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Darksiders 4 wurde im THQ Nordic Digital Showcase vorgestellt

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Der in Österreich sitzende Publisher THQ Nordic ist bereits vor einiger Zeit dazu übergegangen, im Sommer nicht mehr an den größeren Reveal-Shows der Branche teilzunehmen. Der Publisher veranstaltet als Ausgleich dafür lieber sein eigenes Event, um Fans seine kommenden Projekte näherzubringen. Gestern Abend hat der Publisher dieses als „THQ Nordic Digital Showcase“ Event nun für das Jahr 2025 veranstaltet und die Fangemeinde mit einer Reihe von neuen Trailern versorgt.

Wie man es bei einem Showcase eines einzelnen Publishers erwarten würde, ist diese Präsentation recht klein ausgefallen. Zusätzlich dazu wurden nicht nur neue Projekte angekündigt, sondern der Veranstalter zeigte hauptsächliches neues Material zu bereits bekannten Projekten. Trotzdem wurden Fans natürlich einige sehr sehenswerte Videos geliefert. Wir erhielten eine neue Vorschau auf das Gothic 1 Remake, ein Remake von Sacred 2 wurde vorgestellt, Titan Quest 2 ist in den Early Access übergegangen und Wreckfest 2 wurde thematisiert.

Der absolute Höhepunkt des diesjährigen Events war aber vermutlich die offizielle Ankündigung von Darksiders 4. Dieser neue Teil der klassischen Spielreihe wird von Gunfire Games entwickelt und er soll für PC und alle gängigen Konsolen erscheinen. Derzeit ist aber leider noch nicht bekannt, wann Darksiders 4 erscheinen soll. Der Trailer verspricht aber schon jetzt eine eindrucksvolle Fortsetzung des Franchise.












Black Flag Remake: Ubisoft drohte Matt Ryan mit einer Klage

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Vor ungefähr einem Monat hat der Synchronsprecher Matt Ryan (Stimme von Edward Kenway) auf einer Messe einige Andeutungen gemacht, die für Fans bestätigten, dass Ubisoft derzeit an einem Remake oder Remaster von Assassin’s Creed 4: Black Flag arbeitet. Vor einigen Tagen wurde Ryan nun auf einer zweiten Veranstaltung erneut zu diesem Thema befragt und die Reaktion des Sprechers fiel dieses Mal deutlich zaghafter aus. Laut dem Synchronsprecher weiß er von nichts und er kann sich auf nicht mehr wirklich zu diesem Thema äußern.

Interessanterweise hat Matt Ryan auch direkt den Grund für diese Kurskorrektur enthüllt. Scheinbar war Ubisoft nach seinen ersten Andeutungen zu dem Black Flag Remake nicht wirklich zufrieden mit dem Sprecher. Die Firma drohte ihm wohl sogar direkt mit einer Klage, wenn er sich noch einmal auf diese Weise über ein firmeninternes Projekt äußern würde. Daher ist Ryan jetzt wohl dazu übergegangen etwas vorsichtiger vorzugehen und jegliches Wissen zu verleugnen. Wie man es nicht anders erwarten würde, reagieren die Fans von Ubisoft derzeit ziemlich negativ auf diese Enthüllung.

Dass Ubisoft an einer Neuauflage von Assassin’s Creed 4: Black Flag arbeitet, ist vermutlich das am schlechtesten gehütete Geheimnis in der Gaming-Branche. Jeder Fan weiß bereits darüber Bescheid und die Aussagen von Matt Ryan sind nur einer kleiner Teil der Hinweise auf so ein Projekt. Für Ubisoft wäre es vermutlich besser gewesen, wenn sie einfach mit diesem Mini-Leak gelebt hätten. Dem eigenen Talent mit Klagen zu drohen macht nämlich einen ziemlich miesen Eindruck auf die Spieler, die Aktionäre und die anderen Angestellten der Firma. Vermutlich würde es niemanden überraschen, wenn Ryan aufgrund dieser neuen Aussagen tatsächlich verklagt wird. Ubisoft halt.

