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Die Genshin Impact-Entwickler kündigten ein Open-World-MMO an

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Der chinesische Publisher miHoYo vertreibt mit Titeln wie beispielsweise Genshin Impact oder auch Honkai: Star Rail aktuell einige enorm erfolgreiche Spiele, die bisher aber hauptsächlich auf den mobilen Markt ausgelegt sind. In dieser Woche hat der Publisher nun allerdings verkündet, dass er mit kommenden Projekten auch in andere Bereiche vorstoßen möchte. Ein 19 Sekunden langer Teaser sollte die Fans daher auch schon jetzt darüber informieren, dass die Firma derzeit an einem Open-World-MMO arbeitet.

Dem Teaser zufolge verwendet dieses neue Spiel die Unreal Engine 5 und es scheint eine etwas realistischere Grafik anzusteuern. Damit unterscheiden sich dieses Projekt schon einmal deutlich von dem Anime-Stil der anderen Spiele dieses Publishers. Zusätzlich dazu legt miHoYo bei diesem MMO wohl großen Wert auf die Verwendung von AI. Zumindest erwähnt die Ankündigung sowohl ein „AI Stimulated Eco System“ und eine „All-Terrain Battle AI“. Auch wenn diese Buzz-Begriffe im Grunde keine Bedeutung haben und nur cool klingen sollen, so scheinen sie aber dennoch die Verwendung von AI anzukündigen.

Zusätzlich dazu ist noch nicht bekannt, für welche Plattform dieses MMO erscheinen soll. Allerdings ist die Unreal Engine 5 in diesem Bereich recht vielfältig, weshalb das Spiel zumindest theoretisch für den PC, Konsolen und Mobile erscheinen könnte. Die Chance ist hoch, dass der Publisher mit diesem Projekt möglichst viele Plattformen abdecken wird. Schließlich würde sich diese Mühe vermutlich nicht lohnen, wenn das Spiel am Ende nur im mobilen Bereich erscheinen soll.

So oder so dürfte es noch einige Zeit dauern, bis es konkrete Details zu diesem MMO geben wird. Ich persönliche rechne mit einem AI-Slop-Spiel, welches gezielt dafür erschaffen wurde, um Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Wie aber Genshin Impact und Honkai: Star Rail bewiesen haben, scheinen genug Menschen genau diese Art von „Spiel“ zu mögen.

(via)

Dänemark verbietet Jugendlichen ebenfalls den Zugang zu sozialen Medien

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Am 10. Dezember 2025 wird Australien als erstes Land der Welt eine Sperre für soziale Netzwerke einführen, die Menschen unter 16 Jahren den Zugang zu diesen Inhalten verwehren soll. Vor einigen Tagen verkündete die Regierung in Dänemark nun, dass sie in dieser Sache dem Vorbild von Australien folgen möchte. Scheinbar konnte die dänische Regierung in Gesprächen eine Einigung erzielen und die Einführung solch einer Sperre beschließen, um junge Menschen vor sozialen Netzwerken zu schützen.

„As one of the first countries in the EU, Denmark is now taking a groundbreaking step towards introducing age limits on social media. This is done to protect children and young people in the digital world. As a starting point, children under the age of 15 should not have access to platforms that may expose them to harmful content or harmful features,“ the statement said.“ – Stellungnahme des dänischen Digitalministeriums

Durch diese geplante Sperre sollen in Dänemark alle Menschen unter 15 Jahren den Zugang zu den sozialen Netzwerken verlieren. Aktuell ist noch nicht bekannt, wann das Ganze eingeführt werden soll, welche Plattformen genau betroffen sind und die das Land diesen Bann vollstrecken möchte. Allerdings plant die Regierung wohl schon jetzt eine Ausnahme für Eltern, die ihre Kinder als „besonders reif“ einstufen. In so einem Fall kann man beantragen, dass die Kinder bereits ab 13 Jahren auf die sozialen Netzwerke zugreifen dürfen.

