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Moana: Der Trailer für die Live-Action-Verfilmung wurde veröffentlicht

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Es ist bereits seit einiger Zeit bekannt, dass Disney in 2026 eine Live-Action-Verfilmung von Moana in die Kinos bringen möchte. Im Verlauf des gestrigen Tages enthüllte das Unternehmen nun den 10. Juli 2026 als den offiziellen Termin für die Veröffentlichung des Films. Gleichzeitig wurde ein erster umfangreicher Trailer zu der Live-Action-Version von Moana mit der Öffentlichkeit geteilt, der viele Szenen aus dem fertigen Film zeigt.

Dieser neue Trailer macht mehr als deutlich, dass die Live-Action-Version tatsächlich nur eine Kopie des Originals ist. Beinahe alle Szenen aus dem neuen Trailer wurden bereits in dem ursprünglichen Trailer des Animationsfilms verwendet. Disney hat diese Ähnlichkeit natürlich absichtlich hergestellt, um Fans von der Qualität des Remakes zu überzeugen. Basierend auf den Kommentaren unter dem Trailer und den Beiträgen in den sozialen Medien erweckt das Ganze bei Zuschauern aber wohl eher den Eindruck, als müssten sie diese zu 90% aus CGI bestehende Live-Action-Neuauflage gar nicht erst ansehen.

Mich persönlich frustriert Live-Action-Moana besonders stark, weil das Original noch keine 10 Jahre alt ist. Ich kann noch irgendwo verstehen, warum Disney seine mehrere Jahrzehnte alten Filme mit Live-Action-Remakes einem neuen Publikum präsentieren möchte. Bei Moana haben sich die Zuschauer aber nicht wirklich verändert, weshalb dieses Remakes wie besonders gierige Geldmacherei wirkt.


Nvidia verteidigt DLSS 5 und beleuchtet einige Unklarheiten

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In der vergangenen Woche stellte Nvidia seine neue DLSS 5 Funktion vor. Dieses Feature verwendet AI-Technologie dafür, um laufende Spiele aufzuhübschen und ihre Grafik zu „verbessern“. Diese Ankündigung löste einen gewaltigen Shitstorm aus, weil viele Spieler ernste Probleme mit dieser Neuerung sehen. Laut der Kritik verwandelt DLSS 5 alle Spiele direkt in AI-Slop, es ruiniert die ursprünglichen Absichten der Künstler und es fördert ein faules Verhalten auf Seiten der Spieleentwickler. Um etwas Schadensbegrenzung zu leisten und anhaltende Gemüter zu besänftigen, sprach Nvidia CEO Jensen Huang in dieser Woche in einem Podcast mit Lex Fridman noch einmal über DLSS 5.

In diesem Podcast betonte Huang erst einmal, dass er selbst kein Fan von AI-Slop ist und es auch nicht gerne sieht, wenn die Vision eines Künstlers ruiniert wird. Seiner Erklärung zufolge haben viele Menschen falsch verstanden, wie DLSS 5 funktioniert. Das System erschafft nicht immer nur den im Vorschauvideo gezeigten Stil und die aufgehübschte Optik. Angeblich lässt sich DLSS 5 von Entwicklern mit einer Vielzahl von Stilen, Ideen und Grafiken verbinden, um die verschiedensten Ergebnisse zu erzielen. Künstler können bei der Entwicklung auf DLSS 5 zugreifen, um ihre Vision zu erschaffen und ihre gewünschte Optik erzeugen. Ob das Ganze am Ende einfach nur auf zusätzliche Schatten in Gesichtern oder eine komplette Überarbeitung hinausläuft, können Künstler selbst entscheiden.

That’s just not what DLSS 5 is trying to do. I showed several examples of it but DLSS 5 is 3D conditioned, 3D guided. It’s ground truth structure data guided. And so the artist determined the geometry we are completely truthful to. The geometry maintains in every single frame.

