In der Nacht von gestern auf heute wurde die sechste Folge der ersten Staffel von „A Knight of Seven Kingdoms“ veröffentlicht. Diese neue Episode beendet die grandiose erste Staffel der Show und sie legt gleichzeitig den Grundstein für die bereits von HBO geplante kommende zweite Staffel. Die aktuell von vielen begeisterten Zuschauern gestellte Frage zu der Show läuft aber natürlich darauf hinaus, wie lange sie auf Staffel 2 warten müssen. Auch wenn genaue Termine natürlich noch nicht feststehen, so gibt es aber bereits mehrere relevante Aussagen zu den neuen Episoden.
„We’ve been shooting [season 2] every day for the last two weeks. We’ll see how the audience responds and we’ll go from there, but I love these characters and I love these stories so much.“ – Showrunner Ira Parker im Januar
Erst einmal ist schon seit einigen Wochen bekannt, dass die Dreharbeiten zu Staffel 2 von „A Knight of Seven Kingdoms“ schon im Januar 2026 gestartet sind. Diese Staffel basiert inhaltlich auf der Novelle „The Sworn Sword“ und sie wird direkt mehrere neue Charaktere einführen. Lucy Boynton wurde von dem Produktionsteam bereits für die Rolle der Lady Rohanne Webber von Coldmoat bestätigt. Für die ebenfalls auftauchenden Ser Eustace Osgrey und Ser Bennis the Brown gibt es aktuell zwar noch keine Schauspieler, aber Dexter Sol Ansell (Egg) deutete in einem Interview die schnell wieder verneinte Involvierung von Henry Cavill an.
Was die Veröffentlichung dieser zweiten Staffel betrifft, so dürfen Fans wohl auf eine Premiere in 2027 hoffen. Laut Showrunner Ira Parker hat er alles darauf ausgelegt jährlich eine neue Staffel von „A Knight of Seven Kingdoms“ zu zeigen. Mit dieser Absicht schlägt der Showrunner die meisten anderen modernen Serien, die oft mehrere Jahre zwischen ihren Staffeln verziehen lassen. Bedauerlicherweise scheint die Produktion von Staffel 2 etwas aufwendiger und teurer als die Erschaffung von Staffel 1 auszufallen, was diese Pläne leicht verzögern könnte. Sollte das Team aber auf keine weiteren Herausforderungen stoßen, dann wäre eine Veröffentlichung von Staffel 2 im Frühjahr 2027 sehr wahrscheinlich.
“It’ll still be six episodes. I think the scope will be same, maybe even smaller. The budget has stayed the same, but everything is more expensive due to inflation. Plus, book two takes place in a drought, so we can’t shoot exteriors in Belfast. We have to go to a sunny location with no water, which costs money — that’s a major expense that we did not have in season one. I’m having a lot of fun Season two. It’s going to be a different season, and, I hope, for the better.“
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An sich ist die Serie wirklich ein Brett, aber das Format hat ihr leider einiges an Potenzial geraubt. Mein größtes Problem war die extreme Kürze: Mit einer Gesamtlaufzeit von gerade mal ~ drei bis vier Stunden fühlt sich das Ganze weniger wie eine richtige Serie an, sondern eher wie ein unnötig zerstückelter Spielfilm. Das hat die Immersion massiv ausgebremst, denn eine gute Geschichte braucht Zeit zum Atmen, damit man als Zuschauer wirklich in dieser Welt „leben“ kann. Hier kam der Abspann meistens genau dann, wenn ich gerade erst anfing emotional anzudocken – man wird ständig wieder rausgerissen, bevor sich die Atmosphäre voll entfalten kann.
Als kleinen inhaltlichen Kritikpunkt fand ich die Szene in der vorletzten Folge etwas „drüber“ (Achtung, Spoiler), als der Protagonist zum zweiten Mal so massiv niedergestreckt wird, dass er eigentlich klinisch tot sein müsste, und dann trotzdem wieder aufsteht. Das wirkt leider weniger nach zähem Überlebenswillen und mehr nach billigem „Plot Armor“. Das war einfach ein Stück zu unrealistisch und hat der Spannung kurz die Glaubwürdigkeit genommen. Trotzdem bleibt es unter dem Strich eine handwerklich starke Serie, die sich durch das knappe Format am Ende nur leider selbst ein bisschen die Chance auf echte Tiefe verbaut hat.