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EA hat wohl keinerlei Interesse an einem Dragon Age Remaster

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Die aktuell anhaltende Flut von Remakes und Remasters ist vielen Spielern zwar ein Dorn im Auge, aber trotzdem gibt es den einen oder anderen Titel, für den selbst die garstigsten Feinde von Neuauflagen vermutlich eine Ausnahme machen würden. Ganz oben auf der Liste mit Spielen dieser Art dürfte für viele Personen das RPG „Dragon Age Origins“ stehen. Dieses im November 2009 veröffentlichte Spiel ist ein absoluter Klassiker und für viele Fans noch immer der beste Teil der Reihe. Bedauerlicherweise scheint EA absolut kein Interesse mehr an dieser IP zu haben, weshalb es wohl auch erst einmal keine Remaster von Dragone Age 1, 2 oder sogar 3 geben wird.

Diese Information stammt von dem ehemaligen BioWare Producer Mark Darrah, der in einem Interview mit dem YouTuber MrMattyPlays genau über dieses Thema sprach. Laut Darrah waren er und sein ehemaliges Team der Meinung, dass die ersten drei Teile von Dragon Age auf jeden Fall ein Remake oder Remaster erhalten sollten. Sie schlugen EA sogar die Produktion eines Gesamtpakets vor, welches Spielern alle aufpolierten Remaster-Spiele gleichzeitig liefern würde. Auf diese Weise könnte man das Franchise nach dem schwachen Veilguard einer Art „Semi-Relaunch“ unterziehen und von dort aus dann neue Spiele entwickeln.

Die Entscheidungsträger bei EA hielten Darrahs Aussagen zufolge aber nicht viel von der Idee, weil die Verantwortlichen im Allgemeinen keine Remaster mögen und ungern zurückblicken. Der Fokus dort liegt wohl auf zukünftigen Projekten. Ein Remaster oder Remake von Dragon Age Origins oder einem anderen Teil der Reihe ist somit extrem unwahrscheinlich. Man soll zwar niemals nie sagen, aber in diesem Fall stehen die Chancen sehr schlecht. Für Fans der Reihe dürfte das Ganze natürlich eine enorme  Enttäuschung darstellen, weil zumindest Origins eigentlich nur etwas aufpoliert werden müsste, um auf dem aktuellen Markt erfolgreich zu sein. Die Einstellung von EA erklärt aber zumindest, warum der Publisher ständig die gleichen Fehler macht.

Ein Amerikaner verklagt Microsoft wegen des Endes von Windows 10

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Im Oktober 2025 wird Microsoft die Unterstützung von Windows 10 für nicht extra zahlende Kunden beinahe vollständig einstellen und die Nutzer zu einem Umstieg auf Windows 11 zwingen. Dem Amerikaner Lawrence Klein aus San Diego fiel diese Vorgehensweise des Konzerns wohl ausreichend negativ auf, um die Grundlage für eine vor Kurzem eingereichte Klage darzustellen. Das Ganze soll Microsoft dazu zwingen weiterhin kostenlosen Support für das ältere System anzubieten.

Microsoft made this decision even though Windows 10 users represented more than half of the Windows operating system (OS) market share and a substantial number of devices in use today—estimated at around 240 million devices—lack the hardware specifications to upgrade to Windows 11. (via)

Im April 2025 haben noch immer 52.94% der Nutzer einen PC mit Windows 10 verwendet. Laut dem Kläger kann aber nur ein Bruchteil dieser Menschen im Oktober auf Windows 11 umsteigen, weil Microsoft ihre Geräte willkürlich als „zu veraltet“ einstuft. Der Klage zufolge sollte Microsoft die Unterstützung erst dann beenden, wenn die Windows 10 Nutzer weniger als 10% ausmachen. Dabei betont der Kläger, dass Microsoft mit diesem schnellen Wechsel gegen seine eigenen etablierten Standards verstößt und vergangene Übergänge zwischen Betriebssystemen oft 7 bis 8 Jahre dauernden. Der Sprung von 10 auf 11 wird allerdings in 4 Jahren abgeschlossen.

Für Lawrence Klein gibt es einen in der Klageschrift festgehaltenen Grund für diese kurze Zeit zwischen Windows 10 und 11. Angeblich möchte Microsoft seine etablierte Dominanz bei den Betriebssystemen dafür nutzen, um sich auch eine Dominanz im AI-Bereich aufzubauen. Nutzer müssen vollkommen funktionsfähige Windows 10 Geräte auf eigene Kosten aussortieren und sich neue Windows 11 Geräte mit Microsoft Copilot-AI anschaffen. Für den Kläger ist es mehr als nur offensichtlich, dass Microsoft seine eigenen Ziele im AI-Bereich über die Budgets, die Sicherheit, das Wohlergehen und die Lebensqualität ihrer Nutzer setzt.

