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Total War: Ein Showcase Livestream könnte ein Spiel zu Warhammer 40k enthüllen

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Fans des Total War Franchise erwarten bereits seit einiger Zeit einen von Creative Assembly durchgeführten Showcase Livestream zu der Zukunft dieser IP. Nach einer langen Wartezeit und vielen Spekulationen haben die Entwickler gestern Abend nun enthüllt, dass diese Showcase Sendung am 04. Dezember 2025 um 17:00 Uhr starten soll. Daran interessierte Personen können die Sendung auf YouTube, BiliBili oder Twitch  verfolgen und einen Blick darauf werfen, was für neue Projekte die Entwickler aktuell geplant haben.

Join us on December 4th, 4pm GMT for the Total War 25th Anniversary Showcase – a special video presentation celebrating exciting new projects across historical and fantasy Total war.

This showcase will be your front seat to see what we’ve been eagerly building behind the scenes. Across the franchise, we’re working on a variety of projects that span different settings and stages of development and now we finally get to share some of them with you. (via)

Auch wenn Creative Assembly natürlich noch keine Details zu den Ankündigungen aus diesem Showcase enthüllt hat, so gibt es aktuell aber bereits Gerüchte, Vermutungen und Leaks zu dieser Show. Neben weiteren DLCs für laufende Spiele steht wohl auch ein dritter Teil von Total War Medieval bei vielen Spielern sehr weit oben im Kurs. Der zweite Teil der Reihe ist bereits beinahe 20 Jahre alt und ein dritter Teil könnte diese Total War Variante wiederbeleben. Wenn man Leaks glauben darf, dann könnte so ein Spiel enthüllt werden.

Zusätzlich dazu gibt es bereits seit Monaten mal mehr und mal weniger glaubhafte Gerüchte rund um ein neues Total War: Warhammer. Dieses Projekt soll dann aber nicht die alte Welt von Warhammer Fantasy als Vorlage verwenden, sondern inhaltlich komplett auf dem Universum von Warhammer 40k basieren. Es gibt sogar bereits angebliche Leaks über geplante Einheiten und die Funktionsweise gewisser Mechaniken. Sollten diese Informationen korrekt sein, dann würden die Entwickler einen lange gehegten Wunsch ihrer Fangemeinde erfüllen. Ein Sci-Fi Total War im Universum von 40k wäre mit Sicherheit ein ziemlicher Erfolg. Alternativ dazu könnte es ein neues Spiel zu Age of Sigmar geben, aber dafür gehen deutlich weniger Spekulationen umher.

Fans von Total War sollten das Event auf jeden Fall nicht verpassen.

God of War: Amazon hat direkt zwei Staffeln der Serie bestellt

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Aktuell befindet sich bei Amazon Prime Video eine Live-Action-Adaption der beliebten Spielereihe „God of War“ in der Vorproduktion. Die Branchen-Website Variety berichtete in dieser Woche nun darüber, dass es ein erhebliches Update zu diesem Projekt gibt. Erst einmal hat Amazon von den Emmy-Preisträger Frederick E.O. Toye angeheuert, um als Regisseur für die ersten zwei Folgen der Show zu fungieren. Seinen Emmy hat Toye für die Arbeit an der extrem gut gemachten Serie „Shogun“ erhalten, weshalb Fans wohl viel von dem Anfang der Serie erwarten dürfen.

Zusätzlich dazu hat Amazon wohl extrem viel Vertrauen in diese Serienadaption. Aus diesem Grund hat die Plattform seine Bestellung auch nicht nur auf eine Staffel limitiert, sondern Amazon beauftragte das Produktionsteam aber wohl direkt mit der Erschaffung von zwei Staffeln der Serie. Diese Staffeln dürften in einem Schwung produziert werden, was die Wartezeit zwischen den zwei Staffeln stark reduzieren sollte. Derzeit läuft wohl das Casting für die in der Show auftauchenden Charaktere.