In der Theorie bin ich ebenfalls der Meinung, dass soziale Netzwerke eine Gefahr für Jugendliche darstellen können. Diese Plattformen sind voll mit toxischen Menschen, Falschinformationen und eher problematischen Inhalten. Trotzdem halte ich ein Verbot für eine ziemliche alberne Lösung. Besonders, weil das Ganze noch nicht genau ausgearbeitet wurde und es vermutlich wieder an mies funktionierende Alterskontrollen gekoppelt wird. Das Ganze ist meiner Meinung nach eine extrem faule und ineffiziente Lösung für ein Problem, welches man auf andere Weise lösen sollte. Aber dafür müssten Eltern ihre Kinder tatsächlich selbst erziehen und sich ernsthaft damit beschäftigen, was für Inhalte sie konsumieren. Und so etwas geht ja wohl nicht…

Diablo 4: Die nächste Erweiterung wird während der Game Awards 2025 enthüllt

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Der YouTuber Rob2628 hatte vor Kurzem die Gelegenheit dazu, sich ein wenig mit Senior Developers Colin Finer und Zaven Haroutunian über Diablo 4 zu unterhalten. Dabei drehte sich das Gespräch an einem Punkt auch irgendwann darüber, wann die Entwickler eigentlich die zweite Erweiterung für ihr Action-RPG veröffentlichen möchten. Auch wenn das Duo an Entwicklern keine Details zu ihren Plänen mit dem Influencer teilte, so deuteten sie aber zumindest an, wann die Enthüllung dieses Addons stattfinden soll.

Als Rob2628 die diesjährigen Game Awards erwähnte, lehnte sich Haroutunian plötzlich sehr nahe an seine Kamera und betonte, dass jeder Fan dieses Event in 2025 sehen sollte. Auch wenn keine konkreten Worte gefallen sind, so ist solch eine Ansage aber wohl so nahe an einem Teaser, wie man es bei Entwicklern erwarten dürfte. Basierend auf dieser Interaktion ist es aktuell sehr wahrscheinlich, dass das zweite Addon für Diablo 4 während der Game Awards enthüllt wird. Diese Show findet in 2025 am 12. Dezember 2025 statt und ist somit nur noch ca. einen Monat entfernt.

„Everyone should be watching it. We’re all gamers, we’re gonna watch it.“ – Haroutunian

Ansonsten passen die Game Awards auch perfekt zu den bisher von Blizzard veröffentlichten und angedeuteten Plänen. Die BlizzCon 2026 findet erst im September statt und niemand erwartet ernsthaft, dass man so lange auf die Ankündigung der Erweiterung warten muss. Viele Fans erwarten irgendwann im Frühjahr 2026 die nächste Erweiterung für Diablo 4. Die diesjährigen Game Awards sind der perfekte Zeitpunkt für die Enthüllung solch eines Addons, weil nur diese Bühne weit genug von dem möglichen Veröffentlichungszeitraum entfernt ist. Zusätzlich dazu wurde während der Game Awards 2022 bereits der Veröffentlichungstermin von Diablo 4 enthüllt. Die Entwickler würden dieses Event also nicht zum ersten Mal nutzen.

Star Wars: Starfighter ist weder ein Prequel noch ein Sequel

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Im Mai 2027 wird Lucasfilm den neuen Film „Star Wars: Starfighter“ weltweit in die Kinos bringen. Die Regie bei dem Film wird der bekannte Filmemacher Shawn Levy übernehmen, der von Disney und Lucasfilm überraschend viel kreativen Freiraum erhalten hat. In einem Interview mit Collider äußerte sich Levy am vergangenen Wochenende dazu, wie sich Starfighter in den übergeordneten Star Wars Mythos einfügt, was für Verbindungen zu anderen Filmen die Produktion besitzt und was für Erwartungen die Kinobesucher haben sollten.

Laut diesem Interview handelt es sich bei „Star Wars: Starfighter“ weder um ein Sequel noch um ein Prequel. Der Film besitzt wohl keine direkten Verbindungen zu vorherigen  Filmen und er legt auch nicht die Grundlage für später in der Zeitlinie anstehende Produktionen. Der Film erbt zwar einige Elemente und Themen von Star Wars, aber die Macher verpacken das Ganze in ein brandneues Projekt. Dem Regisseur zufolge möchte er mit dem Film allen Zuschauern eine frische und neue Erfahrung liefern. Das Ziel ist es den Abenteuergeist und die Leichtigkeit einzufangen, mit der Episode 4 dieses Franchise begründet hat.

