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Wildwood: Laika hat seinen nächsten Animationsfilm vorgestellt

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Seit seiner Gründung in 2005 hat das Animationsstudio Laika eine Reihe von wirklich sehenswerten Filmen veröffentlicht. Dazu gehören unter anderem „Coraline“, „ParaNorman“ und „Kubo and the Two Strings“, die sich alle durch eine gut umgesetzte Geschichte und einen einzigartigen Stil auszeichnen. In dieser Woche hat dieses Studio nun endlich seinen als „Wildwood“ bezeichneten nächsten Animationsfilm enthüllt. Diese neue Produktion von Laika soll im Oktober 2026 in die Kinos kommen.

Coraline, ParaNorman und Kubo and the Two Strings—the films of the animation studio Laika

Der neue Film „Wildwood“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Colin Meloy und Travis Knight hat wohl als Regisseur für den Film fungiert. Die Geschichte folgt einem Mädchen, welches sich auf die Suche nach ihrem entführten jüngeren Bruder macht. Dafür reist sie in einen verbotenen Wald voll magischen Wesen, gefährlichen Monstern, beeindruckenden Feinden und unerwarteten Verbündeten. Das Ganze lässt sich am besten als ein modernes Märchen beschreiben.

Bei mir persönlich stehen die Animationsfilme von Laika sehr weit oben im Kurs. Als Fan von gelungen Animationen kann ich einfach sehr wertschätzen, wie gut diese Filme umgesetzt werden und auf welche Weise die Macher ihren Stil umsetzen. Dazu kommen noch immer überraschend dunkle Geschichten, die zwar Zuschauer jeglichen Alters ansprechen, aber trotzdem von intelligenten Zuschauern ausgehen. Ich würde also erwarten, dass auch dieser neue Film durchaus sehenswert sein dürfte.

WoW: Der Pre-Patch zu Midnight wurde endlich veröffentlicht

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Nach mehreren Monaten des Wartens haben die Entwickler von Retail World of Warcraft am heutigen Mittwoch, den 21. Januar 2026 nun endlich den Pre-Patch zu Midnight auf die europäischen Liveserver des Spiels aufgespielt. Dieses Update soll WoW auf die Anfang März 2026 erscheinenden Erweiterung vorbereiten und schon jetzt grundlegende Anpassungen zum Spiel hinzufügen. Auch wenn wirklich umfangreicher neuer Content erst mit dem Launch des eigentlichen Spiels erscheint, so wurden die folgenden Änderungen aber schon heute veröffentlicht:

  • Alle Klassen des Spiels wurden überarbeitet.
  • Es gibt eine neue Reihe an Heldentalenten für alle Optionen.
  • Die Einschränkungen für Addons wurden eingeführt.
  • Das hauseigene Interface von Blizzard hat viele Neuerungen erhalten.
  • Dämonenjägern steht jetzt die neue Spezialisierung „Devourer“ zur Verfügung.
  • Leerenelfen dürfen Dämonenjäger werden.
  • Eine erneute Wertequetsche wurde durchgeführt.
  • Das Transmog-System wurde überarbeitet.
  • Die Unterfangen des Housing wurden aktiviert. Nachbarschaften können jetzt gemeinsam daran arbeiten.
  • Die Elfen-Häuser wurden für das Housing freigeschaltet.
  • Viele neue Dekorationen für das Housing sind verfügubar.
  • Das Pre-Event „Twilight Ascension“ startet nächste Woche.
  • Die Winde des mysteriösen Glücks sind zurück.

Auch wenn der Pre-Patch somit kaum neue Inhalte mit sich bringt, so ändert er aber dennoch drastisch, wie die Spieler von Retail WoW mit dem verfügbaren Content interagieren. Die Klassenänderungen und die Anpassungen an den Addons dürften dazu führen, dass viele Spieler sowohl ihre Spielweise als auch ihr Interface an neue Begebenheiten anpassen müssen. Die Wertequetsche dürfte wie üblich für gewisse Probleme mit der Skalierung von Content sorgen und die Neuerungen beim Housing sollten viele Spieler bis zum Launch beschäftigen.