Variety has confirmed that Toye will direct the first two episodes of the epic video game adaptation, which is currently in preproduction. It is also now confirmed that Amazon has ordered two seasons of the series, with casting underway.  (via)

Je mehr ich von der Produktion der Serie zu „God of War“ höre, desto positiver wird mein Eindruck von diesem Projekt. Zumindest scheint Amazon viel Geld auszugeben, um erfahrene und ordentliche Leute anzuheuern. Mit Frederick E.O. Toye hat die Plattform zumindest einen talentierten Regisseur angeheuert. Die Bestellung von zwei Staffeln halte bei der Qualität des Produktionsteams ebenfalls für eine gute Idee. Mit so brauchbaren Leuten möchte man natürlich direkt mehrere Staffeln erschaffen, um die Kosten zu senken, das Talent auszunutzen und die Wartezeit für Fans zu reduzieren. Das Ganze könnte jetzt nur noch durch ein mieses Casting oder den üblichen Amazon-Blödsinn ruiniert werden.

Es gibt erste Reviews zu Avatar: Fire and Ash

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Auch wenn Normalsterbliche erst am 17. Dezember 2025 einen Blick auf den von James Cameron produzierten „Avatar: Fire and Ash“ werfen dürfen, so fanden in den vergangenen Wochen aber natürlich bereits erste Darbietungen für ausgewählte Prominente, Journalisten und Influencer statt. In der vergangenen Nacht ist jetzt wohl auch endlich das Embargo für diese Personen gefallen, sodass erste Review zu „Avatar: Fire and Ash“ im Internet aufgetaucht sind.

Die meisten dieser ersten Reviews fallen recht positiv aus und sie loben verschiedene Aspekte von Avatar: Fire and Ash. Die Reviewer beschreiben eine wirklich beeindruckende Optik, tolle Action-Szenen mit überraschend viel Gewalt und eine emotionale Story rund um neue und bekannte Charaktere. Dabei wird „Avatar: Fire and Ash“ sogar häufig als der Beste von den drei verfügbaren Avatar-Filmen beschrieben. Fans der Reihe dürfen sich also wohl auf ein Highlight freuen.

Die größte Kritik an „Avatar: Fire and Ash“ scheint die extrem lange Laufzeit des Films zu sein. Mehrere Stunden in diesen Film zu investieren scheint eine ziemliche Herausforderung für alle Personen darzustellen, die nicht schon jetzt eindeutige Fans des Franchise sind. Mehrere Reviewer lobten zwar den Film an sich, aber sie bezeichneten das Anschauen des Films gleichzeitig auch als ziemlicherschöpfend. Das Ganze scheint also kein Film zu sein, mit dem neue Zuschauer in das Franchise einsteigen sollten. Ansonsten entspricht die Einschätzung von „hübsch, aber erschöpfend“ vermutlich den Erwartungen vieler Fans an einen Avatar-Film.

Diablo 4: Diese Woche steht ein neuer Livestream zu Saison 11 an

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Im Verlauf des gestrigen Abends verkündeten die Entwickler von Diablo 4, wann genau sie eigentlich den nächsten Livestream zu ihrem Action-RPG veranstalten möchten. Dieser Ankündigung zufolge soll diese Sendung bereits am morgigen Mittwoch, den 03. Dezember 2025 um 20:00 Uhr auf Twitch, YouTube, X und TikTok starten. Im Fokus dieses Livestreams soll die kommende Saison der göttlichen Intervention stehen, die die mittlerweile bereits elfte vollwertige Saison von Diablo 4 darstellt.

Dieser Livestream dürfte ziemlich interessant sein, weil die Entwickler darauf eingehen möchten, welche Änderungen an Saison 11 sie seit den Tests auf dem PTR durchgeführt haben. Die auf dem PTR verfügbare Version der Saison der göttlichen Intervention erhielt viel Kritik von Testern, weil die geplanten Anpassungen die Itemization im Spiel etwas zu sehr vereinfachen. Zusätzlich dazu sind viele Spieler der Meinung, dass die neuen „Göttliche Gaben“ den Aufwand nicht wert sind und in ihrer bisherigen Form einfach schlecht designt waren. Der Livestream sollte enthüllen, wie die Entwickler mit dieser Kritik umgehen wollen und welche Veränderungen davon ausgehen.

Ansonsten verbinden die Entwickler auch diesen Livestream wieder mit einem rein kosmetischen Twitch Drop für Diablo 4. Wer morgen Abend mindestens 30 Minuten lang bei einem Livestream in der Diablo 4 Kategorie zusieht, der erhält diese kosmetische Belohnung kostenlos gutgeschrieben. Dabei handelt es sich dieses Mal um das „Unhilted Striked One-handed Sword“, welches scheinbar keine feste Limitierung für bestimmte Klassen besitzt. Wie üblich reicht es aus, wenn ein Spieler einen passenden Livestream für 30 Minuten im Hintergrund laufen lässt.