Für mich klingt diese Beschwerde durchaus einleuchtend. Apple und andere Tech-Konzerne gehen schließlich ganz genauso vor. Sie zwingen ihre Nutzer permanent dazu neue Geräte zu kaufen, um ihre eigenen Gewinne zu steigern und minimale Anpassungen auf dem Markt zu etablieren. Dieses gierige Verhalten aufzusteigen ist eine gute Sache. Trotzdem glaube ich bei der Masse an Microsoft Anwälten nicht, dass diese Klage erfolgreich sein wird.

„Microsoft’s stratagem was to use its dominant position in the OS market to achieve a dominant position in the market for generative AI. It did this by forcing customers to purchase new devices (or face financial repercussions if they did not) and running Windows 11, thereby ensuring a large user base that would access this product by default.“

„With only three months until support ends for Windows 10, it is likely that many millions of users will not buy new devices or pay for extended support. These users—some of whom are businesses storing sensitive consumer data—will be at a heightened risk of a cyberattack or other data security incident, a reality of which Microsoft is well aware.“

„Microsoft is explicit about this objective, often calling 2025 “the year of the
Windows 11 PC refresh,” a campaign to get consumers to ditch their older but perfectly functional
Windows 10 devices and purchase Copilot+PCs capable of running Microsoft’s AI software.“(via)

 

 

Ahsoka: Obi-Wan taucht wohl in Staffel 2 auf

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Auch wenn die Obi-Wan-Serie viele Fans von Star Wars eher frustiert hat, so weitet sich diese negative Einstellung aber nicht wirklich auf Ewan McGregor in der Rolle des namensgebenden Charakters aus. Daher dürfte es auch viele Fans erfreuen, dass McGregor selbst ohne eine Fortsetzung seiner eigenen Serie erneut für Lucasfilm in die Rolle des Ob-Wan schlüpfen wird. Scheinbar wird der Charakter nämlich einen Teil der kommenden zweiten Staffel von Ahsoka darstellen und dort entweder als Machtgeist oder in Rückblenden zu sehen sein.

Bestätigt wurde die Rückkehr von Obi-Wan überraschenderweise von Ewan McGregor von dem Schauspieler selbst. Er war an der Seite von Hayden Christensen auf der Fan Expo Boston 2025 zu Gast, wo das Duo recht ausführlich über kommende Star Wars Projekte sprach. Dabei erwähnte McGregor den Aussagen mehrerer Besucher der Messe zufolge dann plötzlich, dass sie bereits mit den Dreharbeiten für Staffel 2 von Ahsoka begonnen haben. Direkt darauf fragte er dann offen, ob er erlaubt war, diese Information zu enthüllen.

„We begin shooting season two [Ahsoka] soon – wait, was I supposed to say that?” (via)

Es sieht also ganz danach aus, als hätte Ewan McGregor sich auf diesem Event ein wenig verplappert. Hoffentlich hat das Ganze keine negativen Konsequenzen für ihn. Trotzdem dürfte seine Involvierung in die zweite Staffel von Ahsoka sehr interessant sein. Das Ganze könnte in Verbindung mit den Mortis-Göttern stehen, die in Staffel 2 eine wichtige Rolle spielen sollen und Obi-Wan bereits in Clone Wars über den Weg gelaufen sind. Unter dem Einfluss dieser Wesen könnte er für kurze Zeit sogar als richtiger Charakter zurückkehren. Man darf wohl gespannt sein.

Far Cry: FX entwickelte ein Anthologie-Serie

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Am vergangenen Wochenende veröffentlichte Ubisoft vorübergehend einen Beitrag auf seiner offiziellen Webseite, der sich um eine kommende Serienadaption seiner Far Cry Reihe drehte. Auch wenn dieser Beitrag relativ schnell wieder entfernt wurde, so hielten einige wenige aufmerksame Personen das Ganze aber natürlich für die breite Masse an Fans fest. Vermutlich war das Ganze eine für die anstehende GamesCom 2025 geplante Ankündigung, die jemand bei Ubisoft ungefähr eine Woche zu früh auf ihre Internetseite stellte.

