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Doctor Who: Der TV-Film mit Paul McGann erhält ein modernes Remaster

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Vor ca. 30 Jahren beendete die Sci-Fi Serie „Doctor Who“ ihren damals aktiven Hiatus mit einem speziellen TV-Film, der als Grundlage für eine Rückkehr der Show fungieren sollte. Das Ganze entstand in einer Partnerschaft zwischen der BBC und amerikanischen Medien, um auch internationale Fans für die Serie zu gewinnen. Bedauerlicherweise scheiterte dieser Anlauf deutlich, weshalb der in dem Film von Paul McGann verkörperte achte Doctor auch nur eine Randerscheinung im Franchise darstellt.

Im Verlauf des gestrigen Tages verkündete die BBC nun, dass es das 30. Jubiläum des Films gebührend feiern möchte. Dafür plant der britische Sender eine neue Version des Doctor Who Film, die als Standard Blue-ray und UHD erscheinen soll. Für diese spezielle Veröffentlichung hat der Sender die ursprünglichen Negative der Produktion hervorgekramt und davon brandneue 4k Scans erzeugt. Gleichzeitig wurde der Ton überarbeitet und an moderne Verhältnisse angepasst.

This 90-minute feature was shot on film, and now, for the first time, all 219 reels of original film (totalling almost 200,000 feet!) have been pulled from deep storage in the US and meticulously scanned over 21 days, then restored by Paul Vanezis to provide a definitive 4K experience. (via)

Das Remaster von „Doctor Who: The Movie“ soll noch in 2026 erscheinen. Der Verkauf für Fans in Großbritannien wird laut der Ankündigung irgendwann im Mai 2026 beginnen. Derzeit gibt es leider noch keine Informationen darüber, wann und ob die BBC das Ganze auch international veröffentlicht wird. Es wäre aber gut möglich, dass dieses Remaster irgendwann bei einem Streamingdienst landet, wenn die BBC einen neuen Partner für die Produktion der eigentlichen Serie findet.

HotD: Der erste Teaser zu Staffel 3 wurde veröffentlicht

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Es ist bereits seit einigen Monaten bekannt, dass HBO Max irgendwann im Sommer 2026 mit der Ausstrahlung der kommenden dritten Staffel von „House of the Dragon“ beginnen möchte. Passend dazu veröffentlichte der Sender im Verlauf des heutigen Nachmittags auch endlich das erste offizielle Vorschauvideo zu der dritten Staffel von HotD. Dieses Video bestätigt dabei dann den Juni 2026 als Monat für die Veröffentlichung dieser Staffel.

Ansonsten handelt es sich bei diesem Vorschauvideo leider nur um einen Teaser. Daher ist das Video mit einer Laufzeit von gerade einmal 1.33 Minuten auch relativ kurz geraten und das vorhandene Bildmaterial zeichnet noch nicht unbedingt ein klares Bild ab. Trotzdem können Fans der Show und der Werke von George R. R. Martin natürlich ungefähr erahnen, was für Szenen in diesem Teaser vorhanden sind. Dabei sieht man hauptsächlich Momente aus der aus Staffel 2 entfernten Schlacht und späteren Konflikten.

Mein persönliches Interesse an „House of the Dragon“ ist mittlerweile spürbar gesunken. Der Grund dafür ist allerdings nicht nur die enorm schwache zweite Staffel der Show, sondern auch die Probleme hinter den Kulissen. Der Showrunner scheint den üblichen Weg von Showrunnern zu gehen und seine eigene Geschichte über das Werk des Autors zu stellen. Da muss man sich nicht wundern, wenn das Endergebnis enttäuschend und frustrierend ausfällt. HBO darf froh darüber sein, dass „A Knight of the Seven Kingdoms“ das Franchise aus dem Dreck gezogen hat.

The Elder Scrolls 6: Bethesda will zu seinem klassischen RPG-Stil zurückkehren

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Der für Bethesda als Game Director tätige Todd Howard war in dieser Woche in der neuesten Ausgabe des Kinda Funny Gamescast zu Gast. Das dadurch entstandene Interview drehte sich unter anderem um die kommenden Projekte des Studios und das bereits vor einiger Zeit angekündigte „The Elder Scrolls 6“. Dabei erklärte Howard netterweise, was für Erwartungen die Fans an diesen Titel haben sollten und was für Ziele das Studio mit dem Projekt verfolgt.

