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Disney+ gibt es Zukunft keine Abonnentenzahlen mehr an

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Einer in dieser Woche erfolgten Ankündigung zufolge möchte Disney in Zukunft keine aktuellen Abonnentenzahlen für seine drei aktiven Streamingdienste mehr mit der Öffentlichkeit teilen. Das Ganze betrifft Disney+, Hulu und ESPN, die je nach Region der Welt entweder einzeln oder als Gesamtpaket verfügbar sein. Bisher teilte Disney die schwankenden Zuschauerzahlen dieser drei Dienste jedes Quartal mit seinen Aktionären und der breiten Masse an Fans. Ab dem ersten Quartal des Finanzjahres 2026 (letzten drei Monate von 2025) soll das Ganze aber ein Ende finden.

Disneys CEO Bob Iger begründet diese Änderung damit, dass sich die Streaming-Landschaft in den letzten Jahren stark verändert hat. Aus diesem Grund sind die aktuellen Abonnentenzahlen auch nicht mehr wirklich aussagekräftig genug, um den Erfolg eines Quartals auf eine sinnvolle Weise zu beurteilen. Als Ausgleich dafür möchte Disney in Zukunft wohl mehr Informationen zu der Rentabilität ihren „Direct-to-Consume-Modells“ teilen. Es soll also wohl auch in Zukunft zumindest einige regelmäßig erscheinende Details zu der Leistung der Plattform geben.

Einige Nutzer stufen diesen Schritt von Disney derzeit als ein erstes Anzeichen für den Untergang der Plattform ein. Für diese Menschen können nur sinkende Zahlen der Grund für diese Entscheidung sein. Ob das Ganze stimmt, werden wir vermutlich nie direkt erfahren. Allerdings veröffentlicht auch andere Streamingdienste wie Netflix mittlerweile keine Abonnentenzahlen mehr, weshalb Disney auch einfach nur dem Trend in der Branche folgen könnte. So oder so ist diese Nachricht enttäuschend. Abonnentenzahlen sind schließlich für Laien eine simple Weise, um zu verstehen, ob eine Plattform erfolgreich ist.

“We are focused on managing our businesses to deliver growth in a sustained way, and to align our financial reporting with how we operate,”

“Since we began reporting the number of paid subscribers and ARPU, our DTC strategy and the operating environment have evolved. Given this evolution, we plan to implement changes to our Entertainment and Sports financial disclosures.”

“While we will no longer disclose subscribers and ARPU, we will provide information on Entertainment Direct-to-Consumer profitability.”

“We believe our reporting going forward will better align with changes in the media landscape, the unique nature of our integrated assets, how we operate our businesses, and will reflect how management evaluates the progress and success of our strategic initiatives” – Disney CEO Bob Iger

Sammelkarten graden lassen in Deutschland?

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Wie Ihr oben im Bild dieses Blogeintrags sehen könnt, habe ich meine ersten Karten graden lassen. Als ich dazu eine Story auf Instagram gespostet habe, erreichten mich wirklich viele Nachfrage von Euch, wie sowas in Deutschland eigentlich ablaufen würde. Deshalb schreibe ich diesen Post, um Euch einen kleinen Überblick zu verschaffen. Ich möchte hierbei nochmal anmerken, dass ich dazu viele Tipps aus der Community bekommen habe und mein Wissen sich überwiegend darauf bezieht.

Eines mal vorweg: Die PSA ist die klare Nummer 1 in dem Bereich. Wenn Ihr wirklich eine teure Karte besitzt, solltet Ihr die Kohle in Kauf nehmen und sie in die USA schicken, um sie dort graden zu lassen. Es gibt einige deutsche Firmen, die das für Euch übernehmen. Ist halt ein wenig teuerer. Diese Seite übernimmt das beispielsweise für Euch. Je nach Wert der Karte kostet das Graden von 50-115 Euro.

Wenn man diesen langen Weg und die entsprechende Wartezeit nicht gehen will, gibt es viele Alternativen auch in Deutschland. Wenn man „Karten graden lassen“ googelt, bekommt man überraschend viele Seiten angezeigt, die das machen. Im Schnitt kostet das pro Karte um die 25 Euro mit ca. acht Wochen Wartezeit – wenn Ihr mehr Kohle zahlt, geht das auch schneller. Das läuft dann in der Regel so ab:

Du packst Deine Karten gut ein (dicke Hülle und gerne auch Luftpolster-Folie), legst eine Liste dazu, wo Infos zu Deinen Karten draufstehen und schickst sie (in einem Karton) an die entsprechende Firma. Acht Wochen später (teilweise auch früher) bekommst Du sie zurück und sie sind gegradet und in kleine Plexiglas-Rohlinge eingebaut (siehe mein Foto oben). Und das isses dann auch schon.

