Für Total War: Warhammer hat Creative Assembly drei Spiele und eine Vielzahl von DLCs produziert, die im Verlauf eines Jahrzehnts veröffentlicht wurden. Zusammen ergeben diese drei Spiele und ihre DLCs ein gewaltiges Produkt, welches Spieler in der sogenannten „Immortal Empires Kampagne“ nutzen können. Das Ganze ist eine gewaltige Sandbox, in der Elemente von allen drei Spielen kombiniert werden. Mit Blick auf diesen etablierten Vorgänger fragen sich aktuell natürlich viele Fans, ob die Entwickler mit dem kommenden Total War: Warhammer 40,000 ähnlich umgehen werden.
Auf der vor Kurzem veranstalteten Gamescom 2026 lieferte Dave Petry den Fans endlich eine konkrete Antwort auf diese Frage. Laut dem Entwickler möchte Creative Assembly bei Total War: 40k gezielt anders vorgehen als bei dem Vorgänger. Das Ziel des Teams ist es das 40k Spiel als ein Fundament zu erschaffen, auf dem dann zukünftige Updates und DLCs etabliert werden könnnen. Das Spiel soll also einen einzigigen Titel darstellen, der einfach regelmäßig neue Inhalte und größere Updates erhalten wird. Auch dort strebt das Team eine gewaltige Sandbox an, deren Ausmaße allerdings durch vollwertige weitere Spiele wachsen.
„We’re going to have major releases. We’re going to update this game with some significant stuff in varying sizes, but we’re looking at what Total War is and looking at things like Immortal Empires. Like the true experience is the sandbox. That’s what we want to build, and that’s what we want to continue building on, and bringing that into one place so that there are so many different ways that players could enter and still get to experience the whole thing without being siphoned off and only getting to experience a part of it.“
„We just felt that was super super important, and it also puts us in a position to build better together, and to work on the same thing in the same space with the same problems, and just keep making it better together with everyone. So yeah, it felt like the right thing to do, and it’s just such a huge galaxy to fill. So it made sense to treat this as sort of like that bedrock to start building a new future.“ – Dave Petry
Die Pläne von Creative Assembly klingen erst einmal wie ein weiteres Live Service Games, welches Spielern dauerhaft das Geld aus der Tasche ziehen möchte. Am Ende des Tages dürften die Entwickler aber wohl eher die Erfahrung anstreben, die Spielern bereits mit Total War: Warhammer 3 geboten wurde. Man hat ein grundlegendes Spiel zum Vollpreis, wodurch Spielern die Kampagnen, gewisse Fraktionen und das allgemeine Gameplay geboten werden. Kommende DLC (gratis und kostenpflichtig) erweitern das Ganze dann um weitere Fraktionen, Einheiten und Helden. Der einzige Unterschied zwischen 40k und Total War: Warhammer läuft darauf hinaus, dass Spieler nicht mehrere vollwertige Spiele kaufen müssen.