Laut Todd Howard waren Starfield und Fallout 76 eindeutige Abweichungen davon, wie Bethesda in der Vergangenheit seine Spiele erstellt hat. Mittlerweile hat das Team aber wohl genug von Experimenten und es möchte zu seinen Wurzeln zurückkehren. Das kommende „The Elder Scrolls 6“ soll es dem Entwicklerteam erlauben genau diesen Schritt zu tun und wieder ein klassisches RPG zu erschaffen, welches dem etablierten Stil des Studios entspricht. Der sechste Teil der Elder Scrolls Reihe wird sich mechanisch also stark an Skyrim, Oblivion oder noch älteren Titeln orientieren und ein klassisches RPG dieses Studios darstellen. Trotzdem möchte Bethesda aber zumindest etwas frischen Wind in die Reihe bringen und Teil 6 mit der neuen Creation Engine 3 erschaffen.

GoT erhält ein Prequel-Theaterstück über den Mad King

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Die britische Royal Shakespeare Company verkündete am gestrigen Mittwoch offiziell, dass sie ein Theaterstück zu den von George R.R. Martin geschriebene Büchern der Reihe „A Song of Ice and Fire“ produzieren möchte. Der Name dieses Stücks soll „Game of Thrones: The Mad King“ lauten und die Firma konnte wohl Duncan Macmillan (Every Brilliant Thing) als Drehbuchschrauber anheuern. Der Ankündigung zufolge wird das Theaterstück später in 2026 seine Premiere feiern und die ersten Karten dafür sind ab April erhältlich.

Wie man es bei einem Titel wie „Game of Thrones: The Mad King“ erwarten würde, stellt das Ganze ein Prequel zu den Büchern und der TV-Adaption dar. Das Ganze soll sich um ein Bankett in Harrenhal drehen, welches im Vorfeld eines großen Turniers stattfindet. Wer mit der Lore von Martins Büchern vertraut ist, der dürfte bereits wissen, dass dieses Turnier einen zentralen Moment in der Geschichte darstellt. Am Ende der Wettkämpfe krönt der siegreiche Rhaegar überraschenderweise Lyanna Stark zur Königin der Liebe und Schönheit, was die Grundlage für ihre spätere Beziehung, Roberts Rebellion und die Ereignisse in GoT bildet.

A long winter thaws in Harrenhal, and spring is promised. At a lavish banquet on the eve of a jousting tournament, lovers meet and revellers speculate about who will contend. But in the shadows, amid growing unease at the bloodthirsty actions of the realm’s merciless Mad King, dissenters from his inner circle anxiously advance a treasonous plot. Far away, the drums of battle sound.

Family bonds, ancient prophecies, and the sacred line of succession will be tested in a dangerous campaign for power. Who will survive? Who will rise?

‚Wars aren’t won by those with most cause, but whose story’s best told.‘

Einer gestern von George R.R. Martin veröffentlichten Stellungnahme zufolge war die Royal Shakespeare Company seine erste und einzige Wahl für dieses Projekt. Schließlich fungierte Shakespeare schon immer als Inspiration für seine Arbeit und diese Gruppe ist perfekt dafür geeignet, um ein Stück über politische Intrigen und verärgerte Liebende zu produzieren. Das Ganze passt thematisch einfach besser als ein klassisches Broadway-Stück oder eine ähnliche Produktion, die mehr Wert auf Musik und optische Spielereien setzt.

Als deutscher Fan der Werke von Martin und der davon produzierten Adaptionen kann man sich eigentlich nur darüber ärgern, dass diese Show auf Großbritannien limitiert und sich somit außerhalb der Reichweite der meisten Menschen befindet.

Der Brief von George R.R. Martin:

When I first wrote Game of Thrones, I never imagined that it would be anything other than a book. It was a place for my imagination to exist without limits. To my great surprise, it was adapted for a series and viewers have been able to enter the world of my imagination through the medium of television. For my work to now be adapted for the stage is something I did not expect but welcome with great enthusiasm and excitement. Theatre offers something unique. A place for mine and the audience’s imagination to meet and hopefully create something magical.