It’s conditioned by the textures, the artistry of the artist. And so every single frame, it enhances but it doesn’t change anything. Now, the question is, the question about enhancing DLSS 5 also lets, because it’s, the system is open, you could train your own models to determine, and you could even in the future prompt it.

You know, ‘I want it to be a toon shader, I want it to look like this kinda,’ so you can give it even an example. And it would generate in the style of that, all consistent with the artistry, you know, the style, the intent of the artist. And so all of that is done for the artist, so that they can create something that is more beautiful, but still in the style that they want.

I think that [detractors] got the impression that the games are gonna come out the way the games are shipped the way they do, and then we’re gonna post-process it. That’s not what DLSS is intended to do. DLSS is integrated with the artist, and so it’s, it’s about giving the artist the tool of AI, the tool of generative AI. They could decide not to use it, you know?

Diese neue Erklärung von Jensen Huang klingt schon einmal deutlich besser als die ursprüngliche Ankündigung und alle diese Punkte hätten in der Demonstration enthalten sein sollen. Schließlich gingen nach der ersten Präsentation viele Menschen davon aus, dass diese Funktion immer diese hässliche AI-Grafik erzeugt und es keine Alternativen dazu gibt. Man muss sich wirklich fragen, wieso Nvidia dieses erste Video für eine gute Idee hielt und warum die Firma das Ganze so extrem mies vermarktet. Eine alternative Präsentation mit dem Fokus auf Vielfalt und Hilfen für Entwickler wäre vermutlich deutlich besser in der Branche angekommen.

Die nächsten Monate müssen jetzt zeigen, ob die Aussagen von Jensen Huang der Wahrheit entsprechen und auf welche Weise sich DLSS 5 tatsächlich nutzen lässt. So oder so dürfte es ordentlich Skepsis in der Branche geben.

Wonder Man erhält tatsächlich eine zweite Staffel auf Disney+

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Mit Ausnahme von „Daredevil: Born Again“ und „Loki“ waren die meisten anderen MCU-Serien auf Disney+ auf eine einzige Staffel reduziert. Dabei spielte es keine Rolle, wie diese Shows zu Ende gegangen sind und welche Handlungsstränge möglicherweise offen geblieben sind. Für Disney waren diese Produktionen auf eine Staffel limitierte Event-Shows, die keine weiteren Episoden wert sind. Auch wenn Fans von der im Januar 2026 veröffentlichten Serie „Wonder Man“ sicherlich ein ähnliches Resultat erwarteten, so scheint Marvel Studios mit dieser Show aber einen etwas anderen Weg zu gehen.

Ein gestern in den sozialen Netzwerken veröffentlichter Beitrag enthüllte nämlich, dass die Serie „Wonder Man“ tatsächlich eine zweite Staffel erhalten wird. Angekündigt wurde das Ganze mit der Grafik einer fiktiven Drehbuchseite, die neben den Namen der Show und des Produktionsteams auch die dick unterlegten Worte „Season 2“ beinhaltete. Der mit dem Bild verbundene Beitrag bestätigte das Ganze noch einmal mit der folgenden Ankündigung:

“Simon Williams and Trevor Slattery will return for Marvel Television’s #WonderMan Season 2, co-created by Destin Daniel Cretton and Andrew Guest, coming to @disneyplus.”

Wer „Wonder Man“ gesehen hat, der kann vermutlich nachvollziehen, warum Disney+ und Marvel Studios ausgerechnet diese Serie verlängern. Für viele Zuschauer ist die Show nämlich die beste MCU-Serie seit „Loki“, was sich auch in den enorm positiven Reviews zu der Produktion zeigt. Damit hebt sich „Wonder Man“ recht eindeutig von den restlichen MCU-Serien ab, die in den besten Fällen lauwarm aufgenommen wurden. Für die Verantwortlichen dürfte es also selbstverständlich sein, dass sie auf einer endlich mal wieder erfolgreichen Serie aufbauen müssen.