Thomas Gottschalk spricht offen über seine Krebserkrankung

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In den vergangenen Wochen ist Zuschauern bereits aufgefallen, dass der beliebte Entertainer und Moderator Thomas Gottschalk im Fernsehen eine etwas sonderbare Darbietung angibt und nicht komplett normal wirkt. Die besten Beispiele dafür waren seine leicht unpassenden Auftritte bei den Verleihungen der Bambis und der Romys. Am vergangenen Wochenende wurde in einem Gespräch mit der „Bild“-Zeitung nun der Grund für diese ungewohnten Auftritte offenbart. Scheinbar ist Thomas Gottschalk schlimm am Krebs erkrankt und sein ungewöhnliches Verhalten wird durch die deshalb notwendigen Schmerzmittel verursacht.

„Ich glaube, es wird Zeit, dass wir die Karten auf den Tisch legen. Ich habe Krebs.“- Thomas Gottschalk

Laut dem Interview leidet Gottschalk an „Epitheloides Angiosarkom“, welches eine besonders aggressive Form von Krebs darstellt und im vergangenen Sommer entdeckt wurde. Seit dem musste er sich zwei langen Operationen unterziehen, die die Einnahme der Schmerzmittel notwendig machten. Trotz dieser Probleme wollte der Moderator zu seinen Verpflichtungen stehen und alle Sendungen durchführen, denen er im Vorfeld zugesagt hat. Der vorerst letzte Auftritt von Gottschalk wird die am 06. Dezember ausgestrahlte Show „Denn sie wissen nicht, was passiert“ sein. Danach möchte er sich komplett auf die Genesung konzentrieren.

Die Spekulationen rund um den Gesundheitszustand des Moderators waren für ihn selbst und seine Frau Karina wohl eine Tortur. In dem Interview betonte sie, dass die durch die Auftritte aufgekommene Häme für sie die Hölle gewesen ist und sie die Verantwortlichen am liebsten hätte anschreien wollen. Dabei hat sie aber genug Anstand, um keine direkten Namen zu erwähnen. Passend dazu reichte die Bild heute einen Artikel darüber nach, dass die Menschen nicht immer so schnell urteilen sollten.

„Am liebsten hätte ich jeden angeschrien: Nein, es geht uns nicht gut. Vor allem Thomas geht es nicht gut. Er ist schwer krank!“- Karina Gottschalk

Auch wenn ich die Projekte von Thomas Gottschalk mittlerweile nicht mehr annähernd so aktiv verfolge wie in meinen jüngeren Jahren, so habe ich den Moderator aber eigentlich immer gemocht. Ich hoffe wirklich, dass er diese Erkrankung überwinden und den Krebs komplett besiegen kann. Eine Rückkehr ins deutsche TV ist danach zwar unwahrscheinlich, aber vielleicht sieht man ihn in Zukunft bei dem einen oder anderen speziellen Event.

Blizzard hat einen Einsteiger-Guide für das Housing veröffentlicht

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Am 03. Dezember 2025 werden die Entwickler von WoW endlich den neuen Patch 11.2.7: Die Warnung auf die Liveserver von Retail World of Warcraft aufspielen. Das Aushängeschild dieses Updates ist das brandneue Housing Feature, welches es den Spielern endlich erlaubt ein eigenes Haus in Azeroth zu besitzen. Diese Funktion wird ab dem 03. Dezember allen Personen zur Verfügung stehen, die eine der verschiedenen Varianten von Midnight vorbestellt haben.

Join Jay Hwang, Design Lead for Housing Decoration, as he guides you through the Housing system in World of Warcraft, including picking a neighborhood, purchasing a home, decorating, collecting, and answering common community questions.

Um den Einstieg in das Housing so simpel wie nur möglich zu gestalten, haben die Entwickler von WoW am vergangenen Wochenende ein „Housing 101 Video“ veröffentlicht. In diesem beinahe 10 Minuten langen Video erklärt Lead Designer Jay Hwang den Zuschauern auf eine leicht verständliche Weise, wie sie in das Housing einsteigen können, wie sie ihr eigenes Haus erhalten und wie das Dekorieren eines Hauses funktioniert. Dabei liefert er eine Reihe von kleineren Tipps und Hilfen, die besonders nützlich für komplette Neulinge sein dürften. Wer also keine Lust hat lange Guides zu lesen, der bekommt durch dieses Video eine solide Einleitung präsentiert.