For me, the RSC was the obvious choice when thinking about putting a Game of Thrones story on the stage. Shakespeare is the greatest name in English literature, and his plays have been a constant source of inspiration to me and my writing. Not only that, he faced similar challenges in how to put a battle on stage, so we are in good company. It will be thrilling to watch the events of this new play unfold in a live environment. Duncan’s masterful script honours the world completely, and I am so excited for both fans of the series, and perhaps people who have never picked up one of my books, to experience this new story in a theatre.

Großbritannien bannt problematische Werbung für Black Ops 7

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Im November 2025 veröffentlichte Activision einen neuen Werbespot für Call of Duty: Black Ops 7, der in dieser Woche nun offiziell in Großbritannien gebannt wurde. Laut der britischen Advertising Standards Authority (ASA) gingen bei ihnen in den letzten Monaten neun Beschwerden darüber ein, dass diese Werbung sexuelle Gewalt verharmlost. Die ASA hat die Situation untersucht und sich am gestrigen Mittwoch für den Bann entschieden. Eine Presseerklärung erklärt diese Entscheidung.

Activision reagierte auf dieses Verbot mit einem Hinweis darauf, dass das Spiel ab 18 Jahren freigegeben ist, die Werbung sich an erwachsene Menschen richtet und das Ganze eindeutig einen humorvollen Ton anschlägt. In ihrem Schreiben erklärt die ASA aber genau diesen humorvollen Ton für das Problem in der Werbung. Der „Humor“ in dem Spot wird durch die Erniedrigung eines Menschen und durch die Androhung von unfreiwilliger sexueller Gewalt erzeugt. Da die Werbung gezielt den Unwillen des Opfers betont und diese Szene als amüsant darstellt, sieht die Behörde das Ganze als eindeutige Verharmlosung von sexueller Gewalt.

„However, we noted that the humour in the ad was generated by the humiliation and implied threat of painful, non-consensual penetration of the man, an act associated with sexual violence. In addition, we considered the officers‘ confident and joking demeanour presented this in a humorous manner.

Because the ad alluded to non-consensual penetration, and framed it as an entertaining scenario, we considered that the ad trivialised sexual violence and was therefore irresponsible and offensive.“

Wer sich die folgende Werbung selbst anschaut, der dürfte zumindest nachvollziehen können, warum die ASA damit ein Problem hat. Das Ganze ist zwar amüsant gemeint, aber übertreibt meiner Meinung nach eindeutig. Der Clip sitzt vermutlich an der Spitze der sowieso bereits sehr häufig mies umgesetzten Werbung für CoD. Trotzdem hätte ich persönlich diese problematische Werbung nicht direkt gebannt. Auf diese Weise garantiert man schließlich nur, dass das Video noch mehr Aufmerksamkeit erhält und von noch mehr Leuten gesehen wird. Vielleicht sollte man Activision lieber direkt davon abhalten weitere problematische Werbespots zu produzieren.

Midnight: Ein weiterer animierter Kurzfilm wurde veröffentlicht

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Als Teil der Werbekampagne für Midnight hat Blizzard Entertainment gestern Abend einen zweiten animierten Kurzfilm zu World of Warcraft mit der Fangemeinde geteilt. Dieses beinahe 6 Minuten lange Video trägt den Namen „All That is Sacred“ und es dreht sich hauptsächlich um Lady Liadrin. Diese Figur wird in Midnight eine deutlich größere Rolle spielen und dieser Kurzfilm soll wohl sicherstellen, dass die Spieler zumindest ansatzweise mit ihrer Lore vertraut sind.

Um dieses Ziel zu erreichen, besteht „All That is Sacred“ aus Rückblenden zu der Vergangenheit der Figur. Die Zuschauer sehen ihre Kindheit, den Fall von Silbermond im dritten Krieg und die Wiedergeburt des Sonnenbrunnens durch das Licht. Das Ganze wird begleitet von einigen Szenen mit Alonsus Faol, der nicht nur über das Licht und Priester spricht, sondern auch einige durchaus interessante Aussagen über die Paladine in World of Warcraft von sich gibt. Um seine Worte zu untermauern, endet das Video mit etwas Action und einem wie üblich sehr gern gesehenen Auftritt des Scharlachroten Kreuzzugs.

