Start Blog Seite 97

Pornoseiten ohne Alterskontrolle profitieren gewaltig von britischen Gesetzen

4

Vor einigen Wochen wurden in Großbritannien neue Gesetze erlassen, die von allen an erwachsene Menschen gerichteten Plattformen (Pornos, soziale Netzwerke etc.) im Internet erfordern, dass sie das Alter ihrer Nutzer kontrollieren. Dafür können diese Seiten dann spezielle Apps oder ähnliche Dienste verwenden. Einem Bericht der Washington Post ist diese neue Anforderung nicht einfach nur sehr lästig für Nutzer, sondern das Ganze könnte im pornografischen Bereich auch einige eher unerwartete Nebeneffekte haben.

The age-verification laws rapidly expanding across the United States and United Kingdom are bringing with them some surprising downsides, including bursts of traffic to seedy parts of the web. (via)

Die Washington Post wertete in den letzten Wochen die Daten der 90 am häufigsten von Briten besuchten Pornoseiten aus. Von diesen 90 Seiten haben 14 bisher noch keine Alterskontrolle per App implementiert. Während die Nutzerzahlen für die 76 Seiten mit einer Verifizierung des Alters in den letzten Wochen immer mehr Besucher verloren haben, so wurden die 14 verbliebenen Plattformen aber gerade zu mit Nutzern überschüttet. Einige dieser Seiten konnten ihrer Nutzerzahlen im Vergleich zu 2024 beinahe verdreifachen, was einen gewaltigen Boost für Werbeeinnahmen etc. darstellen sollte. Ohne VPNs dürfte dieser Abstand zwischen den Plattformen noch stärker ausfallen.

Diese Situation zeigt eindeutig, dass Nutzer lieber gewillt sind, sich eine Plattform ohne Alterskontrolle zu suchen als diese Anforderung zu erfüllen. Es lohnt sich für Pornoseiten also gewaltig, wenn sie die Vorgaben der britischen Regierung ignorieren und ihr Angebot weiterhin ohne Kontrollen anbieten. Gleichzeitig werden Nutzer dadurch zu immer fragwürdigeren und möglicherweise auch gefährlichen Seiten getrieben, weil die legitimieren Plattformen sich natürlich bereits an die Vorgaben halten.

Eine intelligent und informiert vorgehende Regierung hätte so einen Ausgang erahnen können. Es ist schon irgendwie verrückt, dass ein Gesetz zum Jugendschutz nicht funktioniert und die Menschen am Ende vermutlich noch mehr in Gefahr bringt und sie auf eher fragwürdige Plattformen treibt.

Dawn of War: So erfährt man mehr über die Lore der Reihe

0

Das von King Art entwickelte Dawn of War 4 gehört für viele Spieler auf jeden Fall zu den interessanteren Ankündigungen der Gamescom 2025. Schließlich belebt das Spiel nicht nur eine klassische RTS-Reihe wieder, sondern es basiert inhaltlich auch auf dem nach Space Marine 2 immer beliebter werdenden Universum von Warhammer 40k. Bei einem vierten Teil einer etablierten Reihe kann es für Neulinge aber natürlich schwierig werden einzusteigen, weil sie nicht unbedingt mit der Lore der vergangenen Spiele vertraut sind. Wer sich nicht durch 3 längere RTS-Titel kämpfen möchte, der kann praktischerweise auf thematisch passende YouTube-Videos zurückgreifen.

In der Dawn of War Reihe dreht sich alles um die Blood Ravens, die ein Chapter (Gruppe) von Space Marines darstellen und extra für die Spielereihe erfunden wurden. Die Geschichte der Blood Ravens ist also im Grunde auch gleichzeitig die Geschichte der gesamten Dawn of War Reihe. Wer also wissen möchte, was in den RTS-Titeln passiert, der muss mehr über dieses Chapter erfahren. Dabei sind die Blood Ravens ein ziemliches Meme in der Warhammer-Fangemeinde, weil sie als Videospiel-Figuren nicht nur jede nur mögliche Bedrohung bekämpft haben, sondern weil sie auch dazu neigen allerlei Artefakte und Objekte zu „sammeln?“. Diese Objekte fungieren in Spielen zwar als Easter Eggs, aber in der Lore sind sie recht eindeutig Diebesgut.

