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The Witcher: Staffel 4 startet scheinbar Ende Oktober bei Netflix

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Die Dreharbeiten der vierten Staffel von The Witcher wurden vor beinahe einem Jahr beendet. Seit diesem Zeitpunkt befindet sich die Staffel in der Nachproduktion und Fans warten darauf, dass Netflix den Veröffentlichungstermin der neuen Folgen enthüllt. Dabei zieht sich die Wartezeit auf diese Ankündigung mittlerweile aber bereits lange genug, um Zweifel an einer Veröffentlichung in 2025 aufkommen zu lassen. Zumindest gibt es schon jetzt viele Spekulationen über eine mögliche Verzögerung der Staffel von 2025 auf 2026.

Auch wenn Netflix bisher noch nichts gegen diese Vermutungen unternommen hat, so korrigierte vor einigen Tagen aber Redanianintelligence diese Gerüchte mit neuen Informationen. Einer anonymen Quelle der Plattform zufolge hängt Netflix wohl weiterhin an einer Veröffentlichung der vierten Staffel von The Witcher in 2025 fest. Dabei strebt der Streamingdienst aktuell angeblich sogar das Ende des Oktobers 2025 als Veröffentlichungszeitpunkt für diese neue Staffel an. Genauer kann Redanianintelligence den Termin wohl noch nicht einschränken.

We’ve learned that The Witcher Season 4 hasn’t been delayed to 2026 and indeed will be released this October. Specifically very late October. (via)

Interessanterweise gibt es am 30. Oktober 2025 im Zeitplan von Netflix derzeit noch immer Platz für die Veröffentlichung einer neuen Show. Es wäre also nicht unbedingt überraschend, wenn die vierte Staffel von The Witcher genau an diesem Tag auf der Plattform freigeschaltet wird. Eine Bestätigung dafür könnte schon in den kommenden Tagen folgen. Ansonsten rechne ich persönlich nicht damit, dass Staffel 4 von The Witcher sonderlich sehenswert sein wird. Trotzdem werde ich mir die Episoden anschauen. Ich habe einfach ein makaberes Interesse daran zu sehen, wie sehr Netflix diese Serie an die Wand fährt und wie der neue Geralt sich schlägt.

Solo Leveling: Das Animationsstudio hatte starke finanzielle Probleme

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Das japanische Animationsstudio A-1 Pictures erlitt in seinem vergangenen Geschäftsjahr (Ende 2025) wohl herbe Verluste. Auch wenn das für Solo Leveling Staffel 2 zuständige Studio mit dieser Produktion durchaus erfolgreich war, so konnten andere Projekte aber wohl nicht die erwarteten Erfolge erzielen. Das Ganze resultierte in Verlusten in Höhe von ca. 1 Million Euro. Um A-1 Pictures aus der Patsche zu helfen, hat der südkoreanische Videospielentwickler Netmarble vor einigen Tagen wohl stark in das Studio investiert.

Südkoreanischen Medien zufolge investierte der Entwickler insgesamt 2 Milliarden Won oder umgerechnet ca. 1.23 Milionen Euro in A-1 Pictures. Als Ausgleich dafür erhielt Netmarble insgesamt 20% der Anteile an dem Unternehmen. Diese Investition kam wohl überhaupt erst zu Stande, weil das Entwicklerstudio das erfolgreiche Action-RPG „Solo Leveling: ARISE“ verwaltet und bereits Teil des Produktionskomitees für die Anime-Adaption war. Die Entwickler haben also ein großes Interesse an dem Erfolg der Show und der Arbeit des Studios.

Per South Korean business outlet The Bell, video game developer Netmarble has reportedly made a two billion won (~ US$1.45 million) investment in Solo Leveling’s animation production committee. (via)

Die finanziellen Probleme von A-1 Pictures dürften bisher wohl auch der Grund dafür gewesen sein, warum das Animationsstudio nicht mit der Ankündigung einer dritten Staffel von Solo Leveling zurückgehalten hat. Bisher wusste vermutlich niemand, ob man dieses Projekt angehen kann und ob der Anime nicht möglicherweise das Studio wechseln muss. Mit der finanziellen Hilfe dürfte sich A-1 Pictures jetzt aber tatsächlich in einer Situation befinden, in der es die Produktion von Staffel 3 übernehmen könnte. Jetzt hängt alles von den üblichen sonderbaren Faktoren dieser Branche ab, die schon unzählige erfolgreiche Shows in der Versenkung haben verschwinden lassen. Trotzdem stehen die Chancen auf eine dritte Staffel derzeit so gut, wie sie nur sein können.