 

Star Wars: John Boyega könnte zu dem Franchise zurückkehren

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Mit Episode 7 haben Disney und Lucasfilm direkt mehrere neue Hauptcharaktere in das Star Wars Universum eingeführt, die die bisherigen älteren Figuren auf lange Sicht gesehen Ersetzen sollten. Der von dieser Gruppe vermutlich am schlechtesten verwendete Charakter ist der von John Boyega verkörperte „Finn“, dessen ursprüngliche Story einfach irgendwann verworfen wurde. Danach war er nur noch ein Nebencharakter ohne wirkliche Existenzgrundlage. Interessanterweise sieht es aktuell aber so aus, als könnte „Finn“ in Zukunft zurückgebracht und endlich gebührend behandelt werden.

Laut ScreenRant war John Boyega vor Kurzem wohl auf der MEGACON in Orlando zu Gast. Dort sprach er über seine Rolle und die Chance auf eine mögliche Rückkehr seines Charakters zu dem Star Wars Franchise. Dieses Thema veranlasste einen Zuschauer die Worte „Get Dave [Filoni] on the phone“ in den Raum zu rufen. Boyega hörte diesen Ruf und er erklärte darauf hin, dass er bereits mit Filono telefoniert hat. Auch wenn der Schauspieler keine weiteren Details nannte, so klingt das Ganze auf jeden Fall so, als würden er und der aktuelle Präsident von Lucasfilm aktuell über seine Rückkehr sprechen. Das Ganze ist zwar noch keine Garantie, aber der durch die Möglichkeit entstehende Hype alleine könnte die Sache bereits voranbringen.

One enthusiastic fan reportedly shouted, “Get Dave [Filoni] on the phone.“ And the actor’s response immediately grabbed the audience’s attention.

The star stated, “I actually have, actually,” implying that discussions with the President and Chief Creative Officer of Lucasfilm, Filoni, may have already taken place. (Via)

Ich persönlich würde es durchaus begrüßen, wenn Lucasfilm den Charakter von „Finn“ auf eine brauchbare Weise zurückbringen könnte. Die Idee eines abtrünnigen Stormtroopers auf der Seite der Rebellen ist nämlich ziemlich gut. Sein Potenzial zum Verwenden der Macht geht mir persönlich zwar etwas zu weit, aber ich verstehe, warum Fans gespannt darauf waren. Bedauerlicherweise wurden diese Dinge später einfach komplett ignoriert und verworfen, um Episode 8 und 9 mit langweiligen Nebenhandlungen, dummen Ideen und Fan-Service zu füllen. Ich würde aber erwarten, dass Filoni einen Weg dafür finden könnte, um „Finn“ zurückzubringen und sein Potenzial zu nutzen.

Windows 11: Microsoft möchte den Speicherverbrauch reduzieren

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Auch wenn Windows 11 im Grunde bereits mit 4 GByte RAM läuft, so bleibt davon dann aber nichts mehr für andere Programme übrig. Selbst bei deutlich mehr Arbeitsspeicher im Rechner frisst Windows 11 relativ viel Speicher, wodurch sich sowohl installierte Apps als auch das System selbst unnötig langsam anfühlen können. Einem vor Kurzem von Microsoft veröffentlichten Beitrag zufolge soll sich diese Situation aber wohl schon bald ändern.

We are focusing on making Windows 11 more responsive and consistent, so performance feels smooth and reliable.

Over the course of the year, we’re improving system performance, app responsiveness, File Explorer, and the Windows Subsystem for Linux, helping Windows stay fast as you move between apps and workloads. (Via)

Laut diesem Beitrag möchte Microsoft im Verlauf des Jahres 2026 ein wenig an der Leistung von Windows 11 schrauben. Das Ziel ist es den Speicherbedarf zu reduzieren und die Geschwindigkeit von Apps, dem Explorer und den Windows-Subsystemen für Linux zu verbessern. Zusätzlich dazu möchte man die „Schwuppdizität“ von Windows 11 erhöhen. Damit ist die von Nutzern gefühlte Geschwindigkeit gemeint, wenn sie zwischen Apps und Systemen wechseln oder sich im Menü bewegen. Besonders das Startmenü soll in Zukunft schneller auf Klicks von Nutzern reagieren.