Meiner Meinung nach handelt es sich bei „All That is Sacred“ um einen optisch und inhaltlich wirklich toll gemachten Kurzfilm, der gerade genug Zeit hat, um alle relevanten Punkte abzuarbeiten. Dabei beweist dieses Video auch wunderbar, dass Warcraft als IP nichts von seiner Brutalität verloren hat und die seit Dragonflight anhaltende Kritik in diese Richtung einfach nur albern ist. Die Darstellung der Geißel in dem Kurzfilm kann auf jeden Fall mit einigen der grässlichsten Momente in WoW mithalten.

Stephen Colbert wirft seinem Arbeitgeber CBS öffentlich Zensur vor

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In dieser Woche wollte der amerikanische Moderator Stephen Colbert in seiner „Late Show“ eigentlich ein Interview mit dem in Texas sitzenden demokratischen Politiker James Talarico zeigen. Dieser Plan wurde ihm allerdings relativ schnell von dem Sender CBS und den Anwälten der Show untersagt. Ihm wurde sogar verboten diese Sache in seiner Show zu thematisieren, weshalb der Moderator die Hintergründe dieses Vorfalls natürlich innerhalb einer Folge der „Late Show“ zur Sprache brachte. Gleichzeitig kündigte er die Veröffentlichung des Interviews auf YouTube an.

“Texas State Rep. James Talarico, he was supposed to be here, but we were told in no uncertain terms by our network’s lawyers, who called us directly, that we could not have him on the broadcast. Then I was told in some uncertain terms that not only could I not have him on, I could not mention me not having him on, and because my network clearly doesn’t want us to talk about this, let’s talk about this.” – Colbert

Dieses Verbot geht natürlich auf Drohungen von FCC Chairman Brendan Carr zurück, der vor einigen Monaten bereits bei der temporären Absetzung von Jimmy Kimmel eine Rolle spielte. Carr drohte amerikanischen TV-Netzwerken wohl mit ernsthaften Konsequenzen, wenn sie seiner Meinung nach unausgeglichen über politische Themen berichten. Dabei brachte er die „Equal Time Rule” ins Gespräch, die TV-Sender und Radiostationen in den USA dazu zwingt keine politische Partei zu bevorzugen. Auch wenn diese Regel eigentlich eine Ausnahme für Nachrichtensender und Talkshows beinhaltet, so drohte Carr vor Kurzem mit einer Aussetzung dieser Ausnahme.

Trotz dieser Drohungen und einer eindeutigen Überschreitung des FFC hat Carr die Ausnahme noch nicht abgeschafft. Colbert macht darauf auch in seiner Sendung aufmerksam und er kritisiert CBS dafür, dass der Sender so tut als wäre die Regel bereits geändert worden. Er wirft CBS öffentlich vor nur an finanzielle Elemente zu denken, seine Arbeit zu zensieren und andere deutlich wichtigere Faktoren zu ignorieren. So eine Denkweise kann man bei einem Unternehmen zwar irgendwie erwarten, aber trotzdem ist es immer eine unschöne Entwicklung, wenn die Medien vor der Regierung eines Landes einknicken.

Meta-Patent: Neue AI-Bots könnten tote Nutzer imitieren

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Wenn Menschen sterben und ihre Angehörigen sich danach nicht um die entsprechenden Social Media Kanäle der Person kümmern, dann bleiben diese Accounts für gewöhnlich brach liegen und verbreiten keine Nachrichten mehr. Diese Situation könnte sich in der Zukunft aber zumindest für Facebook und Instagram gravierend ändern. Ein vor Kurzem von Meta angemeldetes neues Patent dreht sich nämlich um ein AI-System, welches die Accounts von abwesenden Menschen komplett automatisch betreiben kann.

