Anstieg dürfte der Wegfall der E3 sein. Ohne dieses Event fehlt den Entwicklern in Nordamerika ein wichtiger Zeitpunkt zum Enthüllen von neuen Trailern zu ihren Projekten und die Gamescom 2025 scheint diese Position mittlerweile übernommen zu haben. Für die deutsche Gaming-Branche kann diese Entwicklung nur positiv sein.

Herrenspielzimmer #220: Unterwegs auf der Gamescom

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Dennis kommt von der Gamescom zurück, hetzt nach Hause und nimmt direkt nen Podcast mit uns auf. Er berichtet über seine Eindrücke und Erfahrungen von der Messe und Ihr dürft natürlich mithören. Ist das nicht toll?

Hier eine Übersicht der heutigen Themen:

– Fußball/Sport: DFB-Pokal Wochenende, 1. Bundesliga-Spieltag, weiter Langeweile in der WWE (ab 03:22 min)

– Gaming: Dennis Gamescom-Reise, Bock auf Legion Remix, neue Last Epoch Season (ab 23:41 min)

– Serien/Filme: Happy Gilmore 2, Foundation Season 3, Lilo & Stitch Real Verfilmung, Boardwalk Empire, Stick (46:21 min)

WoW: Sylvanas wird in Midnight endlich zurückkehren

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Im Verlauf der Gamescom 2025 konnte sich Psybear_TV ein wenig mit Lead Game Designer Maria Hamilton über die kommende WoW-Erweiterung „Midnight“ unterhalten. Eine der gestellten Fragen dreht sich dabei dann warum, welche bekannten Figuren der Lore neben den etablierten Blutelfen, Leerenelfen und Lichtanhängern noch in diesem Addon eine Rolle spielen werden. Psybear_TV brachte dabei dann natürlich auch Sylvanas Windläufer zur Sprache, die schon seit dem Ende von Shadowlands nicht mehr wirklich in der Geschichte präsent war.

Die von Lead Game Designer Maria Hamilton gelieferte Antwort dürfte Fans des Charakters durchaus erfreuen. Hamilton wollte zwar noch nicht zu viel spoilern, aber ihrer Meinung nach ist es durchaus wahrscheinlich, dass Sylvanas irgendwann im Verlauf der Erweiterung auftauchen wird. Auch wenn dieser Aussage natürlich Details fehlen, so bestätigt das Ganze aber recht eindeutig die im nächsten Addon anstehende Rückkehr der Figur auf die eine oder andere Weise.

Well, I don’t want to spoil things, so I feel like you will see some Sylvanas at some point here, that seems very likely. – Lead Game Designer Maria Hamilton

Die Rückkehr von Sylvanas in Midnight dürfte für Fans der Lore keine gewaltige Überraschung darstellen. Schließlich dürfte ein Angriff auf QuelThalas und den Sonnenbrunnen eines der Ereignisse darstellen, welches einen ausreichend wichtigen Grund für eine Rückkehr dieses verstoßenen Charakters darstellt. Wie umfangreich ihre Rolle dann tatsächlich ausfallen wird, muss die eigentliche Erweiterung zeigen. Ich persönlich würde aber erwarten, dass Sylvanas erst in einem der späteren Content Updates auftaucht und nicht direkt eine Rolle in dem Addon spielt. Ansonsten dürfte sich ihre Präsenz zumindest im Waldläuferturm zeigen, der als neuer 5 Spieler Dungeon vermutlich Inhalte zu allen drei Windläufer-Schwestern beinhalten wird.

Durch Shadowlands ist Sylvanas auf jeden Fall zu einem eher kontroversen Charakter innerhalb von WoW geworden. Trotzdem würde ich persönlich gerne sehen, was Blizzard jetzt mir ihr anfangen will und was für eine Geschichte ein guter Autor mit ihr erzählen kann. Für mich ist es zumindest oft interessant zu sehen, wie eine Figur sich nach einem Fall erneut hocharbeitet.