Der Grund für diese Anpassungen ist natürlich die anhaltende Ram-Knappheit. Die Preise für Arbeitsspeicher steigen immer weiter, die verfügbare Menge fällt geringer aus und komplette Systeme mit viel Preis werden ebenfalls teurer. Dadurch wird es für Kunden einfach schwieriger viel Speicher in ihren PCs und Laptops zu verbauen und die bisherigen Anforderungen für Windows 11 zu erfüllen. Den Arbeitsspeicherverbrauch des Systems zu reduzieren, erlaubt es Microsoft ihr Betriebssystem weiterhin allen möglichen Zielgruppen anzubieten. Das bessere Gefühl für Nutzer dürfte in dieser Sache am Ende des Tages mehr ein positiver Nebeneffekt sein.

Slay the Spire 2: Ein Balance-Update löste Review-Boming und einen Shitstorm aus

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In der vergangenen Woche stellten die Entwickler von Mega Crit ihren ersten Balance-Patch für „Slay the Spire 2“ vor. Dieses Update sollte einige zu mächtige Optionen im Spiel nergen und die Erfahrung etwas besser balancen. Auch wenn solche Änderungen in der Gaming-Szene eigentlich alltäglich sind, so stieß diese Absicht der Entwickler aber auf überraschend gewaltige Kritik von Spielern. Das negative Feedback zu diesem Schritt war groß genug, um neben Beschwerden auch zu Review-Bombing auf Steam und einem Shitstorm in den sozialen Netzwerken zu führen. Das folgende Bild zeigt das Review-Bombing des Spiels:

Als direkte Reaktion auf diese gewaltige Welle an Negativität aus der Community meldete sich Mega Crit vor einigen Tagen auf X  zu Wort. Dort sprachen die Entwickler darüber, dass viele neue Fans die Anfänge von Slay the Spire 1 nicht erlebt haben und daher nicht wissen, wie die Entwicklung dieser Titel abläuft. Laut der folgenden Erklärung ist die derzeit laufende Testphase des Spiels eine Zeit des „Experimentierens“. Das Team wird viele Balanceänderungen durchführen, Dinge testen und gewisse Änderungen auch wieder rückgängig machen. Nicht jede Anpassung ist zwangsweise dauerhaft und die Spieler sollten bis zum Launch noch eine Reihe von weiteren Änderungen erwarten.

Alle Beiträge von Mega Crit sind zwar äußerst diplomatisch verfasst, aber gleichzeitig merkt man auch, dass sie das Review-Bombing durchaus verurteilen. Zumindest darf man einen Hinweis darauf, wo die Spieler ihr Feedback am besten unterbringen sollten, wohl in diese Richtung deuten. Ansonsten ist es wirklich sonderbar, wie die Spieler auf dieses Balance-Update und den Nerf reagiert haben. Schließlich sollte man Anpassungen dieser Art bei Spielen erwarten. Besonders, wenn der Titel noch nicht veröffentlicht wurde und sich explizit in einer Testphase befindet. Aber manche Leute reagieren heutzutage aber wohl immer direkt auf die extremste Weise.

Hoffentlich hat diese Situation keine dauerhaft negativen Auswirkungen auf „Slay the Spire 2“. Bisher ist das Spiel nämlich ein ziemlich guter Nachfolger des Originals.