Battlefield 6 erscheint im Oktober 2025

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Vor rund einer Woche haben DICE und EA bereits die Kampagne des kommenden Battlefield 6 ein wenig genauer vorgestellt. Gestern Abend wurde nun eine weitere Präsentation zu dem Shooter veröffentlicht, die sich dieses Mal um den von vielen Spielern deutlich wichtigeren Mehrspielermodus des Titels drehte. Das Team stellte das Gameplay in Battlefield 6, die verfügbaren Klassen, die zu Beginn vorhandenen Karten, die verfügbaren Spielmodi und einige weitere Elemente des Spiels in mehreren neuen Trailern vor.

Zusätzlich dazu hat EA diese Präsentation auch noch dafür genutzt, um den offiziellen Veröffentlichungstermin des Spiels mit Fans zu teilen. Laut dieser Ankündigung wird Battlefield 6 bereits am 10. Oktober 2025 für den PC und Konsolen erscheinen. Am 09. und am 14. August 2025 sollen jeweils zwei offene Beta-Wochenenden stattfinden, die Spielern bereits im Vorfeld das Ausprobieren des Mehrspielermodus erlauben soll. Battlefield Labs Mitglieder dürfen bereits am 07. und 08. August an einem Early Access teilnehmen.

Ansonsten bestätigte diese Sendung auch noch einmal den Preispunkt von Battlefield 6. Dieser Shooter von EA wird für 70 USD, 70 Euro oder £60 in seiner Standardedition in den Handel kommen. Wer mehr Geld ausgeben möchte, der kann 100 Euro zahlen und die „Phantom Edition“ erwerben. Diese teure Variante kommt mit einigen Boosts, kosmetischen Inhalten und einem Battle Pass Token. Diese teureren Versionen von Spielen sind vermutlich die beste Weise, um den Kaufpreis eines Spiels zu erhöhen.




Das TTRPG zu Diablo könnte schon bald erscheinen

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Auf der BlizzCon 2023 stellte Blizzard Entertainment unter anderem ein brandneues TTRPG (Tabletop RPG) vor, welches inhaltlich komplett auf dem Universum von Diablo basiert. Nicht wirklich mit dem Medium vertraute Personen können sich das Ganze als eine Mischung aus D&D und Diablo vorstellen. Damals wurde erwähnt, dass dieses Roleplaying-Game irgendwann in 2024 erscheinen soll. Diesen Termin konnte dieses von Glasscannonunplugged entwickelte Projekt aber nicht einhalten und in 2025 wurde es erschreckend ruihg um das Projekt.

In dieser Woche hat sich nun allerdings herausgestellt, dass das TTRPG zu Diablo nicht aufgegeben wurde. Auf der aktuell laufenden GenCon konnten Besucher am Stand von Glasscannonunplugged nämlich einen ersten Blick auf dieses kommende RPG-Buch werfen. Einem Beitrag auf Reddit zufolge wurde dort wohl bereits ein gedrucktes Hardcover-Buch zu dem Spiel präsentiert. Dieser Zustand spricht für eine ziemlich weit vorangeschrittene Arbeit an dem Projekt. Es könnte vielleicht sogar gegen Ende 2025 oder Anfang 2026 in den Handel kommen.

First look at Diablo RPG at GenCon
byu/DrizzetB inDiablo

Zusätzlich zu dem TTRPG stellte Blizzard in 2023 auch noch ein von Glasscannonunplugged entwickeltes neues Brettspiel zu dem Diablo-Universum vor. Dieses Spiel wird zwar weiterhin auf der Internetseite des Herstellers präsentiert, aber aktuell gibt es keine konkreten Informationen zu seinem Zustand. Die Chance ist aktuell aber sehr hoch, dass wir im Verlauf der GenCon auch ein Update zu diesem Projekt erhalten werden. Wer Brettspiele mag, der darf wohl auf das Wochenende gespannt sein.