Die folgenden drei Videos erklären alle die Blood Ravens, die Ereignisse von Dawn of War und die gestohlenen Objekte des Chapters auf die eine oder andere Weise. Im Grunde kann ich jeden dieser Kanäle und die dort vorhandenen Videos jedem Neuling empfehlen, der mehr über die Lore von Warhammer 40k erfahren möchte. Während Baldermort einfach nur als Sprecher überzeugt, so richtet sich der Podcast Adeptus Ridiculous gezielt an Einsteiger in das Hobby. Astartes Anonymous ist gut für eine möglichst kurze Zusammenfassung der relevanten Informationen. So oder so kann man vermutlich alle drei Videos hören, während man anderen Tätigkeiten nachgeht.

US-Open: Ein Millionär erbeutet die Mütze eines jungen Tennis-Fans

4

Wer am vergangenen Wochenende in den sozialen Netzwerken unterwegs war, der hat möglicherweise bereits ein Video des Tennisspielers Kamil Majchrzak von dem US-Open gesehen. In dieser ziemlich viral gegangenen Aufnahme sieht man Majchrzak, der einem Kind im Publikum gerade seinen getragenen Hut schenken möchte. Allerdings wandert der Hut nicht in die Hände des Kindes, weil ein benachbarter Herr den Fanartikel vorher abfängt und selbst behält.

Der mittlerweile als Piotr Szczerek identifizierte Mann fungiert in Polen als CEO des Straßenbauunternehmens Drogbruk. Er gab in einer mittlerweile gelöschten Nachricht eine Stellungnahme zu dem Vorfall ab. In diesem Text gibt er offen zu, dass er den Hut besitzt und es eine Situation nach dem Motto „Wer zuerst kommt, der malt zuerst“ war. Gleichzeitig drohte er allen Menschen, die ihn für diesen Vorfall angreifen oder beleidigen möchten, mit den relevanten rechtlichen Schritten.

“The recent incident at the tennis match has caused a disproportionate online uproar. It’s all about the famous hat, of course. Yes, I took it. Yes, I did it quickly. But as I’ve always said, life is first come, first served,” – Piotr Szczerek (via)

Natürlich lässt sich die Meute im Internet von solchen Drohungen nicht wirklich einschüchtern und es startete ein ziemlicher Shitstorm. Der CEO selbst wurde mit hunderten von Nachrichten bombardiert, die ihn alle möglichen Beleidigungen entgegenschleuderten. Als Reaktion darauf löschte er verständlicherweise seine gesamte Präsenz in den sozialen Medien. Zeitgleich attackierten die Hater die Firma Drogbruk, deren Wertung auf Seiten wie Gowork auf 1.4 von 5 Sternen gesunken ist. Dort lassen sich ebenfalls tausende von unfairen und negativen Reviews über den CEO und die Firma selbst finden.

Was das Kind betrifft, so ist Kamil Majchrzak mittlerweile ebenfalls auf die Situation aufmerksam geworden. In einer Instagram Story schilderte er, wie er den Jungen Brock ausfindig gemacht und ihm einen unterschriebenen Hut geschenkt hat. Er erklärte weiterhin, dass er gar nicht mitbekommen hat, wie der Hut nicht an den Jungen gegangen ist.

Meta: Anzügliche Chatbots imitierten Promis und Minderjährige

0

Am vergangenen Wochenende berichtete Reuters darüber, dass der US-Konzern Meta wohl die Erschaffung von äußerst problematischen Chatbots auf seinen Plattformen ermöglichte. Dem Bericht zufolge imitierten diese von Nutzern und Meta-Mitarbeitern erstellten Chatbots bekannte weibliche Prominente wie Taylor Swift, Lewis Hamilton oder auch Scarlett Johansson. Dabei verhielten sich diese unerlaubten Bots beinahe permanent anzüglich und sie schickten den mit ihnen interagierenden Personen regelmäßig per AI erstellte anzügliche Bilder ihrer als Grundlage fungierenden Frau. Gleichzeitig erstellten die Nutzer von Meta wohl auch einige wenige Chatbots von Minderjährigen, die ebenfalls Content dieser Art produzierten.