Welches ist der beste Service in Deutschland? Ich denke, die machen alle einen guten Job. Ich persönlich habe mich für GSG entschieden, weil die auf Sportkarten spezialisiert sind. Das ging super schnell und sehr zuverlässig.

Ich bin mir sicher, dass Euch in den Comments Community-Mitglieder weitere Tipps zum Graden geben werden. Ich für meinen Teil habe mit der Sache so positive Erfahrungen gemacht, dass ich weiter seltenere Karten graden lassen werde. Ihr auch?

PS6: Ein Leak enthüllt den Preis und den Veröffentlichungszeitraum

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Die normale PS5 von Sony ist mittlerweile bereits fünf Jahre alt und so langsam beginnen die Fans damit sich zu fragen, wann der Publisher seine nächste Konsole auf den Markt bringen wird. Der Tech-Leacker, Insider und YouTuber Moore’s Law Is Dead veröffentlichte vor einigen Tagen genau zu diesem Thema ein sehr informatives Video. In dieser Aufnahme wertet er Dokumente von Sony und AMD aus und leakt dadurch eine Reihe von angeblichen Informationen zu dem Aufbau und der Veröffentlichung der PS6.

Laut Moore’s Law Is Dead trägt die PS6 bei Sony intern den Namen „Orion“ und der Publisher arbeitet bereits sehr aktiv an diesem Projekt. Diese neue Konsole soll wohl rückwärts kompatibel mit der PS4 und der PS5 sein und er erwartet aktuell eine Veröffentlichung irgendwann zwischen Mitte 2027 und Anfang 2028. Zusätzlich dazu arbeitet Sony zusammen mit AMD wohl auch noch an einem PS6 Handheld mit dem Namen „Canis„. Dieses zweite Gerät soll eine Mini-PS6 darstellen und im gleichen Zeitraum wie die eigentliche Konsole erscheinen.

“This isn’t a PC. It’s limited by the TVs people use. And the TVs most people use are 4K120 or frankly 4K60. And this will do that easily. And if stopping at the exact limit of what TVs are capable of right now gives you a $400-to-$600 console instead of a $700-to-$1,000 console, that makes total sense in my opinion for the next generation.”

Was die verbaute Technik betrifft, so listet der YouTuber für beide Geräte eine Reihe von angeblich verbauten Teilen auf (Details im Video). Das Ganze ergibt zusammen eine PS6, die zwar deutlich leistungsfähiger als die PS5/PS5 Pro ist, aber trotzdem nicht die aktuellen Möglichkeiten komplett ausgrenzt. Scheinbar hält sich Sony mit der PS6 absichtlich ein wenig zurück, weil die Firma sehr besorgt um den Preispunkt der Konsole ist. Das Unternehmen ist wohl gewillt ein wenig der Leistung zu opfern, um seinen Kunden ein etwas billigeres Gerät zu liefern. Diese Entscheidung alleine könnte den Unterschied zwischen einen Kaufpreis von 400 bis 600 USD und einem Preis von 700 bis 1000 USD ausmachen.

Midnight: Housing ist tatsächlich ein Vorbesteller-Bonus

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In dem in dieser Woche für Retail WoW veröffentlichten Patch 11.2 konnten aufmerksame Data Miner schon jetzt die verschiedenen Varianten der kommenden Erweiterung „Midnight“ ausfindig machen. Scheinbar bereiten die Entwickler schon jetzt den Start des Vorverkaufs dieser Erweiterung vor, weshalb die einzelnen Pakete schon jetzt im Spiel verfügbar sind. Der wahrscheinlichste Fall läuft aktuell darauf hinaus, dass die Entwickler ihre am 19. August 2025 auf der GamesCom anstehende Enthüllung von Midnight unter anderem dafür nutzen, um die Vorbestellung der Erweiterung zu starten.