Amazon testet höhere Mindestbestellwerte für kostenfreie Lieferungen

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Wer nicht für Amazon Prime bezahlt und etwas bei der Plattform erwirbt, der muss über einen Bestelltwert von 39 Euro kommen, um die ansonsten anfallenden Versandkosten zu umgehen. Mehreren Berichten zufolge scheint Amazon derzeit aber Experimente daran durchzuführen, wie weit sie diesen Wert wohl ohne allzu negative Reaktionen der Nutzer erhöhen könnten. Sowohl Caschys Blog als auch Golem haben bei Test festgestellt, dass Amazon je nach Test einen neuen Mindestbestellwert von entweder 49 Euro oder 59 Euro ausprobiert.

In einer Stellungnahme an die entsprechenden Plattformen beschreibt Amazon diese Test als eine „Innovation“, die ihnen dabei helfen soll, ihre Kunden besser zu verstehen. Man möchte wohl herausfinden, welche Personengruppen etwas mehr bezahlen würden, um ihre Lieferung ohne anfallende Versandkosten zu erhalten. Das gesamte Schreiben ist voll mit dem üblichen Geschäfts-Kauderwelsch, welches eine eigentlich komplett gegen die Kunden gerichtete Anpassung als eine neue und tolle Inovation verkaufen soll. Die einzige brauchbare Information läuft darauf hinaus, dass Amazon aufgrund der Tests wohl noch keinen festen neuen Mindestbestellwert festgelegt hat.

„Wir sind stets bestrebt, Innovationen voranzutreiben, und testen in diesem Zusammenhang verschiedene Optionen rund um den Mindestbestellwert für eine kostenfreie Lieferung. Wie alle unsere Tests hilft uns auch dieser dabei, besser zu verstehen, wie wir unseren Kunden den bestmöglichen Service bieten können. Wir probieren regelmäßig verschiedene Ansätze aus, um letztendlich das gesamte Einkaufserlebnis zu verbessern und einen größeren Mehrwert zu bieten. Diese Tests sind wichtig, damit wir lernen und unsere Services anpassen können, um den Bedürfnissen unserer Kunden besser gerecht zu werden.“ (via)

Ich persönlich bin so jemand, der durchaus eine Kleinigkeit dazu kauft, wenn meine Bestellung sich sowieso dem Mindestbestellwert nähert. Allerdings tue ich das nur bei Läden, die ich mag und wo ich gerne etwas mehr Geld investiere. Mit so einer Steigerung erweckt Amazon keinen wirklich guten Eindruck und es würde mich zumindest einige Zeit lang davon abhalten, mehr Geld in diese Plattform zu stecken. Ich würde erwarten, dass viele Leute bei einem Mindestbestellwert von 50 oder 60 Euro dann doch lieber noch einmal darüber nachdenken, ob sie das jeweilige Produkt wirklich möchten und ob die Versandkosten nicht vielleicht doch erträglich sind.

Silksong: Andere Entwickler verschieben aus Angst ihre Spiele

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Gelegentlich gibt es in der Gaming-Branche neue Spiele, die ausreichend große Wellen schlagen, um anderen Entwicklerstudios ernsthafte Angst zu machen. Auf diese Weise eingeschüchterte Entwickler neigen dann dazu, ihre kommenden Titel zu verzögern, um nicht mit dem gespannt erwarteten Projekt konkurrieren zu müssen. Das neuerdings am 04. September 2025 erscheinende Hollow Knight: Silksong ist auf jeden Fall solch ein gewaltiges Projekt, welches die gesamte Branche beeinflusst.

Seit der Enthüllung des offiziellen Veröffentlichungstermins von Silksong wurden bereits mehrere ursprünglich für den September 2025 geplant gewesene Projekte verzögert. Die Entwickler dieser verschobenen Spiele haben dabei oft sogar offen zugegeben, dass sie gezielt Silksong aus dem Weg gehen möchte. Diesen Personen ist durchaus bewusst, wie enorm der Hype rund um dieses Spiel ist. Ihre eigenen Projekte würden automatisch darunter leiden, wenn sie direkt mit dem neuen Hollow Knight konkurrieren müssten.