Genauere Details zu dem Pre-Patch findet ihr entweder in den folgenden Videos oder in dem offiziellen Vorschauartikel der Entwickler.


Ozempic brachte die klassische „Mac vs PC“ Werbung zurück

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In der Masse an regelmäßig erscheinenden Werbespots braucht es schon eine wirklich gute Idee, um den Kunden dauerhaft im Gedächtnis hängenzubleiben. Ein gutes Beispiel dafür ist die in den 2000er Jahren von Apple durchgeführte Werbekampagne „Get a Mac“, die von vielen Nutzern oft als „Mac vs PC“ bezeichnet wurde. In diesen Werbeclips sah man die Schauspieler Justin Long und John Hodgman als humanoide Versionen eines PCs und eins Macs. Die Streitigkeiten zwischen den Parteien waren dabei amüsant genug, um selbst jetzt noch gelegentlich im Netz aufzutauchen.

Aufgrund der damaligen Beliebtheit dieser Werbung hat sich der dänische Pharmaneudeckhersteller Novo Nordisk vor Kurzem wohl dazu entschieden, diese Werbeclips zurückzubringen. Dabei macht die Firma aber natürlich keine Werbung für Macs, sondern die Clips drehen sich um Ozempic und ähnliche Medikamente. In diesem neuen Format übernimmt Long die Rolle von Ozempic und Hodgman fungiert als Beispiel für ähnliche GLP-1 Medikamente. Der erste neue Werbespot dieser Art zeigt das Duo dabei, wie sie an einer Quizshow teilnehmen. Das Ganze endet damit, dass Long die gesamten Sicherheitsvorschriften von Ozempic vorliest.

Bedauerlicherweise fehlt dieser neuen Werbung ein wenig der Charme und der Humor der älteren Werbeclips von Apple. Trotzdem unterscheidet sich diese neue Werbekampagne drastisch von der normalerweise in den USA und Europa für Medikamente gezeigten Werbung, weshalb Menschen sie trotzdem bemerken dürften. Zusätzlich dazu ist es schon irgendwie bizarr, dass ein Medikamentenhersteller diese 20 Jahre alte Werbung erneut hervorgekramt hat. So ein sonderbares Vorgehen alleine dürfte schon Aufmerksamkeit erzeugen. Unabhängig davon, ob man selbst an Diabetes leidet und die Einnahme solcher Medikamente in Betracht zieht.

Microsoft testet ein werbefinanziertes Abo für Xbox Cloud Gaming

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Einem Bericht von Tom Warren von The Verge zufolge scheint Microsoft aktuell interne Tests an einem kostenlosen „Abo-Angebot“ für Xbox Cloud Gaming durchzuführen. Angeblich soll sich dieses neue Abo komplett über Werbung finanzieren und es Spielern erlauben, die bereits von ihnen erworbenen Spiele ohne zusätzliche Kosten zu streamen. Zusätzliche dazu sind Tage/Wochenenden mit weiteren kostenlosen Spielen geplant und Game Pass Kunden können wohl auf ihre Retro-Sammlung zugreifen. Das neue Angebot soll Spielern auf der Konsole, dem PC, Handhelds und im Netz zur Verfügung stehen.

Microsoft is getting ready to announce an ad-supported version of Xbox Cloud Gaming. Sources familiar with Microsoft’s plans tell The Verge that the software maker has started testing ad-supported games streaming internally, allowing employees to play select titles free without a Game Pass subscription. (via)

Laut dem Bericht experimentiert Microsoft aktuell wohl noch mit genauen Werten und Zahlen für den neuen Dienst. Die derzeit laufenden Tests erfordern wohl das Anschauen von 2 Minuten an Werbung vor einer Spielzeit und Spieler erhalten danach dann für 60 Minuten auf das Xbox Cloud Gaming. Insgesamt würden diesen Personen aber wohl nur fünf Stunden dieser Art pro Monat zur Verfügung stehen. Auch wenn fünf Stunden zum Testen von Spielen oder für das gelegentliche Daddeln ausreichen, so dürfte dieses Limit allen auch nur ansatzweise interessierten Personen schnell zu einem Problem werden.