Des Weiteren würde ich zumindest jetzt noch das Addon „Home Bound“ für angehende Freunde des Housings empfehlen. Dieses Addon erweitert das Spiel um ein neues Menü, welches alle schon jetzt in WoW verfügbaren Dekorationen für das Housing zusammen mit ihren Quellen auflistet. Auf diese Weise sieht man sofort, welche Dekorationen einem selbst noch fehlen und was genau man dafür eigentlich tun muss. Das eigentliche Interface für das Housing listet diese Informationen zwar auch auf, aber das Addon steht Spielern schon jetzt und überall in der Spielwelt zur Verfügung.

DCU: Es gibt neue Details zu der Lanterns-Serie von HBO

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In der vergangenen Woche hat HBO während seines Upfront Events in São Paulo einen ersten Teaser Trailer zu der irgendwann in 2026 kommenden DCU Show „Lanterns“ gezeigt. Auch wenn dieses Vorschauvideo zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht im Internet veröffentlicht wurde, so gibt es aber zumindest Berichte von den Besuchern des Events. Diese Erfahrungsberichte schildern recht gut, was in diesem Teaser gezeigt wurde und was die Fans wohl von „Lanterns“ erwarten dürfen.

Der Teaser bestätigt wohl, dass Hal Jordan und John Stewart zu Beginn der Show schon seit einigen Monaten zusammenarbeiten und ein etwas angespanntes Verhältnis zueinander haben. Hal nimmt die Rolle des erfahrenen Ersatzlehrers ein, der für einen nicht erwähnten anderen Charakter einspringen muss. John ist der deutlich jüngere und arrogante Neuling, dessen Einstellung oft zu Konflikten führt. Interessanterweise werden beide Charaktere in dem Teaser ohne ihre Kostüme gezeigt und im Stil eines klassischen Western präsentiert, was Fans über den Ton der Show informieren dürfte.

Ansonsten offenbart der Teaser Trailer einen wichtigen Aspekt des übergeordneten DCUs. Da Hal Jordan nur als Aushilfslehrer fungiert und somit keine dauerhafte Position besitzt, dürfte er auch keine permanente Größe in dem Universum darstellen. Vermutlich wird er im Verlauf der Show durch den eigentlichen Lehrer ersetzt. Der Fokus liegt eindeutig auf John Stewart, der mit ziemlicher Sicherheit die zentrale Green Lantern des DCUs darstellt. Dieser Charakter dürfte in kommenden Medien der neuen Justice League von James Gunn beitreten und dann auch in anderen Filmen oder Serien auftauchen. Das Ganze könnte dafür sprechen, dass Gunn tatsächlich die animierte Justice League für sein Live Action Projekt verwenden möchte.

Diablo 4: Hat Geoff Keighley die nächste Erweiterung angeteasert?

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Am vergangenen Wochenende teilte Geoff Keighley auf X das Bild eines in einer Wüste stehenden höllischen Monuments. Während diese Figur am Tag einfach nur eine Ansammlung von Knochen, Dämonen und anderen monströsen Elementen darstellt, so fängt das Ganze in der Nacht wohl an unheimlich zu leuchten. Dieser Beitrag von Keighley sorgte direkt für Unmengen von Spekulationen in der Gaming-Branche, weil Geoff Keighley  für seine kryptischen Teaser bekannt ist und die meisten Menschen das Bild als Hinweis für die während der Game Awards anstehenden Enthüllungen betrachteten.

Auch wenn die Community sich im Grunde einig darüber war, dass das Ganze einen Teaser darstellt, so gab es aber einige Unstimmigkeiten bei der Deutung des Bildes. In den Raum geworfene Theorien drehten sich unter anderem um Doom, Lords of the Fallen, The Elder Scrolls oder sogar ein neues Fallout-Spiel. Die bisher aber wahrscheinlichste Annahme der Spieler stuft dieses Monument in der Wüste als einen direkten Teaser für die zweite Erweiterung von Diablo 4 ein. Schließlich hat Blizzard diese Enthüllung bereits mehrfach angedeutet und die Optik der Statue passt perfekt zu dem Stil des Spiels.