Wolfenstein: MachineGames könnte ein drittes Spiel entwickeln

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Der YouTube Kanal Noclip veröffentlichte am vergangenen Wochenende den zweiten Teil einer Doku-Reihe rund um die Arbeit des Entwicklerstudios MachineGames, der sich mit der beliebten Wolfenstein-Reihe beschäftigte. In dieser Doku sprach Studiochef Jerk Gustafsson recht ausführlich über die Vergangenheit von Wolfenstein und die Arbeit des Teams. Am Ende des Vortrags warf er dann auch noch einen kurzen Blick in die Zukunft und überraschte die Zuschauer durch eine kleine Ankündigung.

„We have always seen this as a trilogy. That journey for BJ, even during those first weeks at id, when we mapped out New Order, we still had the plan for at least [BJ], what would happen in the second one and what would happen in the third one. I think that’s important to say, because⁠—at least I hope⁠—we’re not done with Wolfenstein yet. We have a story to tell.“ – Jerk Gustafsson

Laut Gustafsson hat zumindest MachineGames die moderne Wolfenstein-Reihe immer als eine Trilogie an Spielen eingestuft. Während der Arbeit an New Order arbeitete das Entwicklerteam bereits aus, was in dem zweiten Spiel und natürlich auch dem dritten Spiel passieren sollte. Die Geschichte wurde mit The New Colossus noch lange nicht abgeschlossen und die Entwickler wissen bereits, wie ein potenzieller dritter Teil die Reihe abschließen würde. Das Grundgerüst für die Story steht wohl bereits.

Die Entwickler bei MachineGames würden sehr gerne einen dritten Teil der Reihe produzieren und Gustafsson hofft, dass das Team in der Zukunft die Gelegenheit dazu erhalten wird. Es ist wohl einfach eine Frage des Geldes, der Zeit und des Interesses der Fans. Die Aussagen von Gustafsson sind zwar noch keine Ankündigung eines dritten Spiels zu der modernen Wolfenstein-Reihe, aber sie öffnen zumindest die Tür dafür. Es wäre gut möglich, dass die aktuell von Amazon produzierte Live-Action-Serie zu der IP das Interesse an Wolfenstein stark genug ankurbelt, um bei Geldgebern das Interesse an einem weiteren Spiel zu wecken. Fans der Reihe dürfen auf jeden Fall hoffen.

Deadpool: Ryan Reynolds war für das Leak in 2014 verantwortlich

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Auch wenn es mittlerweile eine sehr erfolgreiche Trilogie an Deadpool-Filmen gibt und Fans diese an Erwachsene gerichteten Superhelden-Filme nicht missen möchten, so gab es aber eine Zeit, in der Produktionen dieser Art von Studios aktiv gemieden wurden. Der erste Deadpool-Film wurde in 2014 als enormes Risiko eingestuft und er wurde überhaupt nur gedreht, weil irgendwer im Vorfeld etwas Test-Material leakte und das Feedback auf dieses Leak enorm positiv war. Vor einigen Tagen wurde nun offiziell enthüllt, dass der als Deadpool besetzte Ryan Reynolds für das Leak verantwortlich war.

In einem Interview mit Entertainment Weekly sprach Ryan Reynolds nämlich ein wenig über dieses Leak. Dabei gab er offen zu, dass er damals das Test-Material mit der Öffentlichkeit teilte. Seiner Meinung nach wollten Zuschauer einen Superhelden-Film mit einem R-Rating sehen und Fox war kurz davor einen Rückzieher zu machen. Daher entschied er sich dazu, etwas Falsches zu tun, um ein positives Ergebnis zu erzielen. Selbst, wenn er damit gegen seinen Vertrag verstößt und theoretisch rechtliche Konsequenzen auf ihn zukommen könnten. Dieser damalige Instinkt hat sich mittlerweile natürlich als die korrekte Entscheidung herausgestellt, die massive Auswirkungen auf Fox und das MCU hatte.