Laut Reuters hat ein Sprecher von Meta offiziell zugegeben, dass gewisse Personen die hauseigenen AI-Tools dafür missbrauchen konnten, um „intime Bilder“ von gewissen Personen zu erzeugen. Dieses Verhalten widerspricht natürlich den von Meta gesetzten Vorgaben und Richtlinien für die Plattformen des Unternehmens. Daher kritisiert die Firma dieses Verhalten durchaus. Wichtig dabei ist allerdings, dass Meta zumindest die Erschaffung von eindeutig als „Parodie“ markierten Promi-Accounts erlaubt. In dieser Situation waren allerdings nicht alle Chatbots auf diese Weise markiert und die Erschaffung von sexuellen Inhalten wäre sowieso ein Verstoß gewesen. Vor der Veröffentlichung des Berichts von Reuters löschte Meta wohl direkt mehrere Bots dieser Art.

“Like others, we permit the generation of images containing public figures, but our policies are intended to prohibit nude, intimate or sexually suggestive imagery,” – Meta Sprecher Andy Stone

Der Bericht von Reuters hatte mehrere direkte Konsequenzen. Erst einmal ist der Aktienkurs von Meta am vergangenen Wochenende deutlich eingeknickt. Zeitgleich kündigte die Firma neue Schutzmaßnahmen an, um ungewünschte Interaktionen zwischen Jugendlichen und Chatbots zu unterbinden. Meta möchte seine AI einem Training unterziehen, wodurch die Bots gewisse Themen wie Sex, Selbstmord oder Selbstverletzung mit Minderjährigen vermeiden sollte. Zusätzlich dazu hat der Vorfall erneut Diskussionen über die Verwendung von AI, die unerlaubte Nutzung des Aussehens von Prominenten und mögliche gesetzliche Änderungen aufkommen lassen.

Die vielleicht tragischste Auswirkung dieser Chatbots von Meta ist aber wohl der Fall eines 76 Jahre alten Mannes, der einen dieser AI-Bots für echt hielt und sich mit ihm in New York treffen wollte. Dort stürzte er dann allerdings und starb kurz darauf durch seine erlittenen Verletzungen. Das Ganze sollte eine eindeutige Warnung darstellen.

 

Herrenspielzimmer #221: Alles zu Dawn of War 4

6

Wie bereits im Vorfeld angekündigt ist heute Jan Theysen von King Art Games bei uns zu Gast. Wir haben dabei nicht nur über das neue King Art-Game Dawn of War 4 gesprochen, sondern ihm auch Fragen zu seiner Arbeit als Spielentwickler in Deutschland gestellt. Ist ein sehr hörenswerter Podcast geworden, also hört unbedingt mal rein!

Hier eine Übersicht der heutigen Themen:

– Gaming: Jan Theysen zu Gast: Viele Fragen zu Dawn of War 4, Last Epoch isses einfach nicht, Turtle WoW (ab 02:20 min)

– Sport/Fußball: Woltemade für 90 Millionen zu Newcastle?, Werder Neuzugänge, Hamburger Derby, DFB-Nominierungen (ab 59:35 min)

– Serien/Filme: Licorice Pizza, Thunderbolts nachgeschaut, Kpop Demonhunter geht durch die Decke, The Holdovers (ab 01:12 Std)

Silksong: Der geleakte Kaufpreis ist erstaunlich günstig

1

Das on Team Cherry entwickelte Hollow Knight: Silksong wird am 04. September 2025 endlich erscheinen und damit eine Wartezeit von mehr als sieben Jahren beenden. Trotz dieses mittlerweile bekannten Termins gab es bisher aber noch keine offiziellen Angaben dazu, wie viel die Entwickler für dieses enorm gehypte Spiel verlangen werden. Spekulationen von Spielern drehten sich bisher um Zahlen zwischen 20, 30, 40 oder teilweise sogar 50 Euro. Die höheren Zahlen liegen dabei natürlich in Bereichen, die für Indie-Spiele eigentlich unverschämt werden.