Basierend auf diesen Funden scheint Blizzard mit Midnight den gleichen Weg wie mit TWW zu gehen. Es gibt drei verschiedene Varianten der Erweiterung und die zwei teureren Editionen sind jeweils mit einer Vielzahl von kosmetischen Vorteilen gefüllt. Die Preise der drei Angebote liegen dann auch wieder bei jeweils 50, 70 und 90 Euro. Wer nur das 50 Euro teure Grundspiel kauf, der erhält TWW, Midnight, den üblichen Charakterboost, 500 Händlerdevisen und Vorabzugang zu dem mit Midnight kommenden Housing. Wer diese Funktion also direkt bei seiner Freischaltung auf den Liveserver verwenden möchte, der muss die Erweiterung vorbestellen.

Ansonsten muss an dieser Stelle auch noch erwähnt werden, dass die 90 Euro teure Midnight Epic Edition auch wieder einen Frühzugang anbietet. Wer diese Variante kauft, der darf drei Tage früher in Midnight einsteigen. Das Ganze dürfte dabei dann wie in TWW ablaufen. Spieler dürfen zwar Quest erledigen und die neue maximale Stufe erreichen, aber Dinge wie Dungeons oder wöchentliche Events stehen ihnen noch nicht zur Verfügung. Ob sich dieses Angebot lohnt, muss jeder Spieler selbst entscheiden.

Die Varianten von Midnight:

Midnight Base Edition

  • Costs $49.99
  • World of Warcraft: The War Within
  • World of Warcraft: Midnight
  • Level 80 Character Boost with enhanced gear, reputation progress, and more
  • 500 Trader’s Tender
  • Housing Early Access

Midnight Heroic Edition

  • Costs $69.99
  • Everything from the Base Edition, plus:
  • 500 Trader’s Tender (Total of 1000)
  • Lightstrider Raiment Transmog Set
  • Lightwing Dragonhawk Skyriding Mount

Midnight Epic Edition

  • Costs $89.99
  • Everything from the Heroic Edition, plus:
  • 1000 Trader’s Tender (Total of 2000)
  • Voidstrider Raiment Transmog Set
  • Voidwing Dragonhawk Skyriding Mount
  • Voidlight Surger Skyriding Mount
  • Hopeflutter Pet
  • Doomfeathers Pet
  • Beta Access to Midnight Expansion
  • 3 Days Early Access to Midnight Expansion
  • Midnight Housing Bundle
    • Light-Infused Rotunda (Light Gazebo)
    • Void-Corrupted Rotunda (Void Gazebo)
    • Light-Infused Fountain
    • Void-Corrupted Fountain
    • Alleria Portrait – „The Ranger-General“ (Decor)
    • Turalyon Portrait – „The High Exarch“ (Decor)
    • Arator Portrait – „The Redeemer“ (Decor)
    • Xal’atath Portrait – „The Harbinger“ (Decor)
  • 30 Days of Game Time

(via)

Spider-Punk erhält seinen eigenen Animationsfilm

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Die animierten Spider-Verse-Filme von Sony konfrontierten die breite Masse an Zuschauern mit einer Reihe von zuvor eher unbekannt gewesenen verrückten Varianten von Spider-Man. Einer der beliebteren Charaktere aus dieser Gruppe ist Spider-Punk, der neuen Berichten von Deadline zufolge wohl einen eigenen animierten Kinofilm erhalten soll. Die Arbeit an dem Projekt befindet sich wohl noch immer in einer sehr frühen Phase, weshalb Fans nicht in der nahen Zukunft mit dem Film rechnen sollten.

Sony Pictures Animation is in early development on a Spider-Punk animated feature from co-writers Daniel Kaluuya (Judas and the Black Messiah) and Ajon Singh (Primetime), Deadline has learned. (via)

Der Spider-Punk-Film soll wohl ein eigenständiges Filmprojekt darstellen. Das Ganze dürfte also wenig bis gar keine direkten Verbindungen zu den Spider-Verse-Filmen besitzen. Für das Projekt hat Sony Daniel Kaluuya angeheuert, der als Co-Drehbuchschreiber fungieren wird. Zusätzlich dazu wird er als Stimme von Spider-Punk fungieren, weil er der Figur schon in Across the Spider-Verse und Beyond the Spider-Verse seine Stimme geliehen hat. Weitere Details zu dem Projekt sind derzeit leider noch nicht bekannt.