Natürlich könnten sich alle diese Werte und Zahlen vor dem Start des Angebots später in 2026 noch einmal ändern. Trotzdem wirkt das Ganze jetzt nicht wie ein Dienst, der Gaming-Fans wirklich viel helfen würde. Vermutlich sollte man diesen Service als ein Einstiegsangebot betrachten, mit dem Microsoft die Spieler zu den kostenpflichtigen Angeboten locken möchte. Auf diese Weise könnte die Firma ausgleichen wollen, wie viele Nutzer seit der letzten Preiserhöhung für den Game Pass abgesprungen sind.

Man muss abwarten und schauen, ob sich dieser Cloud Gaming Zugriff am Ende lohnt. Bisher bin ich nicht überzeugt.

Marathon erscheint jetzt offiziell im März 2026

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Der von Bungie entwickelte Shooter „Marathon“ hat eine etwas holprige Entwicklung hinter sich. Im Sommer 2025 musste das Spiel auf einen unbekannten Zeitpunkt verschoben werden, weil weder die Tester noch die Entwickler zufrieden damit waren. Im Dezember 2025 präsentierte Bungie dann zwar ein deutlich besseres Spiel, aber ein neuer Veröffentlichungstermin wurde den wartenden Fans nicht mitgeliefert. Dieser Umstand hat sich in dieser Woche aber nun endlich geändert.

Gestern verkündeten Bungie und der Publisher Sony offiziell, dass Marathon am 05. März 2026 in den Handel kommen soll. Gleichzeitig wurde der Vorverkauf für das Spiel gestartet. Wer möchte, der kann den Shooter jetzt auf Steam für den Preis von 40 Euro vorbestellen. Der Shooter liegt mit diesem Kaufpreis also weit unter den Kosten für moderne Computerspiele. Bungie hat allerdings bereits bestätigt, dass man den Kaufpreis durch einen kostenpflichtigen Battle Pass ausgleichen möchte.

Pre-order Marathon now. Marathon releases March 5, 2026.

Details: bung.ie/4rl5QfF

[image or embed]

— Marathon (@marathonthegame.bungie.net) 19. Januar 2026 um 17:00

Die im März 2026 erscheinende Variante von „Marathon“ ist eine Neuauflage des klassischen Shooters mit dem gleichen Namen aus dem Jahr 1994. Dieser Titel war damals durchaus erfolgreich und viele seiner Elemente bildeten das Fundament der von Bungie entwickelten Halo-Spiele. Wer beide IPs kennt, der dürfte wissen, dass viele Elemente von „Marathon“ wie beispielsweise die Funktionsweise von AI direkt in das Universum von Halo übernommen wurden. Es gibt sogar einige Easter Eggs, die die beiden Spiele miteinander verbinden. Die neue Version des Spiels könnte daher Anklang bei allen älteren Halo-Fans finden.

Das LoL-MMO befindet sich weiterhin aktiv in der Entwicklung

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Vor fünf Jahren kündigte Riot Games ganz offiziell an, dass es an einem MMO im Universum von League of Legends arbeitet. Nach drei Jahren der Entwicklung entschied sich Riot dann wohl dafür, einen kompletten Neustart des Projekts durchzuführen und die Arbeit an dem MMO noch einmal von Vorne zu beginnen. In den darauf folgenden zwei Jahren gab es kaum Informationen zu diesem Projekt, weshalb viele Spieler bereits von einer Einstellung der Entwicklung ausgegangen sind. Diese Situation hat sich in dieser Woche aber durch ein Lebenszeichen des MMOs geändert.