Durch ein Leak bei Gamestop hat sich mittlerweile aber herausgestellt, dass viele Spieler in diesem Bereich wohl etwas übertrieben haben. Zumindest scheint Team Cherry laut diesem Leak für die Switch-Variante von Hollow Knight: Silksong gerade einmal 19.99 Euro zu verlangen. Auch wenn die Switch 2-Variante des Spiels noch einmal etwas mehr kosten könnte, so dürften aber zumindest die Versionen für den PC und die anderen Konsolen ebenfalls bei 19.99 Euro liegen. Mit diesem Kaufpreis liegt der Titel (mit Inflation) ungefähr bei dem gleichen Preispunkt wie sein Vorgänger.

Der Preispunkt von Hollow Knight: Silksong ist für einige Fans beinahe schon erschreckend niedrig. Daher sind bereits Theorien darüber aufgekommen, dass Silksong eine niedrigere Qualität als der Vorgänger besitzt oder nur eine extrem kurze Spielerfahrung darstellt. Ich persönlich würde meinen, dass sich hier einfach eine Stärke des Indie-Genres zeigt und die Entwickler absichtlich einen niedrigeren Preis anstreben. Durch den gewaltigen Hype dürfte sich das Spiel bereits oft genug verkaufen und 19.99 Euro sind der perfekte Preis dafür, um selbst etwas unsichere Fans zum Kauf des Spiels zu motivieren. Vermutlich nehmen die Entwickler dadurch am Ende deutlich mehr Geld ein, als es mit einem höheren Kaufpreis der Fall wäre.

Das Diablo-Team hat ebenfalls eine Gewerkschaft gegründet

0

Im Verlauf der vergangenen Woche hat sich eine weitere Abteilung von Blizzard Entertainment dazu entschieden, eine Gewerkschaft auf die Beine zu stellen. Dabei handelte es sich dieses Mal um das Diablo-Team, welches jetzt offiziell eine Untergruppe der Communications Workers of America (CWA) darstellt. Diese neue Gewerkschaft besteht aus insgesamt 450 Angestellten von Blizzard Entertainment, die eine Reihe von unterschiedlichen Rollen wie Designer, Künstler und Techniker abdecken. Microsoft hat die Gewerkschaft bereits offiziell anerkannt.

Der Grund für die Gründung dieser Gewerkschaft ist natürlich weiterhin recht simpel. Den Mitgliedern geht es ihren eigenen Stellungnahmen zufolge hauptsächlich um den Schutz ihrer aktuellen Arbeitsplätze, die ernsthaft durch die teilweise enorm umfangreich ausfallenden Kündigungswellen von Microsoft bedroht werden. Die Gewerkschaft soll wohl sicherstellen, dass niemand von einem Tag auf den anderen entlassen wird und es richtige Schutzsysteme für alle Mitglieder gibt. Aus dem gleichen Grund hat sich vor einigen Wochen auch bereits das Story-Team von Blizzard zusammengeschlossen.

„With every subsequent round of mass layoffs, I’ve witnessed the dread in my coworkers grow stronger because it feels like no amount of hard work is enough to protect us. This is just the first step for us joining a movement spreading across an industry that is tired of living in fear.“ – Diablo Producer Kelly Yeo

„The day after the third round of mass layoffs, I walked into the office, and when I tried to open the door to the cafeteria, my badge was denied. For a moment, I wondered if getting breakfast was how I’d find out I was part of that round. None of us should have to live with that constant worry that we might be let go at the drop of a hat.“ – designer Ryan Littleton

Die immer weiter zunehmende Anzahl von Gewerkschaften in der amerikanischen Gaming-Industrie ist eine Folge der immer schlimmer werdenden Arbeitsbedingungen in dieser Branche. Führungskräfte gehen immer rücksichtsloser vor, sie ersetzen echte Menschen mit AI, die extrem aufgeblähtem Entwicklerteams werden nur temporär beschäftigt und man hört alle paar Monate von gewaltigen Entlassungswellen. In so einer Situation muss man sich nicht wundern, wenn die Entwickler, Designer und anderen Rollen sich zusammenrotten und einer in den USA leider noch immer umstrittenen Gewerkschaft beitreten. Man kann für diese Menschen nur hoffen, dass diese Gruppen am Ende wirklich bessere Arbeitsbedingungen aushandeln können.

