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Dawn of War 4: Weitere Space Marine Fraktionen tauchen im Spiel auf

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Das in Bremen beheimatete Regionalmagazin butenunbinnen.de war vor Kurzem bei King Art Games zu Besuch, um dort einen Bericht über ein lokales Entwicklerstudio anzufertigen. Bei diesem Treffen drehte sich das Gespräch hauptsächlich um das kommende Dawn of War 4 und die laufende Arbeit an diesem Projekt. Interessanterweise konnten die Journalisten dabei einige Bildschirme und Szenen von dem Spieler aufnehmen, die ziemlich spannende Spekulationen über die Inhalte dieses Titels zulassen.

Auf den Bildschirmen sieht man nämlich mehrere Space Marine Einheiten, die recht eindeutig in den Farben der Dark Angels gehalten sind. Bisher wurden nur die Blood Ravens als spielbare Space Marines für den Titel bestätigt, was diese Enthüllung zu einer ziemlichen Überraschung macht. Aktuell ist aber natürlich nicht bekannt, ob diese Dark Angels als NPCs in der Kampagne auftauchen, sie tatsächlich spielbare Einheiten darstellen, die Spieler sie später durch einen DLC erhalten oder sie nur als Skins für den Mehrspielermodus gedacht sind. Ich persönlich würde als alternative Skins aus dem Shop tippen.

Ein weiterer interessanter Fund aus dem Video von butenunbinnen.de sind mehrere am Rand eines Bildschirms gezeigte Dateien, die alle den Begriff „TheLion“ im Namen tragen. Mit diesem Titel wird für gewöhnlich der Name des Dark Angels Primarch Lion ElJonson abgekürzt, was viele Fans aktuell über ein Auftauchen der Figur in dem Spiel spekulieren lässt. Auch wenn ein Primarch als Heldeneinheit in Dawn of War 4 extrem eindrucksvoll wäre, so ist es aber wohl eher unwahrscheinlich, dass GW die Verwendung eines Primarchs erlaubt hat. Die Daten sind vermutlich nur ein Teil einer anderen Einheit der Dark Angels, deren äußere Dekorationen von den Entwicklern mit einem ungünstigen Namen ausgestattet wurden.

Diagnose: ADHS!

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Ich habe heute meine Diagnose in Form eines ausführlichen Gutachtens bekommen: Ich habe ADHS in einer stark ausgeprägten Form. Interessanterweise wurden in der Testung andere Dinge ausgeschlossen: Bei mir gibt es keine Hinweise auf Autismus, Borderline oder komplexe PTBS.

Wie geht es jetzt weiter? Ich werde in den nächsten Tagen mein erste Rezept (wahrscheinlich Ritalin) bekommen und bin sehr gespannt, was es mit mir macht. Da ich aufgrund der Jahreszeit aktuell wieder sehr wenig Kraft und Antrieb habe, hoffe ich besonders auf einen Boost in dieser Sache. Es kann eigentlich aktuell nur bergauf gehen.

Ich teile diese Diagnose mit Euch, da viele Community-Mitglieder mit mir mitgefiebert und immer wieder nachgefragt haben. Besonders Felix, der selbst Mediziner ist und mir viel Hintergrundwissen vermittelt hat, gebührt hier mein Dank!

Mehr dazu gibt es im nächsten Sisters-Talk, der wahrscheinlich am Freitag stattfindet.

Der Dacia Hipster ist ein kleines und quadratisches Elektroauto

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In dieser Woche stellte Dacia ein neues Konzept für ein in 2027 kommendes Elektroauto vor. Der Fokus liegt dabei dann auf einem möglichst kleinen Design und einem preiswerten Angebot. Dieses bisher auf den Namen „Dacia Hipsters“ getaufte Fahrzeug ist ca. 3 Meter lang, 1.55 Meter breit, 1.53 Meter hoch und wiegt laut Autocar noch nicht einmal 800 KG. Trotz der geringen Größe ist das Auto wohl auf einen Fahrer und drei Gäste ausgelegt. Die Sitzplätze auf der Rückband sind nur durch die extra breiten Türen und das Umklappen des Vordersitzes erreichbar.

Als Kompromiss für den Sitzplatz im Inneren des „Dacia Hipsters“ kommt das Fahrzeug nur mit einem Kofferraum mit einem Fassungsvermögen von ca. 70 Litern. Wer die Rückbank umlegt und nur zu Zweit fährt, der steigert den Lagerbereich allerdings auf 500 Liter. Zusätzlich dazu musste Dacia wohl an allen Ecken und Kanten an Material sparen, um unter die 800 KG zu kommen. Das Armaturenbrett beinhaltet nur einen kleinen Bildschirm und alle anderen Funktionen sollen durch ein ebenfalls als Schlüssel fungierendes Smartphone kommen. Gleichzeitig wurden Türgriffe durch Stoffschlaufen ersetzt, es gibt kein Entertainment-System und die Lichter am Heck sind in die Schreibe des Kofferraums eingebaut.