Far Cry Series Adaptation In the Works at FX
byu/iwascuddles infarcry

Basierend auf diesem Beitrag wird die Far Cry Show von FX Networks produziert und das Ganze soll eine Live-Action-Serie werden. Für das Projekt wurden Rob Mac (It’s Always Sunny in Philadelphia und Mythic Quest McElhenney) und Noah Hawley (Fargo und Alien: Earth) angeheuert. Während Mac als Produzent und Co-Creator fungiert, so soll Hawley unter anderem die Rolle des Showrunners einnehmen. Zusammen dürften diese zwei Personen recht gut darin sein, den aus der Spielreihe bekannten sowohl ernsten als auch verrückten Ton zu treffen.

Bisher gehen Fans nur durch die gelöschte Ankündigung davon aus, dass die Far Cry Show das Format einer Anthologie verwenden wird. Jede Staffel der Serie dürfte dann einen anderen Teil der Reihe adaptieren, eine andere Besetzung verwenden und in einer neuen Welt spielen. Damit würde die Show dem Erzählformat der Videospiele folgen, die ebenfalls mit jedem Teil andere Charaktere in den Vordergrund rückt. Das Ganze dürfte die perfekte Grundlage für eine Adaption dieser Art darstellen.

Light of Motiram: Tencent entfernt angebliche Urheberrechtsverstöße

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Das gegen Ende 2024 von Tencent vorgestellte Light of Motiram war für viele Menschen ein recht eindeutiger Kling von Horizon: Zero Dawn. Als Reaktion auf diese enorme Ähnlichkeit startete Sony vor Kurzem eine Klage gegen Tencent, um seine IP zu schützen und das Projekt einstellen zu lassen. In den vergangenen Tagen hat nun auch Tencent auf diese Anschuldigungen reagiert und einige drastische Änderungen an Light of Motiram und der Präsenz des Spiels im Netz durchgeführt.

Make smart use of everything around you to stay alive and face off against formidable bosses, every step is fraught with danger and requires courage. Only by overcoming the challenges of survival can you carve out a place for yourself in this unforgiving land.“ Die neue Beschreibung des Spiels auf Steam

In den vergangenen Tagen hat Tencent den YouTube-Kanal, die Steam-Seite, die Accounts in den sozialen Netzwerken und alle anderen Plattformen von Light of Motiram überarbeitet. Dabei wurden dann Beschreibungen, Screenshots und Videoclips entfernt und entweder etwas fairer präsentiert oder durch deutlich simplere Elemente ersetzt. Aus diesem Grund zeigen alle Screenshots zu dem Spiel zeigen jetzt nur noch eine simple Fantasy-Welt anstelle der rothaarigen Heldin, die Artworks wurden auf eine gleiche Weise angepasst und die Spielbeschreibungen fallen deutlich generischer aus. Zusätzlich dazu wurde der Trailer aus 2024 komplett entfernt.

Eine weitere Maßnahme von Tencent ist eine drastische Verzögerung des Spiels. Eigentlich sollte Lght of Motiram bereits Ende 2025 in den Handel kommen. Vor einigen Tagen wurde das Spiel laut der Steam-Seite auf wohl auf das vierte Quartal 2027 verzögert. Vermutlich ist dieser Schritt notwendig, um all die von Sony geforderten Anpassungen durchzuführen und eine direkte gerichtliche Konfrontation zu vermeiden. Derzeit ist noch nicht bekannt, wie es um Sonys Klage steht. Bei diesem Ausgang kann man sich als Spieler aber wirklich nur fragen, wer bei Tencent davon ausgegangen ist, mit diesem Spiel davonzukommen.

Der alte Header auf YouTube:

Der neue Header auf YouTube:

Das alte Artwork:

Das neue Artwork:

Grok Imagine: Musk bewirbt die Funktion wohl hauptsächlich Softpornos

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Seit Grok vor etwas über einer Woche für zahlende Kunden mit einer neuen „Text zu Video“ Funktion ausgestattet wurde, hat Elon Musk in Beiträgen fleißig präsentiert, was für tolle Werke seine Nutzer mit dieser Funktion erstellt haben. Wer diese Beiträge anschaut, der dürfte aber recht schnell bemerken, dass ein Großteil der von Musk präsentierten Kurzvideos eine leicht bekleidete Frau darstellt. Anstelle von Landschaften, Kunstwerken oder kreativen Ideen präsentiert Musk seinen Followern hauptsächlich extrem sexualisierte Frauen, bei denen es sich um leicht begleitete Fantasy-Figuren, Strandbesucher oder in Leder gekleidete Sexarbeiter handelt.