„Well, for one thing, it is different in that it is an all-new non-sequel, non-prequel adventure. It’s new characters, it’s a new timeline. It inherits legacy themes, but it’s really trying to give Star Wars [fans] — and just movie audiences — something fresh, something new. And with a spirit of play and big-hearted adventure with moments of real levity that, frankly, A New Hope had in a revolutionary way.“

Dave Filoni zeigt immer recht toll, wie gut Star Wars als Franchise sein kann, wenn es auf die tiefgründige Mythologie eingehen und Verbindungen zwischen verschiedenen Shows erzeugt. Gleichzeitig ist ein ähnliches Vorhaben mit der Sequel-Trilogie kläglich gescheitert. Vielleicht ist es also ganz gut, wenn den Fans einige wirklich frische Projekte zu Star Wars geliefert werden. Schließlich bietet das Universum extrem viele Optionen für die unterschiedlichsten Geschichten an. Ich für meinen Teil bin sehr gespannt darauf zu sehen, wie sich Star Wars im Kino anfühlt, wenn man auf Dinge wie die Skywalker, die Jedi und die Sith verzichtet. Star Wars: Starfighter könnte eine durchaus interessante Erfahrung sein.

Solo Leveling: Die dritte Staffel könnte in Form eines Kinofilms erscheinen

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In der vergangenen Woche ist ein durchaus interessantes Gerücht zu der kommenden dritten Staffel von Solo Leveling im Netz aufgetaucht. Laut diesem Gerücht wird das japanische Animationsstudio A-1 Pictures gar keine dritte Staffel des Animes produzieren, sondern das Team möchte das Ganze lieber in Form eines für 2026 geplanten Kinofilms adaptieren. Das Gerücht lasst sich wohl auf einen Nutzer auf X zurückführen, der angeblich einen Bericht des Produktionskomitees der Animeadaption ausfindig machen konnte.

Auch wenn das Ganze natürlich nur unbestätigte Gerüchte sind, so würden Pläne dieser Art aber zumindest erklären, warum bisher noch keine dritte Staffel der Animeadaption angekündigt wurde. Fans rechneten bereits vor einiger Zeit mit dieser Ankündigung und ein Wechsel zu einer Filmadaption würde die Verschwiegenheit erklären. Zusätzlich dazu konnten sowohl Demon Slayer als auch Chainsawman in 2025 extrem beliebte Filme in die Kinos bringen, die im Gegensatz zu vergangenen Anime-Filmen direkte Fortsetzungen der zuvor in Animes erzählten Geschichte darstellen. Diese Filme konnten große Mengen von Geld einspielen und A-1 Pictures könnte auf diesen Zug aufspringen wollen.

Die Reaktionen der Fans auf diese Enthüllung fallen bisher recht gemischt aus. Die Filme zu Demon Slayer und Chainsawman sehen zwar wirklich beeindruckend aus, aber sie verkürzen auch die Geschichten ein wenig, um die Laufzeit für die Ausstrahlung im Kino sicherzustellen. Zusätzlich dazu ist ein Kinobesuch deutlich aufwendiger als das Anschauen eines Animes von zu Hause aus und es ist mit zusätzlichen Kosten verbunden. Viele Fans würden es wohl vorziehen, wenn Staffel 3 von Solo Leveling in Serienform bei einer Plattform erscheinen würde, für die sie sowieso bereits bezahlen.

Die kommenden Monate dürften zeigen, wie viel Wahrheit in den Gerüchten steckt. Derzeit scheinen aber viele Menschen diese Neuigkeit durchaus ernst zu nehmen. Man sollte also nicht überrascht über einen Film zu Solo Leveling sein.

Diablo 4 erscheint bald in China und wird dafür natürlich zensiert

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Aufgrund vergangener Probleme zwischen Blizzard und NetEase und den in China vorgeschriebenen langwierigen Kontrollen von neuen Computerspielen wird Diablo 4 in diesem Teil der Welt erst am 12. Dezember 2025 offiziell erscheinen. Um überhaupt in dem Land erscheinen zu dürfen, mussten die Entwickler ihr Action-RPG allerdings etwas überarbeiten und an die Regeln in dem Land anpassen. Ähnlich wie bei WoW lief das Ganze darauf hinaus, dass gewisse Elemente des Spiels entweder entfernt oder komplett zensiert werden mussten.