Ansonsten hat Dacia bereits bestätigt, dass L6e- und L7e-Versionen des Fahrzeugs geplant sind. Während die L7e-Variante in Deutschland auf der Autobahn fahren darf, so erfordert die schwächere L6e-Variante aber nur einen AM-Führerschein und ist somit auf kleinere Straßen limitiert. Im Grunde halte ich ein kleines und billiges Elektroauto für eine gute Idee. Viele Menschen müssen im Alltag nicht weit reisen und so ein kleines Fahrzeug dürfte diese Anforderung erfüllen, ohne direkt enorm viel zu kosten. Trotzdem würde ich persönlich mir nie im Leben einen „Dacia Hipster“ anschaffen. Das Fahrzeug ist meiner Meinung nach ziemlich hässlich, der Name ist einfach nur dumm und mit 2 Metern an Körpergröße würde ich mich zu sehr quälen.

Critical Role: Die vierte Kampagne ist auf YouTube verfügbar

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Am 02. Oktober 2025 wurde die erste Episode der mittlerweile bereits vierten Kampagne von Critical Role live auf Twitch, YouTube und Beacon (der hauseigenen App) ausgestrahlt. Am gestrigen Montag, den 06. Oktober 2025 hat das Team den Mitschnitt dieser Folge dann auch endlich kostenlos auf YouTube veröffentlicht. Da die Liveübertragung von Critical Role für Fans in Europa immer mitten in der Nacht stattfindet, dürfte dieser kostenlose Mitschnitt für viele Personen die einzige kostenlose Option sein, um die Kampagne zu verfolgen.

Die erste Episode von Kampagne 4 trägt den Namen „The Fall of Thjazi Fang“. Das Ganze ist eine Anspielung auf den NPC „Thjazi Fang“, dessen plötzliche Hinrichtung den Auslöser für die Versammlung der Heldengruppe darstellt. Dieser Umstand wird direkt in dem Cold Opening der Kampagne durch den neuen Dungeon Master Brennan Lee Mulligan vermittelt. So ein Auftakt für eine Critical Role Kampagne ist eine Premiere, weil alle bisherigen Shows immer mit Ankündigungen und kurzen Dialogen gestartet wurden.

Die jetzt immer montags auf YouTube verfügbare vierte Kampagne von Critical Role verwendet neben dem neuen DM auch eine angepasste Struktur. Das Ganze umfasst 13 verschiedene Spieler, die sich jeweils auf 3 Gruppen aufteilen und unabhängig voneinander ihre Missionen angehen. Trotz dieser Aufteilung scheinen die ersten Episoden der Kampagne noch immer alle 13 Spieler gleichzeitig zu beinhalten. Dieser erste Akt der Kampagne fungiert wohl als ein Intro, welches Zuschauer und Spieler vor der Aufspaltung in die Welt einführen und sie an das neue Setting gewöhnen soll.

Die folgende Übersicht listet die in Kampagne 4 auftauchenden Charaktere, Spieler, Rassen und Klassen auf.

Spieler: Charakter: Rasse: Klasse:
Laura Bailey Thimble Fairy Rogue
Luis Carazo Azune Nayar Human Paladin/Sorcerer
Robbie Daymond Kattigan Vale Human Ranger
Aabria Iyengar Thaisha Lloy Orc Druid
Taliesin Jaffe Bolaire Lathalia Elf Warlock
Ashley Johnson Vaelus Drow Paladin
Matthew Mercer Sir Julien Davinos Human Fighter/Rogue
Whitney Moore Tyranny Demon Warlock
Liam O’Brien Halandil Fang Orc Bard
Marisha Ray Murray Mag’Nesson Dwarf Wizard
Sam Riegel Wicander Halovar Human Cleric
Alexander Ward Occtis Tachonis Human Wizard (Necromancer)
Travis Willingham Teor Pridesire Nama Paladin

Der finale Trailer zu Predator: Badlands wurde veröffentlicht

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Am 07. November 2025 wird der von Dan Trachtenberg produzierte Film „Predator: Badlands“ weltweit in die Kinos kommen. Da dieser Termin nur noch ca. einen Monat entfernt ist, veröffentlichte 20th Century Studios gestern Abend einen umfangreichen neuen Trailer zu diesem Film. Dieses Vorschauvideo wurde von dem Studio selbst als der finale Trailer zu dem Film bezeichnet, weshalb wir davon ausgehen sollten, dass es vor der Veröffentlichung kein weiteres neues Bildmaterial zu dem Projekt geben wird.