Blizzard Entertainment verklagt die Betreiber von Turtle WoW

11

Nach der Abschaltung der Saison der Entdeckung sind einige Privatserver zu WoW äußerst beliebt geworden, weil sie Spielern in der Übergangsphase zum nächsten offiziellen Projekt eine ähnliche Erfahrung liefern. Einer der größten Server dieser Art ist „Turtle WoW“, dessen Bevölkerung in den letzten Monaten stark angewachsen ist. Diese überdurchschnittliche Beliebtheit wurde dem Projekt in dieser Woche allerdings zum Verhängnis, als Blizzard Entertainment offiziell eine Klage wegen Urheberrechtsverletzung gegen die Betreiber des Projekts einreichte.

In dieser am 29. August 2025 gestarteten Klage wirft Blizzard den Entwicklern von Turtle WoW vor, dass sie unerlaubt von dem geistigen Eigentum von Blizzard profitieren und die Integrität von dem echten WoW untergraben. Nach Jahrzehnten der Arbeit an WoW sorgen Projekte wie Turtle WoW dafür, dass der Wert des eigentlichen Spiels selbst und den Entwicklern, Künstlern und anderen Mitarbeitern direkter Schaden zugefügt wird. Die Klage listet unter anderem die gestohlenen Clients des Projekts, die Fan-Erweiterung „Mysteries of Azeroth“ und das angeblich geplante Turtle WoW 2.0 (in Unreal Engine 5) als Beweise für die unerlaubten Tätigkeiten dieser Menschen auf. Besonders Turtle WoW 2.0 scheint ein Problem darzustellen, weil dieses Projekt die Inhalte von Blizzard wirklich stehlen und in ein anderes Spiel stecken würde.

Blizzard has sued a biggest classic+ private server on the market on Copyright Infringement basis.
byu/jeregxd inclassicwow

Spätestens nach der Ankündigung von Turtle WoW 2.0 war abzusehen, dass Blizzard Entertainment eingreifen und gegen diese Leute vorgehen wird. Kleine Privatserver rund um die Assets von Blizzard werden geduldet, solange sie nicht zu groß nicht und die IP selbst in Gefahr bringen. Eigenstände Projekte mit gestohlenen Assets kann und darf Blizzard aber nicht ignorieren. Mir persönlich ist schleierhaft, warum die Betreiber des Privatservers das Ganze für eine gute Idee gehalten haben. Ich würde erwarten, das Turtle WoW jetzt langsam verschwindet und die Verantwortlichen entsprechend bestraft oder zumindest limitiert werden.

WoW: Chinesische Entwickler gehen extrem hart gegen Cheater vor

1

In ihrem anhaltenden Kampf gegen Account-Sharing und Echtgeld-Verkäufe hat Lei Huo (Der WoW-Teil von NetEase) gestern eine erneute Bannwelle für problematische Accounts bestätigt. Mit dieser Welle wurden wohl weitere 12.994 Charaktere bestraft, deren Besitzer gegen die Nutzungsbedingungen des Spiels verstoßen haben. Erstmalige Täter verloren nur ihre unrechtmäßig erworbenen Gegenstände und Wiederholungstäter wurden, erhielten unterschiedlich lang ausfallende Accountsperren. Besonders an der Maßnahme ist der Umstand, dass die chinesischen Entwickler weiterhin die Namen von allen Tätern mit der breiten Masse an Spielern teilen.

From August 21st to 27th, the China server operations team continuously monitored some players engaging in account sharing violations, including boosting and pilots. According to the recently released announcement on enhanced governance, corresponding penalties will be imposed for the following violations.