Entwickler von Aeterna Lucis:

“Our initial plan was to launch it this September, but after the announcement of Silksong, we are fully aware that our game wouldn’t have the visibility it deserves.

Entwickler von Faeland:

Our v1.0 launch was set for September 9, but with today’s announcement of Hollow Knight Silksong releasing on September 4, we’ve made the tough call to postpone our release.”

Entwickler von CloverPit:

Silksong is the most anticipated and wishlisted game on all of Steam and we think people will love this game and play it right at launch (including us) but that also means it will overshadow all games launching close to it. So if we stick to our original date we would risk the launch of CloverPit a fair bit.

Die Verzögerungen mit solch einer Motivation mögen zwar erst einmal etwas komisch wirken, aber die die Spiele-Branche ergibt sie absolut Sinn. Indie-Games können nur erfolgreich sein, wenn sie etwas Hype erhalten und genug Spieler möglichst früh auf die aufmerksam werden. Im September 2025 wird sich aber alles nur um Silksong drehen und diesen Punkt zu ignorieren wäre realitätsfremd. Es ist erfrischen zu sehen, dass diese Entwickler realistisch genug sind, diesen Punkt zu erkennen und die notwendigen Schritte einleiten. Ein Spiel im September zu veröffentlichen, würde schon sehr arrogante Entwickler erfordern.

WoW: Mit Midnight wird es eine erneute „Werte-Quetsche“ geben

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Wenn die Statuswerte und Schadenszahlen in World of Warcraft einen zu hohen Punkt erreichen und einfach nur noch übersichtlich werden, dann führen die Entwickler mittlerweile immer eine „Werte-Quetsche“ durch. Dadurch sinken die Itemlevel von Gegenständen auf deutlich niedrigere Werte und alle relevanten Zahlen werden in dreistellige oder vierstellige Bereiche gebracht. In den vergangenen Monaten spekulierten viele Spieler von WoW darüber, ob wir mit Midnight erneut so eine Anpassung erhalten werden.

Während eines auf der Gamescom 2025 veranstalteten Fireside Chats zwischen MrGM und Game Director Ion Hazzikostas wurde nun tatsächlich bestätigt, dass Midnight eine weitere „Werte-Quetsche“ mit sich bringen wird. Diese Maßnahme der Entwickler soll dann sowohl die Itemlevel der Spieler als auch ihre verursachten Schadenszahlen betreffen. Laut dem Interview sollen die Gegenstandsstufen durch diese Aktion irgendwo in den hunderter Werten (100er) landen und die Schadenszahlen werden wohl bei simplen Tausendern (1000er) liegen. Das Ganze soll die Liveserver von WoW mit dem Pre-Patch zu Midnight erreichen.

Da Midnight nicht die erste „Werte-Quetsche“ des Spiels mit sich bringt, wissen wir als Spieler von WoW eigentlich bereits, worauf wir uns einstellen dürfen. Vermutlich wird es während des Pre-Patches eine Reihe von Balancing-Problemen mit Schmuckstücken, Cantrip-Effekten auf Waffen und gewissen Klassenfähigkeiten geben. Zusätzlich dazu könnte Content in der alten Welt deutlich einfacher oder schwerer werden, als es aktuell der Fall ist. Solche Probleme sollten aber relativ schnell wieder aus dem Spiel verschwinden.

Dawn of War 4: Der Fokus liegt eindeutig auf der gewaltigen Kampagne

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Auf der Gamescom 2025 wurde enthüllt, dass das deutsche Entwicklerstudio King Art Games aktuell für Games Workshop an Dawn of War 4 arbeitet. Die Plattform pcgamer konnte im Rahmen dieser Enthüllung eines kurzes Interview mit den anwesenden Entwicklern führen und erfahren, was für Ziele das Team sich für diesen Titel gesetzt hat. Laut Game Director Jan Theysen liegt der Fokus von Dawn of War 4 eindeutig darauf den Spielern eine möglichst umfangreiche Kampagne zu liefern. Durch ihr eigenes Iron Harvest hat King Art gelernt, wie wichtig eine Kampagne im RTS-Genre ist und das dieser Aspekt eines der zentralen Elemente jedes Spiels ausmacht.