Wenn diese Vermutung korrekt ist, dann lässt das Design des Monuments einige Schlussfolgerungen zu. Die monströsen Elemente der Figur sprechen für eine Erweiterung, die die Hölle in den Vordergrund stellt und die Spieler mit den dämonischen Elementen der Lore konfrontiert. Das Ganze dürfte Hand in Hand mit der Story rund um Mephisto gehen. Zusätzlich dazu beinhaltet das Monument eine Reihe von gut gepanzerten Wesen mit Plattenrüstungen. Dabei könnte es sich um Paladine oder Kreuzritter handeln, die sich durch den Kampf gegen die Armeen der Hölle als neue spielbare Klasse für Diablo 4 etablieren sollten.

Als Fan von Diablo 4 darf man also wohl gespannt auf den 11. Dezember und die Game Awards sein.

Herrenspielzimmer #233: Kanye komplett geisteskrank

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Hallo ihr Lieben, gebt fein acht – ich hab euch heute wieder etwas mitgebracht: Ein bisschen Traumsand, ein bisschen Spiele-Nachtruhe und natürlich eine neue Folge des Herrenspielzimmers. Also macht’s euch bequem, denn jetzt geht’s los.

Hier eine Übersicht der heutigen Themen:

– Allgemein: Riftbound: Das neue TCG von Riot, Stevo sucht Sprecher, 80 Jahre Nürnberger Prozesse, Kanye West komplett geisteskrank, aber ein musikalisches Genie, gibt’s heute noch gute Musik?

– Fußball/Sport: Morgen Nacht Survivor Series, Rückblick auf den letzten Bundesliga-Spieltag

– Gaming: Metashi Hardcore WoW-Event, EAFC Thunderstruck-/Black Friday Event

– Serien/Filme: Neue Stranger Things Staffel

Prime Video: Die erste AI-Synchro für Animes erhält starke Kritik

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Im Frühjahr 2025 kündigte Prime Video an, dass es in Zukunft auf AI-Technologie zurückgreifen möchte, um bestimmte Serien und Filme mit einer Synchronisation auszustatten. In diesem Monat kam diese AI-Übersetzung jetzt erstmalig im Anime-Bereich zum Einsatz. Die ursprünglich einmal in 2018 veröffentlichte Anime-Adaption von „Banana Fish“ erhielt durch diese Technologie bereits zu Beginn des Monats zusammen mit Vinland Saga eine spanische Vertonung und vor einigen Tagen wurde nun auch eine englische Synchronisation nachgereicht.

Auch wenn Amazon diese Funktion angeblich nur bei Werken nutzen möchte, die sowieso keine normale Übersetzung erhalten würden, stößt dieser Schritt aktuell auf viel Kritik aus der Branche. Neben einer allgemeinen Unzufriedenheit der Fans kommen die größten Einwände gegen diese AI-Technologie von englischen Synchronsprechern. Viele Sprecher bemängeln den von Prime Video eingeschlagenen Sparkurs, der ihnen nicht nur ihre Arbeit raubt, sondern auch die oft hervorragenden Werke mit billigen AI-Stimmen herabwürdigt. Begleitet wurde diese Kritik von Protestaufrufen rund um die Einstellung von Abos bei Prime Video.

Eine der lautesten Stimmen in dieser Sache dürfte der englische Synchronsprecher Daman Mills (Frieza, N, Douglas Bullet) sein. Er betonte in einem bereits mehrere Millionen Mal angezeigten Beitrag auf X, wie schrecklich er diese Situation findet und wie dreckig Amazon seiner Meinung nach vorgeht. Gleichzeitig forderte er von der Plattform eine sofortige Korrektur dieser Situation. Ansonsten möchte er selbst nie wieder mit Prime Video zusammenarbeiten und seine Stimme keiner einzigen Produktion der Plattform mehr leihen.

Man kann auf jeden Fall verstehen, warum die Sprecher so negativ auf diese Situation reagieren und sie ihre Lebensgrundlage als bedroht einstufen. Gleichzeitig ist die Kritik von Fans der Show angebracht, die sich eine richtige Vertonung in ihrer Muttersprache wünschen. Die AI-Übersetzung ist nämlich einfach ziemlich minderwertig im Vergleich zu einer richtigen Synchronisation. Ich zweifele aber daran, dass Amazon so schnell von seinem Sparkurs abweichen wird.