Auch wenn Musk natürlich die auffälligste Person mit solchen Inhalten ist, so scheint sich auch die breite Masse an Nutzern daran zu erfreuen, was für sexualisierte Inhalte der AI-Chatbot von X erschaffen kann. Das Ganze scheint sich immer mehr zu einem Feature zu entwickeln, welches Nutzern auf Knopfdruck einen Softporno präsentiert. Natürlich dürfte Musk kein Problem mit dieser Entwicklung haben. Seine Beiträge zeigen ganz offen, dass jüngere Männer seine Hauptzielgruppe darstellen und er die „Wünsche“ dieser Personen natürlich erfüllen möchte. Grok als AI-Chatbot für diese Art von Nutzer zu etablieren, könnte das langfristige Ziel darstellen.

Wirklich problematisch wird das Ganze natürlich, wenn eine gewisse Linie übertreten wird. Grok Imagine besitzt nämlich einen „Spicy-Button„, der jedes Material automatisch sexualisiert. Diese Option funktioniert leider auch mit erstellten Inhalten von Prominenten, weshalb Nutzer diesen AI-Bot in der vergangenen Woche auch unter anderem dafür nutzen konnten, um Deepfake Pornos von Prominenten wie beispielsweise Taylor Swift zu erstellen. AI-Videos von Bikini-Mädchen dürften zwar niemanden ernsthaft verletzen, aber Deepfakes dieser Art könnten schnell zu Klagen führen.

Ansonsten finde ich persönlich es ziemlich albern, dass X so eine Funktion veröffentlicht und im gleichen Zug nicht einmal korrekt funktionierende Alterskontrollen für Nutzer in Europa einführt. Aber wir sind so Heuchelei mittlerweile ja bei größeren Unternehmen gewohnt.

One Piece: Der erste Trailer zu Staffel 2 wurde veröffentlicht

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In 2026 wird Netflix mit der Ausstrahlung der zweiten Staffel der Live-Action-Adaption von One Piece beginnen. Um den Hype für dieses Projekt zu erhöhen, veröffentlichte der Streamingdienst in der vergangenen Nacht im Rahmen der Feierlichkeiten zum diesjährigen One Piece Day endlich einen ersten richtigen Trailer zu dieser kommenden Staffel. Auch wenn das Vorschauvideo recht kurz ausfällt, so können sich Fans aber dennoch einen Eindruck von den neuen Folgen verschaffen.

Wer mit One Piece vertraut ist, der dürfte viele Elemente in dem Trailer wiedererkennen. Fans dürfen einen ersten Blick auf das zentrale Element von Loguetown, neue Charaktere wie Nico Robin, Laboon, Vivi oder Smooker, die Insel Whisky Peak, einen der Riesen und den Eingang zur Grand Line werfen. Alle diese Elemente machen zumindest in diesem Trailer einen durchaus stimmigen Eindruck und sie sehen so aus, wie Fans es aus dem Anime oder dem Manga erwarten würden.

Ansonsten offenbart der Trailer am Ende auch noch, dass Netflix sich bereits für eine Verlängerung der Show entschieden hat. Die kommende dritte Staffel von Live Action One Piece wurde vor Kurzem wohl offiziell bestellt. Dieser Umstand ist nicht wirklich extrem überraschend, weil das Produktionsteam bereits alle Vorbereitungen für die Arbeit an Staffel 3 getroffen hat. Das Ganze galt bereits als so gut wie bestellt.

Herrenspielzimmer #219: Die Akte Block

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Normalerweise benutzen wir ja für unseren Podcast immer Quatsch-Namen, aber in dieser Woche hat Dennis den Fall Block so ausführlich dargestellt, dass wir alle total geflasht (und erschüttert) waren. Falls Ihr die Sache bisher nur so am Rand mitbekommen habt, solltet Ihr unbedingt mal reinschalten. Es lohnt sich!

Hier eine Übersicht der heutigen Themen:

– Allgemein: Rülpser bewerten, Krömer weiterhin im Warhammer-Fieber, Hörbuch-Tipp, Karten gegradet, die Akte Block – WTF DELLING, Dennis Urlaub

– Fußball/Sport: Werder/HSV, Ter Stegen, Summer Slam?