In dieser Woche wurde nämlich bekannt, dass Raymond Bartos von Riot Games als neues Mitglied des LoL-MMO-Teams angeheuert wurde. Bartos war in der Vergangenheit als Lead Producer für World of Warcraft tätig und er besitzt daher viel Erfahrung mit der Arbeit an einem MMO. Auch wenn das Ganze uns kein wirkliches Update zu dem Entwicklungsstand des Spiels liefert, so beweist es aber zumindest die fortlaufende Arbeit an dem Projekt. Schließlich würde Riot nicht jemanden wie Raymond Bartos anheuern, wenn sie das MMO erneut einstampfen wollen.

„From my very first conversation with Riot, I immediately gravitated toward their values—and I was genuinely impressed by how clearly those values showed up throughout the interview process. It made it obvious that kindness, respect, and care aren’t just words here, but something the team truly lives by.

„I’m deeply grateful for the opportunity to join such an inspiring group of people, and I can’t wait to get started—showing up every day to provide value for Riot gamers and help deliver an MMO experience players truly enjoy.“ – Bartos auf LinkedIn

Gelegentliche Lebenszeichen für so langjährige Projekte sind im Grunde immer eine gute Sache. Ohne diese Beweise neigen die wartenden Spieler nämlich dazu, diese kommenden Spiele entweder komplett zu vergessen oder ihnen alle möglichen Probleme zuzuschreiben. Da aktuell aber sowohl die Kosten als auch die Entwicklungszeiten von AAA-Spielen in teilweise sogar lächerliche Bereiche rücken, dürfte es wohl noch einige Zeit dauern, bis die wartenden Spieler wirklich konkrete Informationen zu dem Projekt erhalten. Bis dahin muss die Community mit diesen Hinweisen auf die fortlaufende Entwicklung leben.

Bill & Tom Kaulitz übernehmen wohl bald Wetten, dass..?

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Im November 2023 zog sich Thomas Gottschalk mit der damals vorläufig letzten Folge der klassischen Sendung „Wetten, dass..?“ aus dem deutschen Fernsehen zurück. Auch wenn Gottschalk selbst nicht zurückkehren wird, so plant das ZDF aktuell aber wohl bereits die Rückkehr von „Wetten, dass..?“ in das deutsche TV. Einem Bericht von DWDL zufolge wird bereits am Samstag, den 05. Dezember 2026 eine neue Episode dieser Show im ZDF zu sehen sein.

Als neue Moderatoren für die erneute Wiederbelebung von „Wetten, dass..?“ sollten dann wohl Bill und Tom Kaulitz fungieren. Das Duo warf diese Idee bereits in 2023 in den Raum und mittlerweile scheint das ZDF dieses Angebot angenommen zu haben. Bisher gab es zwar noch keine konkrete Ankündigung in dieser Sache, aber das ZDF hat bereits erste Teaser veröffentlicht. Eine am Hamburger Hauptbahnhof präsentierte Video-Werbung mit den Kaulitz-Brüdern und ein Beitrag auf Instagram sprechen beide darüber, wo der Sender das Duo in Zukunft unterbringen könnte. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Rückkehr von „Wetten, dass..?“ bestätigt wird.

Auch wenn „Wetten, dass..?“ natürlich ikonisch ist und noch immer viele (ältere) Fans hat, so bin ich dennoch der Meinung, dass das Format so langsam ruhen sollte. Die Show ist einfach viel zu eng mit Thomas Gottschalk verbunden und ohne den Moderator fehlt dem Ganzen einfach ein zentrales Element. Die Versuche mit Markus Lanz haben bereits gezeigt, wie wenig sich die etablierten Fans für neue Zuschauer interessieren. Zusätzlich dazu finde ich persönlich die Kaulitz-Brüder auch nicht wirklich unterhaltsam, weshalb ich sie mir nur schwer in dieser Rolle vorstellen kann.