Dieser neue Trailer zeigt den wartenden Fans eine Reihe von Szenen rund um den als Hauptcharakter fungierenden Predator „Dek“. Man sieht, wie Dek gegen eine Reihe von unterschiedlichen Monstern oder Gefahren kämpft und was für Herausforderungen er sich auf seiner Jagd stellen muss. Dadurch wird der Trailer gleichzeitig zu einer netten Übersicht zu dem als Handlungsort des Films fungierenden Planeten, der basierend auf diesem Vorschauvideo mit einer Vielzahl von monströsen Wesen gefüllt ist.

Ansonsten zeigt der Trailer auch noch einige kurze Szenen mit Truppen von Weyland-Yutani. Diese hauptsächlich durch die Alien-Filme bekannte Firma scheint in „Predator: Badlands“ die Rolle des intelligenten Bösewichts einzunehmen. Gleichzeitig nähern sich die aktuellen Predator-Filme und die neuen Alien-Projekte dadurch wieder etwas aneinander an. Auch wenn das Alien selbst in „Predator: Badlands“ keine Rolle spielt, so ist das Auftauchen von Weyland-Yutani trotzdem ein guter Hinweis auf kommende Alien vs. Predator Filme.

A Knight of the Seven Kingdoms unterscheidet sich stark von GoT und HotD

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Gestern veröffentlichte Entertainment Weekly ein durchaus interessantes Interview mit dem aktuell an „A Knight of the Seven Kingdoms“ als Showrunner arbeitenden Ira Parker. Dieses Gespräch drehte sich hauptsächlich darum, wie sich diese in 2026 kommende Serie von restlichen HBO-Shows abheben wird und in welchen Bereichen sie sich drastisch von GoT und HotD unterscheidet. Laut dem Showrunner handelt es sich bei „A Knight of the Seven Kingdoms“ um eine bodenständige Geschichte, die sowohl auf Magie als auch auf Drachen verzichtet.

“Nobody’s thinking about magic. “This could basically be 14th century Britain. This is hard nose, grind it out, gritty, medieval knights, cold with a really light, hopeful touch. It’s a wonderful place to be. We are ground up in this series, we are starting right at the bottom. We’re not with the lords and ladies, the kings and queens.“ – Ira Parker

Mit diesem Spin-Off liefert HBO seinen Zuschauern im Grunde eine komplett mittelalterliche Show ab. Die Welt basiert zwar auf gewissen Fantasy-Elementen und man hört davon in Geschichten, aber die Ereignisse der Handlung könnten auch im echten England des 14. Jahrhunderts stattfinden. Sowohl der Zeitpunkt der Handlung als auch die Charakterisierung der Hauptperson Dunk machen diese Bodenständigkeit notwendig. In dieser Phase der Geschichte von Westeros gab es einfach keine Drachen, Magie oder Fantasy-Elemente und die Serienmacher wollten nicht von dieser Vorlage abweichen. Gleichzeitig ist Dunk ein einfacher Mann, was sich in der erzählten Geschichte bemerkbar machen soll.

Diese Distanzierung von den Fantasy-Elementen und die geerdete Persönlichkeit der Hauptfigur sind auch die Gründe dafür, warum das Produktionsteam für „A Knight of the Seven Kingdoms“ einen anderen Weg bei dem Intro eingeschlagen hat. GoT und HotD verwenden beide epische und ikonische Intros, die in den letzten Jahren unzählige Male kopiert oder parodiert wurden. Das kommende Spin-Off startet jede Folge aber wohl mit einer deutlich simpleren Titelkarte rund um den Namen der jeweiligen Folge. Der Showrunner hat sich dafür entschieden, um aufzeigen, was für eine bürgerliche Figur der Hauptcharakter ist.