Erst einmal muss Diablo 4 in China ohne „Gore“ auskommen. Größere Blutflecken wurden entfernt und die Blut-Effekte beim Töten von Gegnern wurden durch Staubwolken ersetzt. Zusätzlich dazu mussten die Entwickler alle Elemente entfernen, die an Tod, Skelette Geister oder andere spirituelle Dinge erinnern konnten. In den meisten Fällen wurden Skelette durch Leichen ersetzt, weshalb viele Symbole beim Totenbeschwörer anders aussehen. Das größte Opfer dieser Zensur ist vermutlich der Weltboss „Wandering Death“, der normalerweise aus unzähligen Seelen besteht und eine geisterhafte Form besitzt. In China handelt es sich dabei um ein großes Erdelementar.

Wer sich für die oft unterhaltsam wirkende Zensur in China interessiert, der sieht auf den folgenden Bildern die Auswirkungen dieser Maßnahme. Man darf davon ausgehen, dass auch noch viele andere bekannte oder kommende Elemente auf die eine oder andere Weise angepasst werden.

Blut in der chinesischen Version von Diablo 4:

Skelette in der chinesischen Version von Diablo 4:

Der Weltboss in der chinesischen Version von Diablo 4:

(via)

Apple TV+: Es gibt einen Trailer zu Prehistoric Planet: Ice Age

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Apple TV+ feiert mit seiner als „Prehistoric Planet“ bezeichneten Reihe an Naturdokumentationen derzeit einen ziemlichen Erfolg. Daher wurde am vor einigen Tagen auch die mittlerweile bereits dritte Staffel dieser Doku-Reihe angekündigt. Die Ausstrahlung dieser neuen Folgen soll am 26. November 2025 bei Apple TV+ beginnen und Nutzer dürfen danach dann vermutlich auch wieder täglich mit einer neuen Episode dieser fünfteiligen Staffel rechnen.

Die dritte Staffel von „Prehistoric Planet“ läuft dabei dann unter dem Titel „Ice Age“. Wie man es bei diesem Namen vermuten würde, hat das Format die bisher thematisierten Dinosaurier hinter sich gelassen. Der Fokus der neuen Folgen liegt auf den Tieren, die unsere Erde während der Eiszeit bewohnt haben. Interessanterweise deckt die Staffel sogar die Folgen des Tauwetters und der Phase danach ab, sodass Zuschauer ein breites Spektrum an Tieren präsentiert bekommen.

Ein vor Kurzem veröffentlichter Trailer zu Staffel 3 lässt wartende Fans schon jetzt einen Blick auf viele der auftauchenden Tiere werfen. Dabei macht dieser Trailer deutlich, was für Phasen der Erde diese Staffel thematisieren möchte und welche Tiere jeweils eine Rolle spielen werden. Basierend auf diesem Vorschauvideo braucht sich Staffel 3 trotz des gewechselten Schwerpunkts nicht vor den zwei vorherigen Staffeln verstecken. Die Macher können Säugetiere genauso gut wie Dinosaurier in Szene setzen. Nebenbei werden alle Szenen natürlich weiterhin von Tom Hiddleston kommentiert.

Herrenspielzimmer #230: Ich würde niemals nach Derry ziehen!

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Auch heute sind die Jungs wieder am Start, um Euch den Sonntag zu versüßen. Wie immer haben sie absolut keine Ahnung, wovon sie reden. Aber was soll’s, wer hat das heutzutage schon noch?

Hier eine Übersicht der heutigen Themen:

– Allgemein: Ein BSW ohne Wagenknecht?, China hat weiterhin Alle im Sack (ab 01:41 min)

– Fußball/Sport: Werder dreht Spiel gegen Wolfsburg, neues DFB-Trikot, internationale Spiele (ab 21:00 min)

– Gaming: Mizkif vs. Emiru, Arc Raiders ist phänomenal, Legion Remix (ab 39:29 min)

– Serien/Filme: Erste Folge „Welcome To Derry“, 2. Staffel „Der letzte Wolf von Lyssia“ (ab 52:48 min)

