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Ein weltweiter Serverausfall stört Steam, Epic, Prime Video und andere Dienste

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Am heutigen Montagmorgen bemerkten viele Nutzer plötzlich, dass gewisse Dienste im Internet nicht mehr korrekt funktionieren. Seiten wie Amazon oder Canva ließen sich nicht mehr öffnen, Spiele wie Fortnite oder Ark wollten nicht starten und Dienste wie Steam oder der Epic Game Store funktionierten nicht mehr richtig. Der Grund für diesen Ausfall war wohl eine weltweite Störung bei Amazon AWS. Dieser Anbieter von Servern gehört zu den größten Serverzentren der Welt und eine Störung damit beeinflusst eine Vielzahl von Angeboten im Netz.

Nutzer meldeten bereits Ausfälle bei den folgenden Diensten:

  • Roblox
  • Epic Games Store
  • Clash Royale
  • Fortnite
  • Hayday
  • Clash of Clans
  • Ubisoft Cloud
  • Pokémon Go
  • FireTV-Sticks
  • Steam
  • Rainbow Six Siege
  • Snapchat
  • Canva
  • Signal
  • Duolingo
  • Perplexity
  • Amazon Echo Dienste
  • Tinder
  • ARK: Survival Evolved
  • EA
  • Prime Video

Natürlich arbeiten die Verantwortlichen bei Amazon AWS bereits seit den ersten Ausfällen an einer Lösung für diese Situation. Gegen Montagmittag häuften sich Berichte darüber, dass einige der Dienste so langsam wieder anlaufen und funktionieren. Laut SkyNews hat Amazon AWS wohl selbst für etwas Entlastung gesorgt und die Situation für Nutzer verbessert. Das Unternehmen sucht aber scheinbar noch immer nach einer dauerhaften Lösung für den Ausfall. Nutzer sollten sich also zumindest heute nicht wundern, wenn sie bei gewissen Diensten auf Probleme stoßen.

»Wir arbeiten aktiv daran, das Problem zu beheben und die Ursache zu ermitteln.« – Amazon AWS.

Was den Grund für den Ausfall betrifft, so nennt SkyNews auch eine Ursache. Scheinbar wird das Problem von Amazons Datencenter in Nord Virginia verursacht. Diese Stelle fungiert als wichtiges Element für den Cloud-Speicher von Amazon AWS und seit heute Vormittag können viele Dienste wohl nicht mehr länger darauf zugreifen. Die Größte des Centers und die Menge der dort verarbeiteten Daten sind der Grund dafür, warum so viele Dienste gleichzeitig betroffen sind.

Capcom arbeitet wohl an Remakes zu Code Veronica und Resident Evil 0

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Es gibt bereits seit einigen Monaten glaubhafte Gerüchte darüber, dass Capcom neben dem für 2026 geplanten Resident Evil Requiem auch noch an weiteren Remakes zu älteren Titeln arbeitet. Einem Bericht von MP1st zufolge wurden einige dieser Gerüchte vor Kurzem wohl bestätigt. Dabei beruft die Plattform sich auf anonym gebliebene Quellen innerhalb des Studios, die wohl die laufende Arbeit an zwei neuen Projekten bestätigt haben.

We can now confirm that the Resident Evil 0 remake is indeed a reality, and we were able to gather some details about the project, including additions to the plot, casting, and information regarding its development. (via)

Dem Bericht von MP1st zufolge arbeitet Capcom aktuell aktiv an modernen Remakes zu Resident Evil: Code Veronica und Resident Evil 0. Dabei soll die Neuauflage von Code Veronica wohl bereits früh in 2027 erscheinen und die aufgearbeitete Variante von Zero ist irgendwann für das Jahr 2028 geplant. Auch wenn beide Spiele im Grunde umfangreiche Spin-Offs von der Hauptreihe darstellen, so sind die aber dennoch extrem beliebte Titel mit einer großen Fangemeinde. Die Remakes erfüllen also einen lang gehegten Wunsch vieler Fans.

Ansonsten werden diese Remakes natürlich keine simplen Kopien der Originale darstellen. Die Entwickler haben für beide Spiele wohl überarbeiteten Content, neue Inhalte und notwendige Anpassungen geplant. Laut dem Bericht wird Resident Evil 0 beispielsweise eine komplett neue Story rund um den bisher nicht gesehenen Schaffner im Zug erhalten. Fans der Reihe dürfen also wohl davon ausgehen, dass diese zwei Neuauflagen in den Fußspuren der bereits verfügbaren Remakes folgen werden. Das Ganze klingt auf jeden Fall sehr vielversprechend.