Ein animierter Film zu Spider-Punkt könnte sowohl optisch als auch inhaltlich wirklich beeindruckend werden. Schließlich steckt diese Figur in einer komplett anderen Szene als Miles Morales, was die Filmmacher wunderbar durch die Optik und die Musk des Projekts reflektieren könnten. Meine Erwartungen an dem Film sind auf jeden Fall enorm hoch. Die Spider-Verse-Filme sind extrem gut umgesetzt und ich bin gespannt darauf zu sehen, was für kreative Ideen das Team für diesen alternativen Spider-Man entwickelt.

Laut Experten wird GTA 6 extrem teuer für Rockstar und Spieler

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Das leider erst im Mai 2026 kommende GTA 6 ist eines der am meisten erwarteten Spiele des letzten Jahrzehnts. Daher ist es auch nicht unbedingt verwunderlich, dass die zwei Brancheninsider Louise Wooldridge von Ampere Analysis und Michael Patcher von Wedbush Securities sich in einem Interview mit The Telegraph die Zeit dafür nahmen, um einige Voraussagen zu dem Projekt zu treffen. Dabei schätzten die zwei Personen, wie viel die Entwicklung von GTA 6 kosten wird, wie viel die Spieler dafür zahlen müssen und wie erfolgreich das Projekt sein sollte.

“I expect a $100 price point for the game. The game will be immensely profitable. It will likely generate $10bn lifetime and another $500m annually from GTA Online.” (via)

Laut den zwei Experten dürfte GTA 6 eines der teuersten Computerspiele aller Zeiten darstellen. Man rechnet mit einem Budget von ca. 1.3 Milliarden Euro, wodurch das Projekt weit über Genshin Impact und Star Citizen mit Budgets in Höhe von jeweils 900 Millionen und 777 Millionen liegen würde. Gleichzeitig erwartet das Duo natürlich auch unglaublich hohe Einnahmen durch das Spiel. Die Schätzung läuft dabei dann auf ca. 9 Milliarden Euro durch die gesamten Spieleverkäufe und noch einmal ca. 430.000 Millionen Euro durch GTA Online hinaus.

So enorm hohe Entwicklungskosten zeigen sich aber natürlich auch in dem Kaufpreis des Spiels. Beide Experten erwarten, dass der bereits angedeutete Kaufpreis von 100 USD/Euro für die Standardedition tatsächlich der Realität entspricht. Mit so hohen Entwicklungskosten bleibt Rockstar Games angeblich keine wirkliche Alternative. Die umfangreicheren Varianten des Spiels dürften noch teurer ausfallen und darauf folgen dann auch noch die vermutlich ebenfalls steigenden Kosten in GTA Online.

Sollte GTA 6 am Ende tatsächlich bei einem Kaufpreis von 100 Euro liegen, dann würde ich jeder Person davon abraten das Spiel zu kaufen. Das Aufblähen von Budgets, das Erhöhen von Kosten und das Verlängern der Entwicklungszeit verbessert nicht zwangsweise die Qualität der jeweiligen Spiele. Das Ganze spült am Ende nur einigen wenigen Personen mehr Geld in ihre Kassen und die Branche selbst leidet unter diesen gewaltigen AAA-Projekten. Gleichzeitig verschwendet Rockstar seine Zeit mit Müll wie einer internen Alterskontrolle, was bei einem Spiel ab 18 Jahren wie reinster Schwachsinn wirkt.

WoW: Der neue Patch 11.2: Ghosts of K’aresh wurde veröffentlicht

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Nach mehreren Monaten des Wartens haben die Entwickler von Retail WoW heute Vormittag endlich den brandneuen Patch 11.2: Ghosts of K‘aresh in Europa veröffentlicht. Bei diesem Patch handelt es sich um das letzte größere Update für TWW, welches die Grundlage für die abschließende Saison der Erweiterung bilden dürfte. Die Entwickler haben zwar noch die bereits von Data Minern entdeckten Patch 11.2.5 und Patch 11.2.7 geplant, aber diese Updates dürften deutlich kleiner ausfallen und hauptsächlich auf bestehenden Inhalten aufbauen.