„That was one of the things that we, as King Art, brought to the table. We are known for making narrative-driven games, and the campaign for Iron Harvest was very well received. So for us, this was super clear: campaigns will be one of the big pillars for the game.“ – Jan Theysen

Dem Interview zufolge möchte King Art Games den Spielern aber nicht einfach nur eine langweilige Space Marine Kampagne liefern. Jede der vier spielbaren Fraktionen (Space Marines, Orks, Necrons und Ad Mech) erhält in Dawn of War 4 eine eigene umfangreiche Kampagne mit einer eigenen Geschichte. Jede dieser Kampagnen ist dynisch aufgebaut, sodass Spielern sogar optinale Missionen und zusätzliche freischaltbare Vorteile angeboten werden. Die Entscheidungen der Spieler sollen eine Rolle spielen und sich darauf auswirken, wie sich die erzählte Geschichte des Spiels entfaltet und was für Elemente ihnen zur Verfügung stehen.

„We had this idea, instead of just having a Space Marine campaign, or maybe one campaign where everybody has some little bits and pieces, let’s actually have a big campaign for each of the four factions. And that is already, of course, a lot of work, but then we said, OK, can we maybe even make the individual campaigns dynamic? And can we have optional missions, and can we make sure that the decisions that players make matter? And now we have these four beefy campaigns plus the tutorial.“ – Jan Theysen

Senior Game Designer Elliott Verbiest machte sich in dem Interview noch die Mühe zu betonen, dass man Spielern natürlich aber auch alternative Spielmodi anbieten wird. Dawn of War 4 wird sowohl einen klassischen Mehrspielermodus als auch einige alternative Modi beinhalten. Allerdings ist die Kampagne trotzdem das Element des Spiels, welches die Entwickler unbedingt korrekt umsetzen wollen. Das Feedback der Spieler zeigt den Entwicklern einfach, wie viele Personen sich eine gute Kampagne in einem RTS wünschen. Unterstützt werden sie dabei von ihren eigenen Erinnerungen an ihre Jugend, in denen sie auch öfter an die Kampagne eines Spiels als an den Mehrspielermodus zurückdenken.

„But of course we are going to have multiplayer modes for people who want to play with their friends or against other players. But as we saw in both feedback from the community as well as what we remember, what we look most fondly back on when playing RTS games when we were all younger, or how that shaped our tastes in the genre, the singleplayer campaigns were one of the things that stuck the longest with us.“ – Senior Game Designer Elliott Verbiest

King Art Games klingt endlich mal wieder wie ein Studio, welches versteht, warum Gelegenheitsspieler das RTS-Genre mögen. Warcraft 3 war mit seinem PvP und seinen Fun-Maps zwar weltbewegend, aber die meisten Spieler erinnern sich trotzdem hauptsächlich an die extrem gelungene Kampagne. Gleichzeitig ist Starcraft 2 trotz der eSports-Szene bei vielen Spielern nicht so gut angekommen, weil die Kampagne ziemlich enttäuschend endete und sie nicht zufriedenstellen konnte. Dawn of War 4 könnte am Ende des Tages den gleichen Weg wie WC3 einschlagen und mit 4 gewaltigen Kampagnen überzeugen.