– Gaming: Hellclock – Diablo X Rogue Lite, Madden 2026

– Serien/Filme: Minecraft Film mit Theresa geschaut, Superman 2025 geschaut – Dennis hat geweint

– Die zwei schlauen Drei Preview

Star Wars: Lucasfilm plant angeblich ein neues „Filmuniversum“

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Durch den enormen Erfolg von The Mandalorian beflügelt hat Lucasfilm direkt mehrere weitere Shows produziert, die im gleichen Universum spielen und zusammen eine Art von „Mandoverse“ darstellen. Auch wenn manche Projekte innerhalb dieses Universum ein wenig schwächeln, so haben Fans im Allgemeinen aber enorm positiv auf diesen Anlauf reagiert. Das Ganze war laut Branchen-Insider Daniel Richtman, wohl sogar erfolgreich genug, um bei Lucasfilm das Interesse an einem neuen „Filmuniversum“ mit einem ähnlichen Aufbau zu wecken.

Laut Richtman soll das Ganze mit dem derzeit von Regisseurin Sharmeen Obaid-Chinoy entwickelten Rey-Film mit dem Titel „New Jedi Order“ starten. Die neue Geschichte rund um Rey soll den Startplatz für ein neues verzweigtes Filmuniversum darstellen. Von dort aus möchte Lucasfilm dann wohl mehrere andere Filme und Spin-Offs produzieren, die ungefähr im gleichen Zeitrahmen spielen. Also ca. 15 Jahre nach Episode IX. Alle diese Projekte sollen gleiche übergreifende Elemente besitzen und am Ende dann in einem gewaltigen „Event-Film“ zusammenlaufen.

Natürlich hat Lucasfilm noch keine Pläne dieser Art mit der Öffentlichkeit geteilt. Aktuell ist das Ganze nur ein Gerücht eines normalerweise recht zuverlässigen Leaks. Das Ganze klingt aber auf jeden Fall wie etwas, was Disney und Lucasfilm in Betracht ziehen würden. Schließlich haben sie sowohl mit dem MCU als auch dem „Mandoverse“ bereits ähnliche Projekte einigermaßen erfolgreich umgesetzt. Zumindest dürfte es niemanden überraschen, wenn sie eine ähnliche Struktur auch für zukünftige Star Wars Filme verwenden würden.

Ich persönlich fände diese Idee zumindest interessant. Auch wenn in den letzten Jahren jede IP ein „Übergreifendes Universum“ brauchte und es nach einer Weile etwas nervte, so könnte das Ganze bei Star Wars aber überraschend gut funktionieren.

Diablo 4: Rod Fergusson hat wohl Blizzard verlassen

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Der bisher als General Manager für das gesamte Diablo-Franchise zuständig gewesene Rod Fergusson machte gestern Nachmittag eine recht überraschende Ankündigung. In einem Beitrag in den sozialen Netzwerken verkündete er nämlich, dass er Blizzard Entertainment bzw. Microsoft verlassen wird. Der gestrige Freitag war nach mehr als 5 Jahren innerhalb dieses Unternehmens wohl sein letzter Arbeitstag. In diesen 5 Jahren war er unter anderem für Diablo II: Resurrected, Diablo Immortal und Diablo 4 zuständig.

After five years driving the Diablo franchise with four big launches, it’s time to step away from Blizzard/Microsoft, sword in hand, and see what’s next. I’m proud of what we’ve built and excited for what’s ahead for Diablo, and for me.

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— Rod Fergusson (@rodfergusson.bsky.social) 8. August 2025 um 20:16

Die Ankündigung von Fergusson beinhaltet keinen Grund dafür, warum er sich nach 5 Jahren bei Blizzard einen neuen Arbeitgeber suchen möchte. Zynische Spieler vermuten natürlich direkt wieder Probleme innerhalb der Firma oder einen anderen eher unschönen Grund für den Austritt des Entwicklers. Allerdings gibt es bisher keine wirklichen Anzeigen dafür. Fergusson hat allerdings eine Angewohnheit dafür nie viel Zeit an einem Ort zu verbringen und sich regelmäßig einen anderen Arbeitgeber für seine Talente zu suchen. Ein erneuter Wechsel passt also gut ins Bild.

In seiner Laufbahn hat Rod Fergusson unter anderem an Gears of War, BioShock Infinite und Infinity Blade gearbeitet und alle diese IPs zum Erfolg geführt. Blizzard heuerte ihn vor mehr als 5 Jahren an, um das damals etwas eingeschlafene Diablo ebenfalls wieder zu neuen Höhen zu führen. Ob ihm diese Aufgabe gelungen ist, muss wohl jeder Fan des Franchise für sich selbst entscheiden. Ich persönlich würde sagen, dass Fergusson mit seiner Nähe zur Community zumindest bei mir einen eher positiven Eindruck hinterlassen hat. Auch wenn Diablo 4 derzeit nicht alle meine Ansprüche erfüllt.