Nach einem halben Jahr der Stille hat sich der weltbekannte Autor George R.R. Martin am gestrigen Montag endlich mal wieder selbst auf seinem persönlichen „Not a Blog“ zu Wort gemeldet. Auch wenn Fans sich bei einem neuen Blogeintrag des Autors natürlich direkt Updates zu kommenden Werken erhoffen, so ist dieser Beitrag aber eher von persönlicher Natur. Martin spricht in dem kurzen Text darüber, wie stressig sein Jahr bisher gewesen war, wie viele tolle und schreckliche Dinge passiert sind und wie sich sein Alter so langsam problematisch auf seine Gesundheit auswirkt. Das Ganze hat einen bittersüßen Ton, der Leser durchaus besorgt zurücklassen könnte.
Am besorgniserregendsten ist dabei dann die Textstelle „The worst may be yet to come“. Auch wenn George R.R. Martin natürlich keine genauen Details nennt, so macht das Ganze aber mehr als deutlich, dass der Autor in der nahen Zukunft mit einem weiteren Schicksalsschlag rechnen. Dabei könnte es sich um ein Problem in seiner Familie, den anstehenden Tod eines weiteren alten Freundes oder auch Herausforderungen mit seiner eigenen Gesundheit handelt. Der Autor akzeptiert aber, dass das Leben aus so Momenten besteht.
This year has been… stressful, to say the least. So much has been happening, it’s been overwhelming. Some great things, exciting things. Dreams coming true. But there have been nightmares too. I have lost friends. Battled sadness and depression. The worst may be yet to come. I turned seventy-seven last September, and I tell you, getting old is no fun. But there have been amazing times as well. (via)
Was seine Arbeit betrifft, so lobt er die vielen Emmy-Nominierungen von „A KNight of the seven kingdowms“ und er erklärt, dass er selbst mit all seinen Helfern und Teammitgliedern in manchen Bereichen hinter seinem Zeitplan hinterherhinkt. Diese Verzögerung könnte natürlich durch das eher gemischte Jahr des Autors erzeugt werden. Schließlich würde niemand mit einer wirklich produktiven Phase rechnen, wenn Martin über verstorbene Freunde trauert oder eigenen gesundheitlichen Problemen nachgehen muss. Als Fan des Autors kann man eigentlich nur hoffen, dass der mittlerweile 77 Jahre alte Autor sich die notwendige Zeit nimmt und weder sein Leben noch seine Arbeit darunter leiden lässt. Gleichzeitig wäre es gut, wenn er vorausschauend arbeitet und für den schlimmsten möglichen Fall plant.
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