„The language model may be used for simulating the user when the user is absent from the social networking system, for example, when the user takes a long break or if the user is deceased,“ (via)

In der Patentschrift WO2025117006A1 erklärt Meta ein Sprachmodell, welches gezielt mit den Aktivitäten eines Nutzers trainiert wird, um diese Person in Tonfall, Schreibstil und Verhalten nachzuahmen. Die AI kann dann im Namen dieses Nutzers komplett automatisch auf Texte reagieren, Nachrichten verfassen und eigene Beiträge schreiben. Dabei lässt sich das Ganze sogar an verschiedene Lebensphasen und die äußeren Umstände einer Person anpassen.

Das Patent erwähnt dabei dann explizit den Fall, in dem das AI-System auch dann weiterlaufen kann, wenn ein Nutzer für längere Zeit verschwindet oder nicht zurückkehrt. Damit sind natürlich Situationen wie der Tod eines Nutzers gemeint. In so einem Fall würde dann ein AI-Stellvertreter übernehmen, der den Kontakt zu Freunden und Bekannten aufrechterhält.

„The impact on the users is much more severe and permanent if that user is deceased and can never return to the social networking platform,“ (via)

Einem Stellvertreter von Meta zufolge scheint die Firma die Idee hinter dem Patent bereits verworfen zu haben. Ich bin sehr froh über diesen Punkt, weil ich mir keinen guten und respektablen Grund für so eine Funktion vorstellen kann. Im besten Fall lügt Meta seine Nutzer dadurch gezielt hat und verwandelt distanzierte Nutzer in automatische Werbe-Bots. Die schlimmste Situation würde darauf hinauslaufen, dass die Plattform einen verstorbenen Nutzer schändet und die Verbliebenen sehen müssen, wie ein Bot mit seinem Gesicht für Werbezwecke missbraucht wird.

MTG: Die Karten aus dem TMNT-Set wurden offiziell enthüllt

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Am 06. März 2026 wird WoTC ein neues Set zu Magic: The Gathering auf den Markt bringen, welches inhaltlich komplett auf den „Teenage Mutant Ninja Turtles“ basiert. Da dieser Termin nur noch einige wenige Wochen entfernt ist, hat WotC gestern Abend nun auch endlich damit begonnen, offiziell die neuen Karten aus dem Set zu enthüllen. Auffällig an dem TMNT-Set ist der Umstand, dass es drei verschiedene Varianten von Standard-Ländern beinhaltet. Zwei Versionen davon sind vermutlich wieder sehr begehrte Full Art Länder, die entweder Pizza mit thematisch passenden Belägen oder die Turtles beim Durchqueren von bestimmten Teilen von New York zeigen. Fans dürften sich möglichst viele Länder dieser Art anschaffen wollen.

Was die eigentlichen Karten aus dem Set betrifft, so zeichnet sich das TMNT-Set sowohl durch kreative neue Mechaniken als auch sehr begehrte Reprints aus. Auffällig ist dabei allerdings, wie viele verschiedene Kunststile das Set beinhaltet und auf wie viele verschiedenen Phasen des Franchise die Künstler anspielen. Es gibt alternative Artworks zu dem klassischen Cartoon der 80er Jahre, den neueren Serien aus den 2000ern, den klassischen Comics, modernen Comics, den Live-Action-Filmen und verschiedene Computerspielen. Manche Karten wie Shredder, Shadow Master basieren sogar mechanisch darauf, wie ein Moment in einem Spiel abgelaufen ist.

Auch wenn TMNT in Magic: The Gathering noch immer etwas sonderbar und unpassend wirkt und WotC es mit Produkten eindeutig zu weit treibt, so haben sich die Designer aber zumindest viel Mühe gegeben den Fans ein ordentliches Produkt zu liefern. Man merkt einfach, wie viele Anspielungen auf das Franchise in diesem Set verbaut sind und wie eng die Karten mit ihren Vorlagen verbunden sind. Das Ganze macht die Vorgehensweise von WotC zwar nicht besser, aber zumindest sind die Karten gut gemacht. Das Ganze liegt weit über den albernen Screenshot-Karten des Avatar-Sets.

Eine komplette Übersicht zu dem TMNT-Set findet ihr bei Interesse hier.