Yes, I cheated a little, but I think I was onto something that people would be interested in. And I’m grateful that I listened to that instinct, and I’m grateful that I did the wrong thing in that moment.“

„Some a–hole leaks it online and I’m like, you know, looking at the guy in the mirror brushing my teeth. And I’m like, ‚Dude, what have you done? This could be punishable by law!‘ But the internet forced the studio to say, ‚We’re gonna make this movie,‘ and 24 hours later, that movie had a green light.“ – Ryan Reynolds

Fans hatten sich bereits darauf festgelegt, dass Reynolds damals vermutlich für das Leak verantwortlich war. Dieses Geständnis nach mehr als 10 Jahren ist daher jetzt zwar keine enorme Überraschung, aber trotzdem ist es nett die offizielle Bestätigung zu haben. Aufgrund des enormen positiven Ausgangs für alle Beteiligten dürfte Fox sich auch nicht mehr die Mühe machen, aktiv gegen den Schauspieler vorzugehen. Schließlich hat das Leak ihnen nicht nur drei enorm erfolgreiche Filme eingebracht, sondern es erlaubte Fox auch seine Helden langsam in das MCU einzugliedern und lukrative Abmachungen zu treffen.

Warhammer-Tagebuch: Krömer denkt über Airbrush nach

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Ich bin nach wie vor dabei, Warhammer-Figuren anzumalen. Die Fortschritte sind dabei auf jeden da, aber nicht so groß, wie ich es mir wünschen würde. Ich habe heute eine weitere Necron-Figur fertiggestellt, hier mal ein Foto davon:

Vor allem die Cleve ist optisch natürlich eine große Katastrophe, aber ich habe sie ca. 300 Mal übergemalt und ich kriege einfach keine guten Farbübergänge hin. Und ja, ich habe auch weiße Outlines an den Kanten versucht und bin gnadenlos gescheitert.

Und eben weil das (für mich) so schwer ist, habe ich mich nach Möglichkeiten umgeschaut, wie ich das irgendwie besser hinbekomme. Dabei ist mir dieses Video hier über den Weg gelaufen:

Bei ihm sieht das alles so unfassbar leicht aus. Man (ich) denkt sich sofort: „Das kann ich doch auch!“. Der Vorteil: Ich hätte relativ leicht sauber Übergänge zwischen den Grüntönen auf den Necron-Waffen.

Was mich so ein bisschen abschreckt, sind die hohen Anschaffungskosten: Wenn man keinen Schrott kaufen will, ist man ganz schnell bei 300-500 Euro für das ganze Zeug (wie ja in dem Video beschrieben).

Daher meine Fragen an Euch, meine gottgleiche Community: Habt Ihr hier irgendwelche guten Tipps für mich? Würdet Ihr mir dazu raten, diesen nächsten Schritt zu gehen? Oder macht Airbrush für mich noch keinen Sinn?

Ich bin auf Euer Feedback gespannt, danke im voraus!

Herrenspielzimmer #222: Bono Knows Best!

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Wegen der NFL und der WM-Quali musste wir die heutige Podcast-Ausgabe gestern Nacht um kurz vor Zwölf aufnehmen. Dennis hat ein neues Mikro, was absolut furchtbar klingt. Sorry schon mal im voraus. Ansonsten war es lustig wie immer. Also hört einfach rein!

Hier eine Übersicht der heutigen Themen:

– Beamten-Debatte: Lehrerin 16 Jahre lang krankgeschrieben, Streit um Wehrpflicht (ab 08:03 min)

– Fußball/Sport: Ten Hag Entlassung, HSV mit starken Zugängen, Werder mit Boniface, DFB-Elf keine Weltklasse?, Beste Smackdown-Ausgabe des Jahres, NFL-Start (ab 36:38 min)

– Gaming: Neue PoE2-Season, Turtle WoW verklagt, Dave the Diver Switch 2, Diablo 4 Paladin (ab 01:10 Std)

Urheberrecht: Anthropic zahlt Autoren insgesamt 1,5 Milliarden USD

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Im August 2024 haben eine Vielzahl von Autoren eine Sammelkalge gegen das AI-Unternehmen Anthropic eingereicht. Der Vorwurf damals lautete, dass die Firma die Werke der Autoren illegal heruntergeladen und zum Traning ihres eigenen AI-Projekts verwendet hat. Einem Bericht der New York Times zufolge konnte Anthropic in der vergangenen Wochen wohl endlich eine Abmachung mit dem Klägern treffen und sich außergerichtlich über das Verfahren einigen.