Mojang hat Minecraft Dungeons 2 offiziell angekündigt

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Am vergangenen Wochenende führten Microsoft und Mojang Studios ein weiteres Minecraft Live Showcase durch. Während dieser Show enthüllten die Entwickler zur Überraschung ihrer Fangemeinde, dass sich aktuell ein direkter Nachfolger zu dem Action-RPG „Minecraft Dungeons“ in Produktion befindet. Dieser einfach nur als „Minecraft Dungeons 2“ bezeichneter Titel soll wohl noch in 2026 für PC, Xbox, PS5 und beide Varianten der Switch erscheinen.

Auch wenn der zu „Minecraft Dungeons 2“ veröffentlichte Teaser Trailer kein Gameplay beinhaltet und nur kurz auf die Lore des Spiels eingeht, so sprachen die Entwickler aber bereits ein wenig über ihre Pläne für das Spiel. Laut der Präsentation soll das Sequel deutlich mehr Abwechslung bei den Schauplätzen bieten und den Spielern neue Bereiche, offene Umgebungen und mehr kreative Ideen liefern. Zusätzlich dazu darf man durch die Optik des Teaser Trailers wohl auch von grafischen und mechanischen Verbesserungen ausgehen.

Genauere Details zu „Minecraft Dungeons 2“ dürften wir wohl erst dann erhalten, wenn die Veröffentlichung des Spiels näher gerückt ist. Da die Entwickler bei einem Launch im Sommer 2026 sicherlich etwas genauer auf den Termin eingegangen wären, sollten Fans wohl eher von einer Veröffentlichung im Herbst oder Winter ausgehen. Ansonsten ist es für Minecraft-Fans natürlich schön zu sehen, dass die Entwickler weiterhin an Spin-Offs arbeiten und sie das Franchise weiter ausbauen wollen. Das Scheitern von Legends scheint zumindest das Interesse an der IP nicht reduziert zu haben.

Herrenspielzimmer #248: Mit Edur nach Taiwan

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In dieser Folge ist Edur zu Gast und erklärt, warum Taiwan eine Schlüsselrolle in der Chipindustrie spielt und welche geopolitischen Spannungen dahinterstehen. Außerdem klären wir, was hinter dem European Chips Act steckt – und warum Arbeitsspeicher gerade so teuer ist.

Hier eine Übersicht der heutigen Themen:

– Wohnung oder Haus?

– Mikrochips = Halbleiter?

– Geschichte von Taiwan im Bezug auf die Chip-Herstellung

– Der European Chips Act

– China will Taiwan spätestens ab 2028 annektieren

– Warum ist der Arbeitsspeicher so teuer?

– Wie läufts im Krypto-Markt?

– Automatisierung der deutschen Kinos, wie geht es den großen Ketten?

Harry Potter: Paapa Essiedu erhielt Todesdrohungen für seine Besetzung

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Als HBO den Schauspieler Paapa Essiedu für die Rolle von Professor Snape in der kommenden Serienadaption von Harry Potter enthüllte, führte diese Ankündigung zu viel Kritik von den Fans. Neben den leider erwarteten rassistischen Kommentaren und den Beschwerden über Abweichungen von den Büchern gab es auch Bedenken über die Auslegung gewisser Szenen innerhalb der Geschichte. Schließlich ist der junge Snape ein Opfer von Bullying und diese Momente könnten durch einen schwarzen Schauspieler gewisse rassistische Untertöne erhalten, die im Buch nicht vorhanden waren.

In einem neuen Interview mit The Times sprach Paapa Essiedu nun selbst darüber, wie er die Monate seit dieser Ankündigung erlebt hat. Dabei offenbarte der Schauspieler, dass er alleine für seine Besetzung in dieser Serie mehrfach bedroht und attackiert wurde. Die direkteste Aussage war dabei dann wohl eine Nachricht mit dem Wortlauf „Quit or I’ll murder you“. Laut Essiedu sieht er beim Besuchen von Instagram wohl regelmäßig Morddrohungen. Auch wenn dieser Hass ihn natürlich belastet, so möchte er aber wohl trotzdem nicht aufgeben und sich die Rolle in der Show zu eigen machen.