Der Funko-Pop-Hersteller könnte das kommende Jahr nicht überleben

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Vor einigen Tagen veröffentlichte die vor allem für ihre Plastikfiguren bekannte Firma „Funko“ seinen Finanzbericht für das dritte Quartal von 2025. In diesem Schreiben wart das Unternehmen seine Aktionäre direkt davor, dass die Firma möglicherweise kein weiteres Jahr mehr unter den aktuellen Umständen bestehen kann. Auch wenn die Firmenleitung einen Plan für die Rettung des Unternehmens hat, so muss Funko jetzt wohl aber trotzdem eine offizielle Warnung über seine finanzielle Stabilität aussprechen. Bei einem Scheitern der Pläne könnte die Firma innerhalb von 12 Monaten seine Kreditvereinbarungen verletzen und seine Schuldenverpflichtungen nicht mehr erfüllen.

„There is substantial doubt about our ability to continue as a going concern due to pressure on our financial covenants arising from the current retail environment and
potentially insufficient working capital and potential non-compliance with other covenants as defined within the Credit Agreement” (via)

Der Hauptgrund für den nahenden Untergang von Funko sind natürlich die stark einbrechenden Verkaufszahlen des Unternehmens. Im dritten Quartal von 2025 hat die Firma dadurch ca. 250 Millionen USD eingenommen, was einer Reduzierung von 14% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Firma sieht eine Reihe von Faktoren, die diesen Rückgang begünstigt haben. Der Finanzbericht nennt unter anderem das zurückgehende Interesse von Kunden, höhere Tarife, steigende Kosten für den Transport und kleinere Sortimente bei den belieferten Händlern. Funko beschreibt das Ganze aktuell als eine „schwierige Verkaufsumgebung„.

Um das Unternehmen möglichst flüssig zu halten, verfolgt Funko für die nächsten 12 Monate einen Plan. Die Firma möchte sich stärker auf kleinere Produktreihen wie Bitty Pops, Blind Boxes und die Pop Yourself Kiosks konzentrieren. Zusätzlich dazu zieht das Unternehmen mehrere „strategische Alternativen“ in Betracht. Dazu gehört wohl auch ein möglicher Verkauf an ein anderes Unternehmen, welches die Schulden von Funko abdecken oder der Firma etwas finanzielle Hilfe liefern könnte. Fans der Produkte sollten aber mit einem Rückgang bei dem verfügbaren Sortiment rechnen.

Mich persönlich überrascht dieser Ausgang nicht wirklich. Funko hat den Markt über Jahre mit den verschiedensten Figuren überschwemmt und zu jeder noch so kleinen IP eigene Produkte erschaffen. Die dadurch erzeugte Blase ist aufgrund des zurückgegangenen Interesses der Kunden im letzten Jahr geplatzt und jetzt sitzt das Unternehmen vor einem Scherbenhaufen. Mit etwas mehr Voraussicht und Vorsicht bei den erschaffenen Produkten hätte man das Ganze sicherlich vermeiden können. Aber Firmen scheinen immer weniger Wert auf Langzeitplanung zu legen

Blood Ties: Es gibt eine Leseprobe zu dem neuen WoW-Buch

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Auch wenn Blizzard mit The War Within auf das übliche Prequel-Buch einer neuen WoW-Erweiterung verzichtet hat und etwas Neues probierte, so möchte man mit Midnight aber wohl zu dieser etablierten Vorgehensweise zurückkehren. Aus diesem Grund wird am 18. November 2025 auch das als Prequel zu Midnight fungierende Buch „Blood Ties“ erscheinen. Dieses Werk wurde von Christie Golden verfasst, die in der Vergangenheit bereits sehr viele Bücher zu der Lore von WoW schreiben durfte.

Um den Hype für dieses bald kommende Buch zu erhöhen, hat der Verlag Penguin Random House in der vergangenen Woche bereits eine Leseprobe zu dem Werk mit den Fans geteilt. Diese Leseprobe erlaubt es potenziellen Käufern schon jetzt das erste Kapitel aus dem Buch zu lesen. Auf diese Weise kann man einen recht soliden Eindruck davon gewissen, wie das Buch geschrieben wurde, wer der Hauptcharakter ist und was für eine Art von Geschichte in dem Werk erzählt wird. Danach sollte man beurteilen können, ob man das Werk kaufen möchte.

