Vor einigen Tagen kündigte Epic Games an, dass es die Preise für V-Bucks am 19. März 2026 etwas erhöhen muss. Interessanterweise hat sich Epic dabei dann allerdings nicht für eine simple Preiserhöhung entschieden, sondern die Firma wendet „Shrinkflation“ an. Dabei reduziert Epic dann die Paketgrößen an V-Bucks, die Spieler für die gewohnten Preise erhalten. Für den Preis von 1000 V-Bucks bekommen Spieler in Zukunft nur noch 800 Einheiten der Währung. Als Grund für diese Maßnahme nannte das Unternehmen die immer weiter steigenden Kosten für den Betrieb des Spiels.
“The cost of running Fortnite has gone up a lot, and we’re raising prices to help pay the bills,” (via)
Wie man es nicht anders erwarten würde, ist die geplante „Shrinkflation“ bei den V-Bucks-Paketen bei den Spielern ziemlich negativ angekommen. Die sozialen Medien sind aktuell voll mit Beschwerden, Bildern von eingestellten Fortnite Crew Abos und einer Petition gegen diese Maßnahme. Die meiste Aufmerksamkeit erhält aktuell aber wohl ein geplanter Boykott gegen Fortnite und Epic, der im Moment die sozialen Netzwerke flutet. Das Ziel dieser Aktion ist es, am 19. März 2026 möglichst viele Spieler dauerhaft aus Fortnite fernzuhalten. Dieser Termin wurde gewählt, weil an dem Tag die Preisanpassung in Kraft tritt und die neue Saison des Spiels startet.
— 𝓀𝒶𝓎! (@littlemankay) March 10, 2026
Die Reaktionen von Epic Games zu dieser Kritik fallen bisher recht realistisch und besonnen aus. Auf Reddit bedankte man sich für das Feedback und die geteilten Emotionen. In einem Interview mit „The Verge“ auf der GDC betonte Epic noch einmal die steigenden Kosten des Spiels und die simple Notwendigkeit dieser Anpassung. Basierend auf diesen Aussagen sieht es aktuell also nicht wirklich danach aus, als würde Epic in dieser Sache seine Meinung ändern oder den Spielern einen Kompromiss anbieten.
Vermutlich muss der 19. März 2026 zeigen, wie effektiv der Boykott ist und wie viele Spieler tatsächlich für 24 Stunden auf Fortnite verzichten. Vermutlich würde Epic nur dann umdenken oder eine Alternative anbieten, wenn dieser Boykott enorme Ausmaße erreicht. Aber selbst dann muss man sich natürlich fragen, auf welche andere Weise das Unternehmen die steigenden Kosten decken könnte.
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