„An essential component of Anthropic’s business model—and its flagship ‚Claude‘ family of large language models (or “LLMs”)—is the largescale theft of copyrighted works.“ – Aus der Klageschrift.

Um einem Verfahren vor Gericht zu entgehen, hat Anthropic vor einigen Tagen wohl einer Zahlung von 1,5 Milliarden USD zugestimmt. Diese Summe wird an ca. 500.000 Autoren aufgeteilt, weshalb jede bestohlene Person am Ende auch nur ungefähr 3000 USD erhält. Auch wenn das Ganze die bisher größte Schlichtung in einem Verfahren um das Urheberrecht darstellt, so sind 1,5 Milliarden USD aber nur ein Bruchteil des eigentlichen Werts der Firma. Zusätzlich dazu wäre ein Verfahren vermutlich wesentlich teurer geworden, weil einzelne Verstöße bereits mit Strafen bis zu 150,000 USD geahndet werden könnten.

Ansonsten wirkt dieser Ausgang zwar wie ein relevanter Punkt für andere laufende AI-Verfahren, aber auch dort muss man deutliche Abzüge machen. Die Zahlung ist nämlich nicht ausgearbeitet worden, weil Anthropic die Bücher zum Training seiner AI verwendet hat. Dieser Vorgang fällt unter „fair use“ und ist weiterhin erlaubt. Die Strafe wurde erlassen, weil die Firma hunderttausende von Werken ILLEGAL heruntergeladen hat. Die Klage wäre wohl komplett gescheitert, wenn Anthropic sich nicht für den Diebstahl der einzelnen Werke entschieden hätte.

Bloodlines 2: Paradox rudert wirklich mit seiner unverschämten DLC-Politik zurück

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Das von Paradox vertriebene und von The Chinese Room entwickelte „Vampire: The MasqueradeBloodlines 2″ erhielt in den vergangenen Wochen enorm viel Kritik von den wartenden Spielern. Der Grund dafür ist die problematische DLC-Politik der Entwickler. Das Grundspiel beinhaltet nämlich nur 4 der 6 für den Titel entwickelten Clans von Vampire: The Masquerade. Wer alle 6 Clans verwenden möchte, der muss neben dem 60 Euro teuren Grundspiel auch noch einmal einen ca. 20 Euro teuren DLC erwerben. Da Clans in dem Spiel eine zentrale Rolle spielen und sich mit Klassen in einem RPG vergleichen lassen, stufen viele Fans diese Vorgehensweise als dreckig und gierig ein.

„We are listening to your feedback about the Lasombra and Toreador clan access, and we’re making adjustments ahead of launch to reflect this. We will share more information about what this means as soon as possible.“

Als Reaktion auf diese durchaus verständliche Kritik der Spieler haben die Entwickler vor einigen Tagen bereits kommende Änderungen angekündigt. Gestern Abend wurden nun die ersten Auswirkungen dieser Maßnahme enthüllt. Erst einmal bekommen alle Vorbesteller der Premium Edition im PlayStation Store ihr komplettes Geld zurück, weil der kritisierte DLC ein Teil dieser Variante des Spiels ist. Dieser Schritt ist wohl notwendig, weil Sony keine in Teilen ablaufenden Rückerstattungen erlaubt. Vorbesteller auf Steam oder der Xbox können einfach einen Teil ihres Geldes zurückerhalten, um einen sinkenden Preis der Premium Edition auszugleichen.

Posts from the vtmb
community on Reddit

Am 17. September wollen die Entwickler und der Publisher dann wohl konkrete Informationen darüber, wie sie das Grundspiel, den DLC und die Premium Edition verändern möchten. Fans können aber wohl mit Sicherheit davon ausgehen, dass die zwei DLC-Clans in das Grundspiel wandern und zentrale Spielelemente nicht mehr länger hinter einer Paywall liegen. Natürlich muss man sich dann fragen, auf welche Weise das Team diese Änderung ausgleicht und wie weit die Preise für die Angebote sinken werden. Um die Fans zurück auf ihre Seite zu ziehen, müssen die Entwickler vermutlich ein richtiges gutes Angebot heraushauen.

Dieser Vorfall zeigt mal wieder, dass gewisse Entwickler nicht davor zurückschrecken ihren Fans auf die dreisteste Weise das Geld aus den Taschen zu ziehen. Gleichzeitig betont das Ganze die Stärke einer geschlossenen Fangemeinde und des damit verbundene Aufschreis.