Inhaltlich soll sich „Blood Ties“ um Arator drehen, der eine mögliche Rückkehr der brennenden Legion untersucht. Unterstützung erhält er dabei dann von seinen Eltern Alleria und Turalyon, mit denen er nicht unbedingt die beste Beziehung pflegt. Das Buch dreht sich also hauptsächlich um die Interaktionen zwischen diesen drei Charakteren. Da Arator in Midnight den Hauptcharakter für die Kampagne darstellt und seine Eltern wichtige Charaktere in dem Addon darstellen, dürfte dieses Buch eng mit der Lore der Erweiterung verbunden sein. Allerdings klingt es jetzt nicht unbedingt so, als würden zentrale Ereignisse von Midnight in diesem Werk beginnen.

Light’s Hope Chapel, Eastern Plaguelands

The Eastern Kingdoms

Clang. Clang. Clang.

The sound of hammer against steel was a familiar one outside Light’s Hope Chapel. But this time Master Craftsman Wilhelm—who usually repaired the weapons and armor of the Knights of the Silver Hand—was not the one producing it. The gruff dwarf was instead leaning back against a grassy hillock, peering up at the brown-gray sky of the Eastern Plaguelands and belting out a smithing song between swigs of Thunderbrew lager. He paused long enough to pose a question to the half-elf champion who had offered to take his place.

“How long can that skinny little arm of yers keep this up, laddie?” Wilhelm’s eyes twinkled, his mustache wet with foam. The “laddie” in question, Arator the Redeemer, grinned at him as he wiped his brow.

“Yet again I lament that I do not possess the dwarven musculature,” he said with an exaggerated sigh.

Wilhelm guffawed. “Ah, well, we cannae all be so fortunate.”

Arator’s arm was certainly up to the task, but it was hot work, and neither his human nor his elven blood gave him the innate dwarven ability to long withstand the heat of the forge. He removed his upper body armor and laid it to one side, revealing a pair of dragon tattoos on his muscled upper arms. They were identical in style, both outlined in gold, but filled in with different hues: one bright as the White Lady moon and the other a shade of charcoal.

A human boy of about ten, Winthrop, sat beside him. Winthrop was the newest squire to the famed paladin Lord Grayson Shadowbreaker, a position that Arator himself had held when he was new to the order. It was the boy’s task to which Arator now plied his own efforts, working on cleaning and hammering dents out of the great man’s armor. Today marked young Winthrop’s first visit to Light’s Hope Chapel, and he was far too dazzled by the elite company he presently kept to have made much progress in mending his lord’s gambeson.

“I can’t believe you’re bothering to help me,” he told Arator. “I mean . . . you’re the son of High Exarch Turalyon and Lady Alleria Windrunner! They’ve statues in the Valley of Heroes, songs sung about them. You were practically born famous!”

Arator had heard all this before and had tired of it years ago. Still, it was hardly Win’s fault, and he meant well. Although Arator was much older than Winthrop, the years of a half-elf did not keep pace with those of humans. It was one of many challenges bequeathed by his unique parentage. For all Arator’s experience and all he had seen, in many ways, he felt more kinship with the new squire than with his lord knight.

Arator turned his smile on the boy. “As I said, I enjoy being of assistance.” Arator well remembered how many tasks had been assigned during his own time as Grayson’s squire. It was important to learn skills like armor repair, of course, but young Win seemed buried beneath mundane chores. Arator felt that there was no task so small it was beneath him, if he could help someone by performing it.

Winthrop’s brown eyes narrowed, and he glanced toward where Lord Grayson and another of his former squires were engaged in conversation. “I hope he doesn’t get angry at us,” Winthrop murmured.

Arator couldn’t blame the boy for being concerned. Tall, muscular, having lost his right eye in battle long ago, Lord Grayson could seem intimidating even when out of armor and chatting casually. As one of Stormwind’s foremost paladins, he’d trained many among their number, had even brought Arator with him to their order’s war council a time or two. It was hard not to see him as intimidating, formidable—certainly an enemy Arator would not want to meet in battle. Simply sparring with the man was hard enough. But Grayson had made a firm commitment to others in the order, and he’d served the Light longer than most.

“Don’t worry,” Arator reassured the boy. “He’ll know it was my idea, not yours, trust me.”

“I don’t want you to get in trouble, either.”

“I won’t.”