MoP Classic: Der erste Raid und die Weltbosse sind verfügbar

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In der vergangenen Nacht gegen 00:00 Uhr hat in MoP Classic endlich die zu Beginn einer Erweiterung notwendige Vorbereitungsphase für alle Spieler ihr Ende gefunden. Dadurch ist das Spiel offiziell in seine erste richtige Phase übergangenen, die den Spielern das Mogushangewölbe als ersten Schlachtzug zur Verfügung stellt. Daran interessierte Personen können in diesem Raid jetzt gegen 6 verschiedene Encounter antreten, die je nach Schwierigkeitsgrad epische Ausrüstungsteile mit einem Itemlevel zwischen 489 und 502 droppen können.

Zusätzlich dazu wurden gestern Abend auch noch die ersten zwei Weltbosse von MoP in dieser klassischen Spielversion freigeschaltet. Dabei handelt es sich um das Sha des Zorns und Galleon. Diese Encounter sollten eigentlich erst in zwei Wochen zusammen mit den Celestial Dungeons erscheinen. Allerdings sorgte ein Fehler im Spiel für eine etwas verfrühte Freischaltung der Weltbosse und Blizzard entschied sich danach dazu, diese Bosse schon jetzt dauerhaft zu aktivieren. Wichtig dabei ist allerdings, dass diese Weltbosse noch keine T14 Beute droppen können.

Natürlich wurde das Mogushangewölbe noch in der vergangenen Nacht von der ersten Gilde komplett auf dem heroischen Schwierigkeitsgrad durchgespielt. So etwas passiert einfach, wenn der Content schon seit Jahren bekannt ist und es fertige Taktiken gibt. Trotzdem dürfte dieser Content für Gelegenheitsspieler etwas herausfordernder und umfangreicher ausfallen. Wer die echt gut umgesetzten Raids aus MoP erneut oder zum ersten Mal erleben möchte, der sollte diese Gelegenheit nutzen.

World Bosses

Due to an issue earlier today, players were briefly able to encounter World Bosses in Mists of Pandaria Classic ahead of their originally scheduled release. We quickly returned the game to its intended state, and we’re now going to release World Bosses early for everyone. Sha of Anger and Galleon will become available again starting today when the Mogu’shan Vaults raid opens properly at 3:00 p.m. PDT.

Please note: The World Bosses did not have the ability to drop Tier 14 raid gear when they were briefly available earlier today, and they will not drop Tier 14 gear until after the first weekly content reset following the release of the Heart of Fear raid. We advise players to not use bonus rolls on Sha of Anger unless you’re hoping for PvP gear. Again, Sha of Anger will not drop any PvE gear until the first weekly content reset following the Heart of Fear raid.

Mogu’Shan Vaults

Due to the same bug earlier today, the Mogu’shan Vaults raid was briefly accessible to players before being closed, and a very small group of players were able to kill bosses inside. To address this, we’ve identified all of the accounts that gained early access to the raid and were found to have killed a boss, and all have been temporarily suspended. The suspensions are long enough to keep them out for a few hours—a timeframe that will include the first clears of Mogu’shan Vaults.

We take fair play seriously. We believe that this is a case where the open raid was clearly unintended, and those who exploit such situations should gain no advantage from doing so. (via)

Nintendo: Der Mitschnitt des heutigen Partner-Showcase

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Im Verlauf des heutigen Nachmittags hat Nintendo einen weiteren Nintendo Direct Livestream auf YouTube veranstaltet. Bei dieser Präsentation handelte es sich mal wieder um ein sogenanntes „Partner Showcase“. Wie der Name dieser Sendung erahnen lässt, lag der Fokus dieses Nintendo Directs auf den Spielen, die nicht direkt von Nintendo selbst entwickelt werden und von seinen Partnern stammen. Livestreams dieser Art sind für gewöhnlich an die Spieler gerichtet, deren Interessen etwas abseits der klassischen Nintendo-Formel liegen.