Critical Role: Es gibt mehr Details zu Kampagne 4

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Bereits vor einigen Wochen hat das Team von Critical Role enthüllt, dass sie aktuell die Vorbereitungen für ihre vierte vollwertige TTRPG Kampagne treffen. Diese vierte Kampagne soll am 02. Oktober 2025 unter der Leitung von Dungeon Master Brennan Lee Mulligan beginnen. Ein vor einigen Tagen veröffentlichtes Video lieferte wartenden Fans nun eine Reihe von neuen Informationen zu diesem Projekt. Dazu gehörte unter anderem die Offenbarung, dass die folgenden 13 Spieler an dieser Kampagne mitwirken werden:

  • Laura Bailey
  • Taliesin Jaffe
  • Ashley Johnson
  • Matthew Mercer
  • Liam O’Brien
  • Marisha Ray
  • Sam Riegel
  • Travis Willingham
  • Luis Carazo
  • Robbie Daymond
  • Aabria Iyengar
  • Whitney Moore
  • Alex Ward

Um 13 Spieler gleichzeitig unter einen Hut zu bekommen, wird Brennan Lee Mulligan die Struktur der Show ein wenig ändern und zu einem „Westmarches“ System wechseln. Solche Runden zeichnen sich für gewöhnlich durch eine sehr hohe Anzahl von Spielern aus, die zwar alle in der gleichen Welt unterwegs sind, aber in kleineren Gruppen an verschiedenen Aufgaben arbeitet. Der DM wird seine 13 Spieler wohl in drei Gruppen aufteilen und sie zeitgleich an verschiedenen Zielen arbeiten lassen. Dieser Aufbau bedeutet aber natürlich auch, dass jede neue Folge immer nur eine gewisse Anzahl von Spielern beinhalten wird.

Ansonsten wurde betont, dass Kampagne 4 auch weiterhin die Regeln für Dungeons & Dragons verwenden wird und das Team nicht zu ihrem hauseigenen Daggerheart-System wechseln möchte. Allerdings wird Kampagne 4 die alten 2014 Regeln abtreten und offiziell auf das neue D&D 2024 System wechseln. Es wird also einige kleinere Anpassungen an den Regeln des Systems geben. Das folgende Video beinhaltet weitere Details zu dem Aufbau der Kampagne, den Zielen von Mulligan und der Welt „Araman„.

WoW: Team Liquid sichert sich den World First Kill bei Dimensius

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Vor ungefähr zwei Wochen wurde die Manaforge Omega in World of Warcraft freigeschaltet, wodurch ein neues Rennen um die World First Kills auf dem mythischen Schwierigkeitsgrad gestartet wurde. Gestern Abend hat dieser Wettkampf nun ein spektakuläres Ende gefunden, weil zu diesem Zeitpunkt endlich die erste Top-Gilde den Sieg über die mythische Variante von Dimensius der alles Verschlingende erringen konnte. Der World First Kill bei diesem Encounter ging dabei an die talentierten Spieler von Team Liquid.

Um Dimensius niederzustrecken, benötigte die Top-Gilde am Ende dann insgesamt 384 Pulls. Mehr als 200 dieser Pulls passierten, bevor die Gilde überhaupt die in Mythic äußerst herausfordernd ablaufende dritte Phase des Kampfes erreichen konnte. Bevor Team Liquid den Boss tötete und sich den Sieg in diesem World Fist Race sicherte, hatte die Gilde mehrere Wipes mit einer Bossgesundheit von unter 5%. Spannende wurde das Ganze auch noch durch die Konkurrenz von Echo, die ebenfalls kurz vor dem Bosskill stand und sogar zwei Wipes mit weniger als 1% Bossgesundheit erlitt. Trotzdem konnte sich Team Liquid am Ende durchsetzen.

Mit ihrem Sieg über Dimensius sind die Spieler von Team Liquid die unübertroffenen Champions von The War Within. Diese Top-Gilde konnte sich nämlich zum ersten Mal die World-First-Kills bei den Endbossen von allen drei Raid-Tiers der aktuellen Erweiterung sichern. So einen enorm erfolgreichen Durchlauf sieht man nur noch sehr selten in WoW und es spricht für das Können der bei dieser Gilde aktiven Spieler. Trotzdem war das World First Race in der Manaforge eine recht knappe Angelegenheit in einem erstaunlich gut umgesetzten Schlachtzug und auch andere Top-Gilden waren nicht mehr weit weg von ihrem eigenen Kill.