WoW: Die Entwickler sprachen über das Redesign von Nordend

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Die Vertreter von Game Informer hatten vor Kurzem die Gelegenheit dazu, sich ein wenig mit den Entwicklern von Retail WoW zu unterhalten. Das Gespräch drehte sich dabei dann hauptsächlich darum, wie das Team das für The Last Titan geplante Redesign von Nordend angeht. Auch wenn die Entwickler dabei dann natürlich noch keine Details nannten, so sprachen sie aber dennoch recht ausführlich darüber, was für eine Design-Philosophie sie an den Tag legen und was für Ziele sie mit dieser Erweiterung verfolgen.

In dem Interview betonen die Entwickler mehrfach, dass Nordend mit The Last Titan eine umfangreiche Neuausrichtung erhalten soll. Dabei strebt das Team eine Mischung aus Nostalgie und der neuen Story der World Soul Saga an. Spieler sollen sowohl bekannte Elemente wiedererkennen als auch sehen, wie sich Nordend in den letzten Jahren entwickelt hat. Die Geschichte lief im Hintergrund weiter und diese Folgen werden mit dem Addon endlich in das Spiel eingebaut.

Ansonsten fungiert Quel’Thalas aus Midnight in vielen Bereichen als das Testobjekt für die Neugestaltung von Nordend. Das Ganze hat den Entwicklern nicht nur erlaubt ihre Vorgehensweise in diesem Bereich zu testen, sondern es zeigte ihnen auch, wie positiv die Spielerschaft auf eine Rückkehr zu etablierten Orten reagiert. Spieler wollen neue Geschichten in alten Zonen sehen und die Entwickler sind endlich bereit diesen Wunsch zu erfüllen. Dabei deuten die Entwickler an, dass es auch in Kalimdor und den Östlichen Königreichen viele noch immer nicht erzählte Geschichten gibt und sie sich durchaus dafür interessieren diese Orte erneut zu besuchen.

Zukünftige Erweiterungen und Patches könnten also auf neue Landmassen verzichten und einfach alte Bereiche der Spielwelt umbauen. Ich persönlich hätte kein Problem damit, wenn das Team sich mehr als bekannte Zonen konzentrieren würde. Mich interessiert durchaus, wie sich die Geschichten an diesen Orten entwickeln.

Warhammer: Neue weibliche Modelle sorgen für einen Shitstorm

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Am vergangenen Freitag hat Games Workshop seinen “New Year Preview Livestream“ veranstaltet und eine Vielzahl von neuen Modellen für Warhammer 40k, AoS und die Horus Heresy vorgestellt. Zu diesen Modellen gehörte ein umfangreicher Refresh für die Legio bzw. Adeptus Custodes, wodurch diese Armee eine Vielzahl von brandneuen Sets erhalten wird. Die Enthüllung dieser neuen goldenen Krieger stellt dabei dann einen ziemlich historischen Moment für das Unternehmen dar, weil es im Verlauf dieser Sendung erstmalig eindeutig weibliche Köpfe für die Custodes enthüllt wurden. In Zukunft können Spieler wohl entscheiden, mit welchem Geschlecht sich ihre Custodes zeigen sollen.

Diese Ankündigung hat zwei gewaltige Wellen mit Reaktionen innerhalb der Fangemeinde ausgelöst. Die eine Seite freut sich enorm über die echt toll aussehenden neuen Modelle, die endlich die korrekten Proportionen besitzen und nicht mehr einen viel zu breiten Körperbau zeigen. Die andere Gruppe an Fans hat einen ziemlichen Shitstorm gestartet, weil die Custodes bisher alle nur männlich dargestellt wurden und sie keine Frauen in dieser Armee sehen wollen. Vorgebrachte Kritik reicht dabei dann von Beschwerden über einen gewaltigen Retcon an der etablierten Lore bis zu einfach nur frauenfeindlichen Aussagen von wirklichen toxischen Personen.

Is this a new thing?