Der heutige Patch 11.2 zeichnet sich unter anderem durch die folgenden Inhalte aus:

  • K’aresh wurde als neue Zone hinzugefügt.
  • Es gibt eine neue Kampagne rund um K’aresh.
  • Alle Spieler erhalten den Artefakt-Umhang „Reshii Wraps“.
  • Es gibt eine Reihe von neuen Aktivitäten für die offene Spielwelt.
  • Das „Phase Diving“ erlaubt das Finden von geheimen Mobs, Schätzen etc.
  • Manaforge Omega wird ein neuer Schlachtzug.
  • Eco-Dome Al´Dani ist ein neuer Dungeon.
  • Die neue Tiefe „Archival Assault“ ist verfügbar.
  • Die Tiefen erhalten eine neue Saisonreise und einen neuen Boss.
  • In „Ecological Succesion“ bauen die Spieler ihren eigenen Bio-Dome.
  • Tazavesh erhält einen neuen Hard-Mode.
  • Es gibt eine neue M+ Rotation für Saison 3.
  • Spieler können neuen T-Sets, Reittiere, Haustiere und andere kosmetische Belohnungen erlangen.
  • Es gibt eine neue PvP-Saison mit passenden Belohnungen.

Wie es mittlerweile für Retail WoW üblich ist, sind diese Inhalte natürlich nicht alle direkt am heutigen Vormittag erschienen. Spieler können nach K’aresh reisen, ihren Umhang erlangen, die Kampagne beginnen und den Open-World-Content ausprobieren. Die eigentliche Saison 3 von TWW startet allerdings erst in der nächsten Woche am 13. August 2025. Bis zu diesem Zeitpunkt sind der neue Raids, die M+ Dungeons, das gewertete PvP und die höheren Tiefen noch immer gesperrt. Die aktuelle Woche dient also nur als Vorbereitung darauf, um in der nächsten Woche direkt in den Content zu starten.

Diablo 4: Es gibt neue Details zu dem Roleplaying Game

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Nachdem Besucher der GenCon bereits erste Lebenszeichen des ursprünglich einmal in 2023 angekündigten Diablo TTRPGs von Glass Cannon Unplugged entdecken konnten, veröffentlichte das Unternehmen in dieser Woche nun auch ganz offiziell einige neue Informationen zu diesem Projekt. Laut dieser Ankündigung möchte das Unternehmen das kommende „Diablo: The Roleplaying Game“ über eine Kickstarter-Kampagne finanzieren. Diese Spendensammlung soll im vierten Quartal 2025 (Herbst) starten und daran interessierte Personen können die entsprechende Seite schon jetzt besuchen.

The Kickstarter campaign launches in Q4 2025. Pledge your sword and soul to Sanctuary and be among the first to plunge into the dungeons! (via)

Auf Kickstarter verspricht Glass Cannon Unplugged den Diablo-Fans ein mehr als 300 Seiten umfassendes Regelbuch zu „Diablo: The Roleplaying Game“, welches neben PDF und Standard-Buch auch in einer Deluxe Edition verfügbar sein soll. Dieses Werk beinhaltet neben dem Spielregeln rund auch noch viel Lore, eine Reihe von Artworks und einige direkt von Blizzard-Künstlern gezeichnete Cover. Was die Regeln betrifft, so soll das TTRPG zu Diablo wohl ein eigenes D6-System rund um einen Dice Pool verwenden und den Spielern einige der klassischen Klassen der IP zur Verfügung stellen. Für den Start wurden der Barbar, der Druide, der Zauberer, der Jäger und der Totenbeschwörer bestätigt.

Neben dem Regelbuch möchte Glass Cannon Unplugged aber wohl auch noch eine Vielzahl von weiteren Produkten zu „Diablo: The Roleplaying Game“ erschaffen. Die bisherigen Texte erwähnen unter anderem eine Anthologie mit One-Shot-Abenteuern, längere Abenteuer, detailreiche Spielflächen, sammelbare Kunstdrucke und weitere Fanartikel. Der Höhepunkt der Artikel zu diesem TTRPG dürften aber wohl die eigene Reihe an Miniaturen darstellen. Die Kickstarter-Kampagne zeigt schon jetzt vier Figuren zu einigen der spielbaren Klassen, die einen wirklich guten Eindruck machen und sicherlich separat verkauft werden.

