Die USA sind in Venezuela eingefallen und haben Staatschef Maduro gestürzt
Im Verlauf des gestrigen Tages haben die USA einen Angriff auf Venezuela durchgeführt. Das Ziel dieser Maßnahme war es wohl den langjährigen Präsidenten Nicolás Maduro zu entmachten, ihn gefangenzunehmen und ihn vor Gericht zu stellen. Auch wenn dieser Streich der Regierung von Präsident Donald Trump durchaus erfolgreich verlaufen ist und sich Maduro inklusive seiner Frau in Gewahrsam befindet, so löste dieser Vorfall natürlich viele internationale Diskussionen über die Rechtmäßigkeit dieses Angriffs aus.
Ein Bild des verhafteten Maduros
Für viele Menschen haben die USA mit dieser Verhaftung die Souveränität eines anderen Landes verletzt und einen äußerst gefährlichen Präzedenzfall erschaffen. Schließlich könnten die USA diese Aktion jederzeit in einem anderen Land wiederholen und sich auf den Erfolg dieser Maßnahme berufen. Gleichzeitig erhält der Angriff aber auch durchaus Zustimmung, weil Maduro allgemein als ein „illegitimer Diktator“ galt, der sein Land mit Furcht und Gewalt kontrolliert. Man könnte den Angriff der USA also auch als Befreiungsschlag für die Region einstufen.
Die US-Regierung begründet den Schritt damit, dass sie eine Strafverfolgung vorantreiben. Schon seit der ersten Amtszeit von Trump arbeitet das Justizministerium an der Verfolgung von Maduro. Man wirft ihm Verschwörung zur Korruption und den Drogenschmuggel in die USA vor. Konkrete Beweise für eine Verbindung zwischen dem ehemaligen Präsidenten von Venezuela und dem Drogenhandel beinhaltet die Anklageschrift gegen ihn aber nicht. Einige Menschen glauben daher, dass das Ganze nur ein gieriger Vorwand ist, um die Kontrolle über Venezuela zu ergreifen und an das dort lagernde Öl zu kommen. Ein Angriff unter einem erlogenen Vorwand wäre zumindest keine komplett neue Sache für die USA.
Wie sich die Lage in Venezuela jetzt entwickelt, müssen die folgenden Wochen zeigen. Die USA möchten die Kontrolle über das Land behalten, Vizepräsidentin Rodríguez wurde zur vorläufigen Regierungschefin ernannt und viele US-Firmen möchten stark in den Ölhandel investieren. Trotz dieser Pläne rechnen Experten aktuell mit viel Chaos, Rebellen vor Ort und einer möglichen Destabilisierung der gesamten Region…