Well, yes and no. Up until this point, those few Legio and Adeptus Custodes miniatures we’ve seen without helmets have been obviously male, and the rest have been so armoured that it’s hard to tell. The new range has a mix of both male and female Custodes.  (via)

In diesem Fall sollte erwähnt werden, dass die weiblichen Custodes bereits vor 2 Jahren in einem Codex eingeführt wurden. Seit diesem Zeitpunkt tauchten sie in mindestens einem Buch, einem animierten Kurzfilm und anderen Projekten auf. Das Ganze ist also keine neue Entwicklung. Zusätzlich dazu erwähnte die Lore bisher zwar immer nur männliche Custodes, aber es gibt im Gegensatz zu den Space Marines keine etablierten Fakten, die explizit gegen Frauen in dieser Rolle sprechen. Der erneute Hass kommt also hauptsächlich davon, dass diese weiblichen Krieger jetzt als offizielle Modelle dargestellt werden können und GW sie nicht unbedingt „sanft“ in die Lore eingebaut hat.

Ich für meinen Teil bin sehr froh über diese neuen Modelle. Trotzdem würde ich sagen, dass ihre Etablierung deutlich besser hätte ablaufen können. Sie einfach so in einen Codex zu werfen und danach aggressiv auf die Kritik der Fans zu reagieren, war auf jeden Fall ein Fehler von GW. Vermutlich wäre es besser gewesen, sie als in einem Buch als eine brandneue „Erfindung“ zu beschreiben und sie auf diese Weise zu etablieren. Die toxischen Elemente in der Fangemeinde hätten dann zwar trotzdem geweint und sich Geschichten über angebliche „Boob Armor“ ausgedacht, aber zumindest könnten sie ihren Frauenhass nicht hinter Lore-Gründen verstecken.

A Knight of the Seven Kingdoms ist eine beinahe perfekte Adaption

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In der Nacht von gestern auf heute ist endlich das neue GoT-Spin-Off mit dem Namen „A Knight of the Seven Kingdoms“ bei HBO Max an den Start gegangen. Die erste Folge dieser neuen Show können deutsche Zuschauer entweder direkt bei HBO Max oder bei dem neuen kostenpflichtigen HBO-Kanal von Prime Video ansehen. Die Serie selbst ist eine Adaption der beliebten Novellen zu „Dunk & Egg“, von denen das erste Werk die Grundlage für die gesamte erste Staffel bildet. Das Ganze spielt inhaltlich ca. 90 Jahre vor den Ereignissen von GoT.

Meiner Meinung nach ist die erste Folge von „A Knight of the Seven Kingdoms“ eine beinahe perfekte Adaption der Vorlage. Die Show führt zwar die eine oder andere Änderung an der Story durch, aber diese Anpassungen sind eine wunderbare Ergänzung zu der etablierten Geschichte. Die vielleicht beste Szene aus der Folge (Zelt der Baratheons) ist in der Novelle nicht enthalten. Trotzdem passt sie extrem gut in die Geschichte und sie bildet die Grundlage für einen späteren Moment, der in dem Buch beinahe komplett ohne Rechtfertigung passiert.

Ansonsten trifft Folge 1 erstaunlich gut den humorvollen Ton der Novellen, der sich häufig in kleinen Details wie den für Dunk viel zu niedrigen Türrahmen präsentiert. Gleichzeitig spielt die Folge sogar gezielt mit der Musik und den Dialogen, um ernste oder episch wirkende Momente auf eine amüsante und überraschende Weise ausklingen zu lassen. Dieser humorvolle Ton wird von einer bodenständigen Geschichte (erinnert an Staffel 1 von GoT), einer durchaus hübschen Welt und extrem gut präsentierten Charakteren begleitet.

Ich für meinen Teil habe jetzt ziemlich hohe Erwartungen an die Show. Als Leser der Bücher weiß ich natürlich, dass der amüsante Ton gegen Ende der ersten Staffel etwas abnimmt und in eine deutlich ernstere Geschichte übergeht. Trotzdem wäre ich nicht überrascht, wenn Fans von GoT diese neue Show etwas zu lustig finden. Der Ton in Folge 1 erfordert auf jeden Fall eine Umstellung.