Harry Potter: Staffel 1 fällt länger aus als erwartet

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Bisherigen Interviews mit dem Produktionsteam der für HBO erschaffenen Harry Potter Serie erwähnten bereits, dass Staffel 1 und 2 etwas kürzer als spätere Staffeln ausfallen sollten. Der Grund dafür sind die als Vorlage fungierenden Bücher, die erst ab Band 3 wirklich große Ausmaße angenommen haben und die zusätzliche Zeit benötigen. Fans gingen aufgrund dieser Interviews bisher also von 6 Episoden in Staffel 1 und 2 und 8 Episoden in darauf folgenden Staffeln aus.

Interessanterweise scheinen sich diese Pläne mittlerweile aber geändert zu haben. Der für die Show zuständige Kameramann Adriano Goldman sprach nämlich vor einigen Tagen in einem Interview mit Forbes darüber, wie viele Folgen von Harry Potter er persönlich dreht und wie viele Episoden insgesamt produziert werden. Dabei betonte Goldman, dass er die ersten zwei Folgen und die letzten zwei Folgen der Staffel aufgenommen hat. Insgesamt ist er laut seinen eigenen Aussagen also für vier der acht Folgen von Staffel 1 verantwortlich.

“I’m not the only director of photography. There are eight episodes and three directors of photography, plus the second unit. But I act as the lead photographer, the main director of photography, because I shoot the first two episodes and the last one. In total, four of the eight episodes.“ (Via)

Scheinbar hat HBO also irgendwann seine Pläne geändert und die Episodenanzahl für die Staffel 1 von Harry Potter aufgestockt. Den Aussagen eines Kameramanns sollte man in dieser Sache schließlich glauben, weil genau diese Person wissen sollte, wie viele Folgen er und seine Kollegen aufzeichnen mussten. Für die wartenden Fans ist dieser Umstand natürlich toll, weil sie so mehr Folgen als bisher angenommen wurde erhalten. Selbst wenn 8 Episoden für eine Staffel noch immer sehr kurz wirkt.

Baldur’s Gate 3: Der zweite Geburtstag wird mit neuen Statistiken gefeiert

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Am 04. August 2023 wurde Baldur’s Gate 3 offiziell von Larian Studios veröffentlicht. Der Titel feierte zur Überraschung vieler Fans am gestrigen Montag also bereits seinen zweiten richtigen Geburtstag. Die Entwickler von Larian Studios feierten dieses Jubiläum natürlich auch in diesem Jahr wieder mit einem Blogeintrag, der eine Reihe von beeindruckenden, interessanten und teilweise extrem sonderbaren Statistiken über das Verhalten ihrer Fans auflistet.

  • Seit der Einführung des Mod-Supports wurden 8500 Mods veröffentlicht.
  • Spieler haben bereits 265 Millionen Mal eine Mod heruntergeladen.
  • 250.000 Spieler nutzten eine Mod, um Withers mit Brüsten auszustatten.
  • 2.3% der Spieler beendeten das Spiel mit jeder verfügbaren Klasse, ohne auf Klassenänderungen zurückzugreifen.
  • 2% der Spieler gewannen einen Kampf in einem betrunkenen Zustand.
  • 8.2% der Spieler hoben einen Feind hoch und warfen ihn auf einen Gegner.
  • 598 Spieler adoptierten zusammen mit Wyll ein Kind.
  • 446.718 Spieler spielten Baldur’s Gate 3 auf mehreren Plattformen.
  • 350 Spieler verwandelten Minsc in einen Death Cleric.
  • Shadowheart war der am häufigsten umgeskillte Charakter.
  • Shadowheart wurde am häufigsten in Life oder Death Domain umgewandelt.
  • Karlach und Lae´zel wurden oft zu Paladinen gemacht.
  • Astarion und Wyll wurden of häufigsten zu Hexblade Warlocks.
  • Gale durfte die meiste alternative Zeit als drakonischer Zauberer verbringen.
  • 4647 Spieler besiegten Honor-Mode mit Stufe 1 Helden.

Diese vielen Statistiken dürften die Fans von Baldur’s Gate 3 sicherlich amüsieren. Ich persönlich kann zwar nicht verstehen, warum ca. 250.000 Spieler einem alten Skelett große Brüste geben mussten, aber ich möchte auch keine Kinks kritisieren. Die Angaben zu den umgeskillten Begleitern sind interessant, weil ich mich erst in späteren Durchläufen dazu durchdringend konnte, meine Begleiter auf diese Weise zu ändern. Sie wirken halt so etabliert in ihren Rollen.

(via)