Winthrop sighed. “Everyone says I’m lucky he picked me, but . . .” The boy looked down. “He’s so . . . strong, and confident, and can knock me to the ground in seconds when we’re sparring. I’ve heard a lot of the stories—he’s a real hero! He’s more than just a knight, he’s a lord! I’ve got to make sure I don’t disappoint him.” As he spoke the words, Winthrop reached for the gambeson and set to mending it with renewed purpose.

Arator felt his smile fade slightly. Even though he might be the son of legends, he was, in Winthrop’s innocent words, just a knight of the Silver Hand. Many would say that was honor enough, but Winthrop’s easy dismissal of it only echoed Arator’s own thoughts. He had earned that rank for himself long ago, had even been recognized with a title. Now and then, the Light would grant a paladin inspiration regarding another’s destiny. Arator’s own father had been so moved to name the famous Uther “the Lightbringer.” Arator had been named “the Redeemer.” But whom or what exactly he would one day redeem eluded him. And until that moment came, it seemed the order was content to let him chase accolades without ever receiving them.

He tried not to let it bother him, but others younger than he, still panting and bloody, had received battlefield promotions. Their companions, weary but buoyed by victory, had cheered them with hoarse voices. Usually when he had such thoughts, Arator rebuked himself, as he did now, for being envious—and, perhaps, overly imaginative. He had joined the Knights of the Silver Hand to lend his strength to a worthy cause, and while acknowledgment of his efforts was nice, he certainly didn’t require it to continue his course.

Arator had fought well and valiantly in several wars already, but his efforts had been insufficient to attract much notice. At least, he thought ruefully, notice of the good kind. There seemed to be no end to the order’s rules, and Arator had bent, if not fully broken, most of them. He’d concerned himself too much with the locals here, hesitated there, gotten information from a questionable source another time. His methods were always a topic of discussion among the order, but Arator noticed that no one raised concerns with his results. Some had voiced, obliquely or bluntly, that his disregard for protocol and rules would one day harm his standing in the order, but Arator dismissed the idea. To him, it was simple: If he could not change his world, improve the lives of common folk, what purpose was left for a Knight of the Silver Hand?

In truth, it had been more than a willingness to be helpful that had prompted Arator to help young Winthrop. He had been summoned to Light’s Hope by Lord Maxwell Tyrosus, one of the central leaders within their order. Arator understood that Lord Tyrosus was an extraordinarily busy individual, and while he was not surprised he had to wait for an audience, he did need something to keep his mind off the meeting. Arator knew exactly why he had been asked to come here today, though he did not know what the outcome of the conversation would be.

Abruptly, Winthrop sprang to his feet, dropping the gambeson. “Lord Tyrosus!” he exclaimed, his voice climbing a half octave with excitement and delight.

But Arator felt only knife-sharp disappointment as he beheld the expression on the knight’s weatherworn face. An ominous clue as to the tone of the conversation. Arator schooled his own features lest Lord Tyrosus see how hard the blow had struck. Rising, Arator placed Lord Grayson’s armor down next to Winthrop, who was still gazing up at Tyrosus with wide eyes.

Lord Tyrosus glanced over the boy’s progress. “Good work, young man! But best pick up the pace, eh?”

Winthrop gulped and nodded furiously, unable to speak.

To Arator, Tyrosus said merely, “Come. Let us pay our respects together.”

They fell into step, heading toward the Sanctum of Light, the scent of stone and its coolness enveloping them as they descended. This had been the headquarters for the Knights of the Silver Hand since the Burning Legion’s invasion, and Arator knew it well. He had come here many times on Silver Hand business, but he often found himself at the sanctum for no other reason than to simply be with the Light, to draw inspiration from watching others perfect their skills, and to pay respect to the many who had gone before.

They paused before the tomb of the legendary Tirion Fordring. Tirion had been one of the five original paladins—the first in Azeroth’s history. Archbishop Alonsus Faol had called upon these five to lead the order long ago. Faol’s vision was to marry the Light’s compassion with the power of the hammer, knights who would be priest and warrior both. But where the Light had a tendency toward order and rigidity, Tirion knew it to be flexible and kind. He saw the Light’s reach in all he met, famously held empathy for his former enemies, and yet never feared raising hammer or sword when he saw injustice . . . even when it meant standing against his fellow paladins. Even when it meant exile from his home and this very order. (via)