Da Partner von Nintendo allerdings nur wenig exklusive Titel für die Switch oder die Switch 2 entwickeln, gab es in diesem Partner Showcase recht wenig Neues zu sehen. Die meisten Ankündigungen stellten bereits bekannte Spiele vor, die entweder einen Port für die Switch 2 erhalten werden oder zeitgleich auf diesem Gerät und anderen Plattformen erscheinen sollen. Zusätzlich dazu wurden mehrere für die Switch bestimmte Remakes von beliebten Klassikern wie Plants vs. Zombies vorgestellt.

Die wenigen brandneuen Projekte aus dem Showcase liegen eigentlich alle im RPG-Bereich. Der Höhepunkt des gesamten Livestreams dürfte für viele Spieler das neue Octopath Traveler 0 sein. Passend zu seinem Namen soll dieser dritte Teil der beliebten HD-2D-Rollenspielserie wohl ein Prequel darstellen und inhaltlich vor den Ereignissen aus Teil 1 spielen. Der Ankündigung zufolge wird Octopath Traveler 0 bereits am 04. Dezember 2025 für die klassische Switch und die Switch 2 erscheinen. 

Warhammer: Die Amazon-Serien sind wohl noch einige Jahre entfernt

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Bereits vor etwas über zwei Jahren sind Amazon und Games Workshop eine Partnerschaft eingegangen, um Serien, Filme und andere Produktionen zu dem Universum von Warhammer 40.000 zu erschaffen. Seit dem Start dieser Kooperation warten die Fans gespannt darauf zu hören, was für Projekte für Amazon Prime Video erschaffen werden, welche Medien als Vorlage fungieren und was für Themen die Produktionen abdecken sollen. Ein in dieser Woche von Game Workshop veröffentlichter Finanzbericht beinhaltete jetzt zwar ein Update zu dieser Partnerschaft, aber das Ganze läuft wohl auf nur noch mehr stille Wartezeit hinaus.

Laut dem Finanzbericht läuft das zusammen mit Amazon ausgearbeitete Projekt zu Warhammer 40k noch immer in dem von Vertrag vorgegebenen Rahmen. Der gleiche Vertrag verbietet es Games Workshop allerdings offen über konkrete Details zu sprechen und den Fans mehr Informationen über die Zusammenarbeit zu liefern. Trotzdem betonte das Unternehmen, dass seine Partner wirklich gute Arbeit leisten und man zufrieden mit der Partnerschaft ist. Das Ganze wird als ein Langzeitprojekt angesehen, welches wohl noch mehrere Jahre an Arbeit benötigen wird.

Auch wenn Games Workshop keine Details liefern darf, so erscheint der Finanzbericht aber vermutlich so positiv, wie ein Dokument dieser Art nur klingen kann. Für Fans dürfte es schon ausreichen zu hören, dass die Arbeit voranschreitet und die Gerüchte über ein angebliches Ende der Partnerschaft falsch sind. Noch einige Jahre auf die Shows warten zu müssen, lässt sich wohl nicht vermeiden. Im Dezember 2025 feiert die Zusammenarbeit ihr mittlerweile drittes Jubiläum. Vielleicht erhalten wir dann einige genauere Informationen.

“On 10 December 2024 we announced the conclusions of our negotiations with Amazon for the adaptation of Games Workshop’s Warhammer 40,000 universe into films and television series, together with associated merchandising rights. The project continues in line with our contractual agreement with Amazon. This same contract prohibits us from sharing any specific details or commercial terms.