„I’ve been told, ‚Quit or I’ll murder you,‘. It really matters. The reality is that if I look at Instagram I will see somebody saying, ‚I’m going to come to your house and kill you.“

„So while I’m pretty sure I’m not going to be murdered… That could age badly! But, yes, while I hope I’ll be OK, nobody should have to encounter this for doing their job. Many people put their lives on the line in their work. I’m playing a wizard in ‚Harry Potter.‘ And I’d be lying if I said it doesn’t affect me emotionally.“

„But the abuse fuels me. And makes me more passionate about making this character my own, because I think of how I felt as a kid. I would imagine myself at Hogwarts on broomsticks, and the idea that a kid like me can see themselves represented in that world? That’s motivation to not be intimidated by someone saying they’d rather I died instead of doing work I’m going to be really proud of,“ – Paapa Essiedu

Auch wenn täglich schreckliche Dinge in der Welt passieren, so lassen mich Situationen dieser Art aber besonders stark an der Menschheit zweifeln. Einem Schauspieler für das Annehmen einer Stelle in einer Fernsehserie mit Gewalt und Mord gegen ihn und seine Familie zu drohen, ist einfach nur eine komplett wahnsinnige Situation. Besonders dann, wenn diese Serie noch nicht einmal veröffentlicht wurde und man nicht weiß, wie gut Essiedu sich in der Rolle machen wird. Ich hoffe wirklich, dass der Schauspieler diese Drohungen an die notwendigen Stellen weiterleitet.

Nintendo produziert wohl eine alternative Switch 2 für die EU

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In 2024 wurde in der EU ein neues Recht auf Reparatur beschlossen, welches Anbieter dazu zwingt, die Reparatur von elektronischen Geräten länger und sinnvoller anzubieten. Einem Bericht der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei zufolge hat Nintendo jetzt wohl offiziell festgelegt, wie es mit seiner Switch 2 auf diese neue Vorgabe reagieren möchte. Scheinbar plant die Firma eine spezielle EU-Version der Switch 2, die es in der Zukunft nur in Europa auf den Markt bringen möchte.

Dieses neue Modell der Switch 2 zeichnet sich dann wohl dadurch aus, dass man den Akku im Gerät deutlich leichter austauschen kann. Dieser Punkt ist wichtig, weil der Akku für gewöhnlich als Erstes kaputtgeht und bisher tief im Inneren der Konsole verklebt war. Eine Reparatur erforderte also entweder den offiziellen Support oder einen risikoreichen Eingriff. Der Bericht macht allerdings noch nicht klar, ob der Akku in der neuen Switch 2 sich dann einfach so entnehmen lässt oder Kunden weiterhin das Gehäuse öffnen müssen. Beide Ansätze dürften sich aber relativ simple umsetzen lassen, sodass selbst Laien ihre EU Switch 2 in Zukunft selbst reparieren können.

Neben der eigentlichen Konsole dürften diese Anpassungen auch die Joy-Con-2-Controller betreffen, die über eigene Akkus verfügen. Auch diese Geräte dürften in der EU-Variante der Switch 2 umgestaltet werden, um ein leichteres Entfernen der Akkus zu ermöglichen. Bisher war der Austausch dieser Batterien lästig, weil das Ganze mit vielen kleinen Schrauben und sehr anfälligen Teilen verbaut war. Eine neue Version dürfte ein deutlich simpleres Design erhalten.

Für Besitzer einer älteren Switch 2 in Europa ist dieser Schritt natürlich etwas lästig. Schließlich müssen sie weiterhin mit dem alten Design zurechtkommen und teure Reparaturen bezahlen. Trotzdem ist das Ganze eine positive Entwicklung für Neukunden und man kann nur hoffen, dass Nintendo aus dieser Sache lernt und zukünftige Geräte direkt nutzerfreundlicher entwickelt.