“All decisions came down to Dunk, trying to channel the type of person he is into every aspect of this show, even the title sequence. The title sequences on the original [Game of Thrones] and House of Dragon are big and epic and incredible. Ramin Djawadi’s score is orchestral and large and beautiful. That’s not really Dunk’s M.O. He’s plain and he’s simple and he’s to-the-point. He doesn’t have a lot of flash to him.”  – Ira Parker

 

Grokipedia: Musk will die Beta in zwei Wochen starten

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Vor ungefähr einer Woche verkündete der Unternehmer Elon Musk, dass er eine eigene Alternative zu Wikipedia auf die Beine stellen möchte. Diese neue Plattform soll Grokipedia heißen und einige nicht näher erklärte Vorteile gegenüber dem Original besitzen. Das Ziel ist es laut Musk wohl eine Plattform zu erschaffen, das Angebot von xAI noch weiter ausbaut und das Verständnis unseres Universums unterstützt. Da das Ganze aber aus Kritik, an dem angeblich zu links liegenden Wikipedia hervorgegangen ist, darf man bei diesem Projekt wohl mit einer konservativen Plattform rechnen.

Damals war nicht unbedingt garantiert, dass Musk diese Pläne auch wirklich in die Tat umsetzen möchte. Schließlich hat der Unternehmer schon viele leere Versprechungen gemacht, die dann nie oder nur fraglich umgesetzt wurden. Interessanterweise scheint Grokipedia aber eines der Projekte zu sein, welches der Unternehmer tatsächlich aktiv abarbeitet. Zumindest enthüllte Musk am vergangenen Wochenende den baldigen Start einer Beta-Phase von Grokipedia 0.1. Angeblich soll dieser Test bereits in zwei Wochen starten.

In zwei Wochen dürften wir dann also sehen, ob Grokipedia wirklich eine Alternative zu Wikipedia darstellen wird. Ich persönlich reche irgendwie nicht damit. Meine Erwartungen laufen aktuell auf einen AI-Chatbot mit einem etwas aufgehübschten Interface hinaus, den Nutzer selbst mit möglichen neuen Daten füttern kann. Der Fokus des Angebots dürfte dann auf eher auf dem Verbreiten von Falschinformationen, Verschwörungstheorien und Halbwahrheiten liegen. Zumindest wäre ich enorm überrascht, wenn sich das Ganze in einigen Monaten nicht wie Grok ebenfalls zu einem Nazi entwickeln würde.

The Black Knight: Genndy Tartakovsky leakte Testmaterial zu dem Film

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Vor ca. einer Woche veröffentlichte der talentierte Animator und Regisseur Genndy Tartakovsky unerlaubterweise etwas Testmaterial von einem an Erwachsene gerichteten Animationsfilm mit dem Namen „The Black Knight“. Laut Tartakovsky arbeiten er und sein Team schon seit ca. sechs Jahren an dem Projekt und bisher hat sich Sony strickt geweigert, das grüne Licht für den Film zu geben. Der Animator hofft darauf, dass das geleakte Material den Hype für das Projekt erhöht und Sony endlich zum Umdenken bewegt.

In einem Interview mit Polygon sprach Genndy Tartakovsky am Wochenende jetzt ein wenig über das Projekt. Dabei verkündete der Animator, dass er jetzt so lange regelmäßig Ausschnitte aus dem Film veröffentlicht, bis Sony umdenkt und sein Projekt genehmigt. Bisher hat sich das Studio wohl geweigert den Film zu erlauben, weil sie sich keine Zielgruppe dafür vorstellen konnten. Laut Tartakovsky verfolgt sein Projekt aber die gleiche Zielgruppe, die bereits KPop Demon Hunters und die Spider-Verse Filme zu enormen Erfolg gemacht hat. Diese Leute mögen kreative und neue Ideen im Animationsbereich und er möchte sie gerne mit mehr Material versorgen.

“They just go, ‘Where’s the audience?’ Or ‘Who is the audience?. And it’s like… what do you mean? It’s part of Spider-Verse, it’s part of anime — that’s the audience. How long am I just going to sit there and have all these projects come out? Because mine is original, it’s not getting made. So I thought I would just put it out there.” – Tartakovsky

Mich wundert absolut nicht, dass Sony ein Problem mit der Arbeit von Tartakovsky hat. Der Animator liefert enorm interessante und kreative Arbeit ab, die so gar nicht zu den in letzter Zeit von Sony veröffentlichten Projekten passt. Das Studio scheitert lieber mit Dreck wie Madame Web oder Kraven, weil die Verantwortlichen zu viel Angst davor haben ein Risiko mit einer neuen Idee einzugehen. Dabei sollte das hinter den Spider-Verse-Filmen steckende Studio doch eigentlich erst recht verstehen, wie viel Potenzial so ein gut umgesetzter Animationsfilm für Erwachsene haben könnte. Ich für meinen Teil freue mich auf jeden Fall mehr Testmaterial von „The Black Knight“ zu erhalten.