„We have great partners who continue to display their commitment to present Warhammer authentically and at the scope and scale befitting our fantastical setting. This is a long-term partnership with Amazon and there won’t be any significant news in the short term — these things take several years to bring to market.” (Via)

Blizzard berichtet extrem positives Feedback zu dem 1-Tasten-Makro

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Die Seite pcgamer.com hatte vor Kurzem wohl die Gelegenheit dazu, sich ein wenig mit Associate Game Director Morgan Day über das neue 1-Tasten-Makro von WoW zu erhalten. In diesem Gespräch betonte der Entwickler, dass Blizzard wohl überwältigend positives Feedback zu dieser Funktion und dem übergreifenden Kampfassistenten erhalten hat. Viele verschiedene Gruppen von Spielern schätzen diese Funktion, weil sie nicht mehr wirklich auf ihre Rotation achten müssen und ihre Aufmerksamkeit anderen Dingen widmen können. Deshalb plant Blizzard für Patch 11.2 wohl auch erst einmal keine Änderungen an dieser Funktion.

„We’ve received overwhelmingly positive feedback regarding the feature. We’re hearing from all types of players that they’re finding it valuable to them, especially the Single-Button Assistant. For some players, they’ve shared the game is more enjoyable to them using the assistant because it’s allowing them to focus on what’s in front of them instead of what’s next in their rotation.“ (via)

Der einzige von Day erwähnte Kritikpunkt ist angeblich die Langeweile, die Spieler bei dem 1-Tasten-Makro noch einiger Zeit empfinden. Zur Überraschung von allen Spielern und Entwicklern wird es nämlich etwas eintönig, wenn man immer nur den einen Button drückt und ansonsten nicht unbedingt viel tun muss. Laut dem Associate Game Director ist dieses Feedback enorm hilfreich. Blizzard überprüft aktuell wohl bereits, wie man diese Situation in der weit entfernten Zukunft etwas verbessern kann. Derzeit gibt es aber keine konkreten Pläne.

„Some have shared it can be a bit fatiguing to continuously press a single button for play when using the Single-Button Assistant, which is great feedback. We’re looking into options for improving usability on this front but do not have anything in the [11.2] Ghosts of K’aresh update or near future just yet to address this.“ (Via)

Es fällt mir persönlich sehr schwer den Aussagen von Associate Game Director Morgan Day zu glauben, weil es selbst schon sehr viel negatives Feedback zu dem 1-Tasten-Makro gesehen und auch verfasst habe. Diesen Umstand mit dem Interview unter einen Hut zu bringen kann für mich nur bedeuten, dass die Entwickler alle negativen Reaktionen und das konstruktive Feedback gezielt ignorieren. Normalerweise würde ich nicht auf diesen Zug aufspringen und den Entwicklern eine gewisse Ignoranz vorwerfen. Allerdings klingt Day für mich mit so Aussagen einfach weltfremd.

Das 1-Tasten-Makro kann eine echte Bereicherung für Menschen darstellen, die normalerweise keinen Zugriff zu WoW hätten. Gleichzeitig besitzt es gewaltiges Potenzial dafür, um das gesamte Spiel komplett zu zerstören. Mit der Funktion muss niemand mehr seine Klasse wirklich lernen und schwächere Spieler könnten selbst bei einer Abneigung dazu gezwungen werden diese Option dauerhaft zu verwenden. Das Ganze als brauchbare Alternative zum richtigen Spielen anzubieten, ruiniert für mich ein zentrales Element von WoW.

EA bleibt wohl erst einmal AAA-Spielen für 70 Euro

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Derzeit steht die Gaming-Branche kurz davor einen neuen Höchstwert bei den Preisen von AAA-Titeln, als die gängige Norm zu akzeptieren. Daher ist es auch nicht wirklich überraschend, dass Spieler vor der Veröffentlichung eines neuen größeren Titels auch immer direkt fragen, wie viel der jeweilige Publisher für den Spaß verlangen wird. Der jüngste Vorfall dieser Art ereignete sich vor zwei Tagen, als Andrew Wilson in seiner Funktion als CEO von Publisher Electronic Arts während einer Telefonkonferenz danach gefragt wurde, wo sich eigentlich das kommende Battlefield 6 einordnen soll.