(via)

Sauercrowd: Der Termin für den ersten MC-Raid steht fest

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Die deutsche Event-Gilde „Sauercrowd“ legte in dieser Woche endlich fest, wann sie ihren ersten richtigen Raid in der Hardcore-Variante von WoW Classic durchführen möchte. Dieser Ankündigung zufolge soll die Gilde bereits am kommenden Sonntag, den 22. Februar 2026 in den Geschmolzenen Kern aufbrechen. Auch wenn der Streamer Metashi für diese Aktion eine Laufzeit von 7 bis 8 Stunden einplant, so rechnen die eigentlichen Raidleiter aber mit einem etwas kürzeren Event. Auf die Zusammenstellung einer festen Ersatzbank hat die Leitung verzichtet.

Der Ablauf des Raids wurde ebenfalls bereits enthüllt. Erst einmal wird der Schlachtzug den Thrash in der Instanz farmen, um gewisse Quest voranzutreiben und die Anforderungen für spätere Bosse zu erfüllen. Erst danach möchte man die Bosse nacheinander töten, bis der Schlachtzug Garr niederstrecken konnte. Zu diesem Zeitpunkt will man über eine Abstimmung entscheiden, ob der Raid aufhören oder weitermachen soll. Zusätzlich zu diesem Main-Raid könnte es an dem Tag auch noch eine zweite Gruppe geben, die sich aus den restlichen Mitgliedern der Gilde zusammensetzt. Dieser Punkt ist aber noch unsicher.

Ich persönlich erwarte irgendwie, dass der erste Trash in MC gepullt wird und direkt mehrere Leute sterben. Auch wenn der Kern schon lange keine Herausforderung mehr für eingespielte WoW-Spieler darstellt, so könnten Neulinge aber eine unschöne Überraschung erleben. Es hängt ganz davon ab, wie gut diese Spieler auf die Situation vorbereitet wurden. Trotzdem dürfte es an dem Tag einige Tode geben und die Fans werden diese Momente sicherlich gezielt verfolgen.

Der Aufbau des Schlachtzugs:

Gruppe 1:

  • Falgan (Krieger, Tank, Raid-Leitung)
  • Metashi (Krieger, Tank)
  • Hahn (Krieger, Tank)
  • Torro (Jäger, Schadensverursacher)
  • Naguura (Paladin, Heiler)

Gruppe 2:

  • HandOfBlood (Schurke, Schadensverursacher, Raid-Leitung)
  • Cezzy (Krieger, Tank)
  • Mahluna (Jäger, Schadensverursacher)
  • Sunglitters (Krieger, Schadensverursacher)
  • Sieglinde (Paladin, Heiler)

Gruppe 3:

  • PowerOfEvil (Hexenmeister, Schadensverursacher)
  • Kiba (Hexenmeister, Schadensverursacher)
  • LostKittn (Hexenmeister, Schadensverursacher)
  • Terste (Hexenmeister, Schadensverursacher)
  • Phunkroyal (Priester, Heiler)

Gruppe 4:

  • Reeze (Krieger, Schadensverursacher)
  • Jan Hegenberg (Schurke, Schadensverursacher)
  • Saltydayn (Schurke, Schadensverursacher)
  • Shroomz (Jäger, Schadensverursacher)
  • Kdrkitten (Priester, Heiler)

Gruppe 5:

  • Dhalucard (Schurke, Schadensverursacher)
  • Carnifexed (Krieger, Schadensverursacher)
  • Noway (Krieger, Schadensverursacher)
  • Zeusspezial (Jäger, Schadensverursacher)
  • Jinterella (Priester, Heiler)

Gruppe 6:

  • Rumathra (Schurke, Schadensverursacher)
  • Chefstrobel (Schurke, Schadensverursacher)
  • Julijones (Paladin, Heiler)
  • Divi (Krieger, Schadensverursacher)
  • Kadditv (Priester, Heiler)

Gruppe 7:

  • Papaplatte (Magier, Schadensverursacher)
  • Felikah (Magier, Schadensverursacher)
  • Vassilly (Magier, Schadensverursacher)
  • Moe (Priester, Heiler)
  • Farbenfuchs (Priester, Heiler)

Gruppe 8:

  • Kutcherlol (Magier, Schadensverursacher)
  • Leon (Magier, Schadensverursacher)
  • Sparkofphoenixtv (Druide, Heiler)
  • Maihopawango (Paladin, Heiler)
  • Edopeh (Priester, Heiler)