This penalty applies to 12,838 characters who violated the rules in Mythic Raids, 348 characters who violated the rules in Hard Mode Tazavesh, 879 of whom violated the rules twice, for a total of 12,994 characters. (via)

Auf diese Weise durchgeführte Bannwellen für unfaire Personen sind in China jetzt wohl eine wöchentlich aufkommende Angelegenheit. Zumindest war die gestrige Ankündigung die mittlerweile bereits dritte Bannwelle in genauso vielen Wochen. Bisher reagieren die Spieler in China und anderen Regionen recht positiv auf dieses aktive Vorgehen der Entwickler. Besonders das Teilen der Namen von bestrafen Charakteren wird oft als eine positive Entwicklung angesehen. Schließlich bemerkt man als Spieler dadurch direkt, dass die Entwickler hart gegen Verstöße vorgehen und Meldungen nicht einfach so in der Versenkung verschwinden. Einige Personen wünschen sich sogar eine Ausweitung der Maßnahme auf andere Regionen.

Trotz dieser wöchentlichen Bannwellen und Strafen lassen sich die Verkäufer dieser unerlaubten Dienste aber scheinbar nicht komplett abschrecken. Die einzige Konsequenz davon ist wohl ein derzeit in der Szene stattfindender Wechsel von „Account-Sharing“ zu den auch im Westen etablierten Boost-Runs. Bisher verkauften diese Dienste für gewöhnlich ein Angebot, in dem ein anderer Spieler den eigenen Account spielte und dadurch dann Ausrüstungsteile, Erfolge etc. farmte. Da diese Vorgehensweise aber eindeutig zu Strafen führt, etabliert sich so langsam eine Alternative. Bei den Boost-Runs ist die Bezahlung mit Echtgeld der einzig verbliebene Verstoß.

Es bleibt abzuwarten, wie die chinesischen Entwickler auf diese neue Situation reagieren werden.

Lego: Die Black Pearl aus Fluch der Karibik erhält ein Set

0

In der vergangenen Woche hat Lego ein neues Set in seinem offiziellen LEGO Onlineshop vorgestellt, welches auf der beliebten „Fluch der Karibik“-Filmreihe basiert. Dieses Set trägt die Nummer 10365 und es erlaubt Käufern das als Black Pearl bekannte Schiff zu bauen. Dieses Piratenschiff ist eines der zentralen Elemente der Filme und es stellt eine der Hauptmotivationen von Captain Jack Sparrow dar. Der Verkauf des Sets soll wohl am 15. September 2025 beginnen und Insider-Abonnenten dürfen natürlich wieder 3 Tage früher eine Vorbestellung aufgeben. Aktuell sieht es auch ganz danach aus, als würde die Black Pearl erst einmal exklusiv bei Lego erhältlich sein.

Das Set der Black Pearl soll wohl stolze 349,99 Euro kosten. Für diesen Preis erhalten die Käufer aber auch acht exklusive Minifiguren, 2862 verschiedene Teile und zehn vermutlich sehr begehrte Stoffsegel in Schwarz. Der Teilepreis für das Set liegt bei 12,2 Cent pro Stein, was nicht unbedingt ein schlechtes Ergebnis darstellt. Mit diesen Steinen lässt sich dann ein Schiff mit einer Länge von 64cm und einer Höhe von 64cm (inklusive Ständer) bauen. Der Boden des Schiffes kann allerdings entfernt werden, um es so aussehen zu lassen, als würde sich ein Teil des Objekts unter Wasser befinden. Die folgenden Minifiguren sind enthalten:

  • Joshamee Gibbs
  • Anamaria
  • William „Will“ Turner jr.
  • Elisabeth Swann
  • Captain Jack Sparrow
  • Captain Hector Barbossa
  • Cotton mit Papagei
  • Marty

Schiffe sind für mich eines dieser absolut klassischen Lego-Designs, welches eigentlich immer funktioniert und echt gut von der Firma umgesetzt werden kann. Daher entspricht die Black Pearl auch allen Erwartungen, die ich an ein aus Lego gebautes Schiff setzen würde. Mit seinen Maßen fällt das Schiff am Ende auch ziemlich groß aus, was es zu der perfekten Dekoration für alle Menschen macht, die sowohl Lego als auch die Filme mögen. Hätte ich den Platz im Regel, würde ich sogar ernsthaft über eine Anschaffung nachdenken.