In seiner Antwort auf diese Frage erklärte Wilson, dass EA aktuell keine Pläne für größere Preisänderungen bei seinen Produkten hat. Die aktuell aufgebaute Preispolitik möchte der Publisher noch das gesamte aktuelle Geschäftsjahr über beibehalten. Spieler müssen sich also wohl erst ab dem März 2026 ernste Sorgen darüber machen, dass auch EA seine Preise von 70 Euro auf 80 Euro erhöhen könnte. Zumindest das in der nahen Zukunft kommende Battlefield 6 sollte in seiner grundlegenden Form noch bei dem alten Kaufpreis von 70 Euro liegen.

We’re not looking to make any changes on pricing at this stage. That’s in the construct of, we already offer a fairly broad pricing scheme across our various products. When you think about everything from free-to-play through to our premium products and deluxe editions, our orientation is always to capture the full spectrum of pricing so that we can serve players in the best way possible and offer them the greatest value. We’ll continue to look at opportunities to deliver great value to our players thorugh various pricing schemes over the course of time, but no dramatic changes planned yet. (via)

Der Grund für den Verzicht auf eine Preiserhöhung ist laut dem CEO relativ offensichtlich. EA monetarisiert seine Spiele bereits auf viele verschiedene Weisen und eine Erhöhung des anfänglichen Kaufpreises passt derzeit nicht zu dieser Strategie. Vermutlich haben Analysten bei EA entschieden, dass Spieler bei einem Kaufpreis von 80 Euro weniger Geld in den Shop, kosmetische Inhalte oder Deluxe Editionen von Titeln investieren würden. Unabhängig von den Hintergründen dürfen sich EA-Fans zumindest noch einige Zeit über 70 Euro Spiele freuen.

YouTube schätzt bald das Alter von Nutzern in den USA

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Bereits im vergangenen Februar verkündete das Team von YouTube, dass es bald neue AI-Features für die Altersprüfung seiner Nutzer einführen möchte. Am vergangenen Dienstag folgte nun ein Update zu diesen Plänen. Laut einer Ankündigung von YouTube möchte die Plattform diese neuen Kontrollfunktionen schon bald in den USA einführen. Zu Beginn werden nur einige wenige ausgewählte Tester den Zugriff auf die Funktion erhalten und im Verlauf der Zeit soll das Ganze auf alle Nutzer ausgeweitet werden. Andere Regionen wie Europa dürften in den nächsten Monaten folgen.

We will use AI to interpret a variety of signals that help us to determine whether a user is over or under 18. These signals include the types of videos a user is searching for, the categories of videos they have watched, or the longevity of the account. (via)

Bei dieser automatischen Altersprüfung nutzt YouTube ein AI-Tool dafür, um das Alter von seinen Nutzern zu ermitteln. Dabei berücksichtigt diese Funktion eine Reihe von Faktoren wie beispielsweise das Alter des Accounts, die Art von angesehenen Videos und die Kategorien der bisher angeschauten Videos. Wer von dem System als unter 18 Jahren markiert wird, der erhält automatisch eine Reihe von Schutzfunktionen und Einschränkungen auferlegt. Ältere Personen können falsche Ergebnisse durch das Einsenden einer ID aber manuell prüfen lassen, um ihr korrektes Alter bei der Plattform anzugeben.

Der ganze Altersprüfung-Schwachsinn für soziale Netzwerke, Porno-Seiten und andere Plattformen geht mir so langsam wirklich auf die Nerven. Jugendschutz ist eine wichtige Sache. Allerdings sollte man das Ganze halt auch einfach nicht zu weit treiben und die absolute Kontrolle von Kindern über jegliche Freiheiten stellen. Zu viel Schutz führt irgendwann nämlich auch zu Jugendlichen, die nicht korrekt in unserer Gesellschaft funktionieren können. Ansonsten möchte ich als Erwachsener nicht durch schlecht umgesetzte Apps und AI-Tools genervt werden, nur weil irgendwelche Helikoptereltern in der Politik es nicht selbständig schaffen, ihre Kinder korrekt zu erziehen. Es wäre wohl zu viel verlangt, wenn diese Leute einfach mal mit den Kindern reden würden…