 

Nintendo bemüht sich wohl nicht im strengere AI-Richtlinien

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Vor einigen Tagen sind Gerüchte darüber aufgekommen, dass Nintendo angeblich Lobbyarbeit betreibt, um die japanische Regierung zu strengeren Richtlinien rund um die Verwendung von AI zu drängen. Auslöser dieser Diskussionen war ein Beitrag des japanischen Politikers Asano Satoshi, der den Publisher genau diese Vorgehensweise vorwarf. Laut dem Politiker möchten die Verantwortlichen bei Nintendo dadurch seine IPs schützen und es anderen Menschen schwerer machen ihre Arbeit mit AI zu kopieren.

Aufgrund dieser Gerüchte hat sich Nintendo im Verlauf des gestrigen Sonntags offiziell zu dieser Situation geäußert. In einer Stellungnahme stritt der japanische Publisher alle diese Vorwürfe von sich. Das Unternehmen erklärte in diesem Schreiben, dass es nicht mit der japanischen Regierung in Kontakt getreten ist, um strengere Richtlinien für die Verwendung von AI zu etablieren. Alle Angaben dieser Art sind falsch. Gleichzeitig betonte Nintendo seinen Willen gegen jegliche Verstöße gegen das Urheberrecht vorzugehen. Kurz nach der Veröffentlichung dieser Stellungnahme entschuldigte sich Asano Satoshi bei Nintendo für das Verbreiten von falschen Informationen.

Basierend auf der Stellungnahme und der Entschuldigung darf man also wohl davon ausgehen, dass diese Gerüchte tatsächlich falsch sind. Trotzdem ist es nicht unbedingt überraschend, wie bereitwillig die Leute diese Idee geglaubt haben. Schließlich ist Nintendo bekannt für die teilweise schon zu weit gehende Verteidigung seiner IPs und die Firma scheint die Verwendung von AI bisher nicht so ins Herz zu schließen, wie es bei vielen anderen Studios und Publishern der Fall ist. Lobbyarbeit gegen die Verwendung von AI würde daher zumindest in der Theorie gut ins Bild passen. Aber scheinbar erkennt selbst Nintendo so langsam die Vorteile der Technologie.

Masters of Albion dürfte das finale Spiel von Peter Molyneux sein

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Der Spieleentwickler Peter Molyneux ist bereits seit mehr als fünf Jahrzehnten in der Branche tätig. In dieser Zeit hat er nicht nur das Genre der „Gott Spiele“ etabliert, sondern sich auch einen Ruf als Schwätzer voller leerer Versprechen aufgebaut. In einem neuen Interview mit Edge sprach der Entwickler nun ein wenig über sein kommendes neues Projekt „Masters of Albion“ und seine Zukunft in der Branche. Dabei bezeichnete Molyneux dieses kommende Spiel als seinen „Redemption Title“.

Laut Peter Molyneux geht er davon aus, dass er sich bald zur Ruhe setzen wird. Das aktuell von seinem Team entwickelte Masters of Albion ist zumindest seiner aktuellen Einschätzung zufolge sein letztes Spiel. Mittlerweile ist er 66 Jahre alt und er hat seiner Meinung nach einfach nicht mehr genug Lebenswillen übrig, um noch einmal ein Projekt dieser Art anzugehen. Masters of Albion ist also im Grunde sein Abschiedsgeschenk an die Fans, die ihn schon seit Jahren begleiten. Der Entwickler hofft dieses Mal auf eine Umsetzung all seiner Versprechen.

 „I’m 66 years old. I’m working as hard as I’ve ever worked in my life, and I just haven’t got the life energy left to do this again.“

Masters of Albion ist wohl sein „Redemption Title“, weil er damit alle seine Nieten aus der Vergangenheit ausgleichen und noch einmal ein letztes Mal ein hervorragendes Spiel abliefern möchte. Diese Einstellung macht sich auch bei dem Gameplay des Titels bemerkbar. Schließlich scheint der Titel einige Elemente von allen von Molyneuxs vergangenen Spielen zu verbinden. Bisher präsentierte der Entwickler die „Gott-Hand“ aus Black and White, die Base-Kontrolle aus Dungeon Keeper und die RPG-Elemente von Fable. Mit so einem Konzept könnte der Entwickler tatsächlich noch einmal ein Highlight seiner Karriere abliefern. Er muss es halt nur korrekt umsetzen.

Peter Molyneux hat einige der einflussreichsten Spiele aller Zeiten entwickelt und die gesamte Branche dauerhaft geprägt. Sowohl durch gute als auch durch schlechte Taten. Masters of Albion sieht bisher sehr solide aus und man kann wohl auf ein tolles Spiel hoffen. Trotzdem wünsche ich persönlich mir einfach nur ein neues Spiel zu Black and White