 

God of War: Die Dreharbeiten beginnen im März 2026

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In 2022 verkündete Amazon, dass unter der Leitung von Showrunner Ronald D. Moore eine Serienadaption von God of War entstehen soll. Auch wenn Amazon bisher noch keine offiziellen Angaben zu den Dreharbeiten des Projekts machte, so konnte Nexuspointnews aber wohl mittlerweile herausfinden, wann und wo die Produktion der Show starten soll. Anonym gebliebenen Quellen zufolge wird Amazon die Dreharbeiten zu der Serienadaption von God of War wohl bereits im März 2026 in Vancouver starten.

Den gleichen Quellen zufolge befindet sich die Vorproduktion von God of War aktuell in der Phase, in der die Verantwortlichen die Besetzung der Serie festlegen. Derzeit entscheiden der Showrunner und sein Team also, welche Schauspieler in die Rollen von Kratos, seinem Shohn und den restlichen Charakteren schlüpfen werden. Mit Blick auf den Start der Dreharbeiten dürfen Fans wohl davon ausgehen, dass wir noch in 2025 genauere Informationen zu der Besetzung der Serie erhalten werden.

Amazon’s God of War series finally has a filming date. The series will begin filming in March 2026 in Vancouver, sources tell Nexus Point News. The casting for the series is currently underway. (via)

Ansonsten erlauben im März 2026 startende Dreharbeiten natürlich genauere Spekulationen darüber, wann Amazon mit der Ausstrahlung der Serie beginnen wird. Die Dreharbeiten dürften bis Mitte 2026 andauern und danach muss das Projekt für mindestens ein Jahr in die Nachproduktion übergehen. Fans dürfen also wohl frühestens im Herbst oder Winter 2027 mit einer Veröffentlichung von God of War auf Amazon rechnen. Bei Problemen, notwendigen Reshots oder sonderbaren Plänen von Amazon könnte die Live-Action-Serie auch erst Anfang 2028 erscheinen.

Life is Strange: Amazon arbeitet an einer Serienadaption

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Bereits seit einiger Zeit gibt es Gerüchte darüber, dass Amazon möglicherweise eine Serienadaption des Computerspiels „Life is Strange“ in Auftrag geben möchte. Nach Monaten der Ungewissheit haben sich diese Gerüchte gestern nun als wahr herausgestellt. Die Streaming-Plattform hat Charlie Covel (End of the F***ing World und KAOS) als Showrunner angeheuert, um die Erschaffung der Serienadaption zu überwachen. Produziert wird das Ganze durch eine Partnerschaft zwischen Square Enix, Story Kitchen, Lucky Chap und Amazon MGM Studios.

Prime Video has given a series order to Life Is Strange, based on the popular video game franchise, from Charlie Covell (End of the F***ing WorldKAOS), Square Enix, Story Kitchen, Lucky Chap and Amazon MGM Studios. (via)

Die von Charlie Covel produzierte Serie zu „Life is Strange“ soll sich um die Fotografikstudentin Max drehen, die die Zeit manipulieren kann und dadurch ihre Kindheitsfreundin Chloe rettet. Zusammen untersucht das Duo diese Fähigkeit und die durchaus dunklen Geheimnisse ihrer Heimatstadt. Das Ganze adaptiert also den ersten Teil der Spielreihe, der in 2015 veröffentlicht wurde und die Grundlage des Franchise bildet. Da „Life is Strange“ ein episodisches Format für seinen Aufbau verwendet, dürfte es interessant sein zu sehen, was für eine Struktur die Show am Ende besitzen wird.

Das erste Spiel zu „Life is Strange“ ist zwar durchaus beliebt, aber mir persönlich haben die Charaktere nie wirklich gefallen. Trotzdem mochte ich den eher dunklen und sonderbaren Weg, den die Geschichte im Verlauf der Zeit nimmt. Bei einer Serienadaption würde ich mir wünschen, dass das Projekt genau in diese Kerbe schlägt und eine wirklich verdrehte Serie abliefert. Das Ganze besitzt zumindest Potenzial für eine kreative Show, die das Grundmaterial nimmt und es aufwertet. Ich rechne aber irgendwie trotzdem mit einer Enttäuschung.