Blizzard: Das Hearthstone-Team hat sich ebenfalls einer Gewerkschaft angeschlossen

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Die Communications Workers of America (CWA) Gewerkschaft verkündete am vergangenen Wochenende, dass sich eine weitere Gruppe bei Blizzard Entertainment organisiert und sich ihnen offiziell angeschlossen hat. Diese neue Gewerkschaft ist bereits die fünfte Gruppe dieser Art bei Blizzard Entertainment und mittlerweile sind mehr als 1900 Mitarbeiter auf diese Weise abgedeckt. Die frisch erschaffene Gruppe setzt sich aus über 100 Angestellten zusammen, die entweder zu dem Hearthstone-Team oder dem stark geschrumpften Rumble-Team gehören.

A majority of video game developers behind Blizzard’s popular digital-card game Hearthstone and mobile-strategy game Warcraft Rumble have voted strongly in favor of wall-to-wall union representation with the Communications Workers of America (CWA), either by signing a union authorization card or indicating that they wanted union representation via an online portal. The workers will be members of CWA Local 9510 in Irvine, Calif., and Microsoft has recognized the union. (via)

Dieser erneute Wunsch nach einer Gewerkschaft wurde genauso wie die restlichen Maßnahmen dieser Art durch die um Juli 2024 gegründete Gewerkschaft des WoW-Teams motiviert. Damalige Sorgen rund um die Übernahme durch Microsoft, die dadurch ausgelöste Kündigungswelle und schlechte Arbeitsbedingungen machten diesen Schritt notwendig. Diese Bedenken der Belegschaft sind noch immer vorhanden, weshalb sich immer mehr Mitarbeiter von Blizzard bzw. Microsoft versammeln und organisieren. Für diese Menschen ist das Ganze die einzige Option, um ihre Arbeitssituation zu bessern und sich zumindest ein gewisses Maß an Schutz zu schaffen.

„I support our union because we deserve to be heard and respected … Real solutions, not free therapy or relocation suggestions, are needed to address being overworked, underpaid, and forced into unreasonable choices.“ – QA analyst Carol Blean 

Die Ankündigung der CWA ist voll mit Zitaten von Entwicklern, Technikern, Designern oder Testern, die sich ernsthafte Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen. Bedauerlicherweise hat Microsofts Vorgehensweise in 2025 gezeigt, dass diese Bedenken berechtigt sind und eine Gewerkschaft möglicherweise die einzige brauchbare Hilfe darstellt. So eine organisierte Gruppe kann zumindest etwas Druck ausüben, um weitere Massenentlassungen zu vermeiden. Auch wenn Microsoft diese Sorgen auslöst, so erlaubt das Unternehmen zumindest die Gründung von Gewerkschaften. So eine Freiheit ist in der Gaming-Branche noch immer nicht garantiert und Blizzard könnte in diesem Bereich als Inspiration für andere Studios fungieren.

TwitchCon: Emiru wurde attackiert und macht Twitch schwere Vorwürfe

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An diesem Wochenende wird die diesjährige TwitchCon durchgeführt. Im Vorfeld dieser Messe gaben bereits mehrere weibliche Influencer bekannt, dass sie das Event in 2025 meiden möchten. Der Grund dafür waren ernste Sorgen um ihre Sicherheit auf der TwitchCon und mögliche Angriffe durch etwas übereifrige Fans. Auch wenn Twitch den anwesenden Streamern natürlich umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen versprach, so wurde die Streamerin Emiru am ersten Tag der Messe aber wohl trotzdem ein Opfer eines „Angriffs“ durch einen Fan.

Während eines „Meet-and-Greets“ stürmte ein Fan wohl auf Emiru zu, er nahm sie unaufgefordert in den Arm und berührte sie an mehreren Stellen. Kurz darauf wurde diese Person von Emirus eigenen Sicherheitsleuten entfernt. In einer Stellungnahme schiebt die Streamerin die Schuld für den Vorfall vollkommen auf Twitch. Die Person war wohl erlaubt mehrere Barrieren und ein anderes Event eines anderen Influencern zu durchqueren, um sie zu erreichen. Das von Twitch angeheuerte Personal reagierte nicht auf diese Person und hat nicht für eine ausreichende Sicherheit vor Ort gesorgt. Laut Emiru dauerte es sogar mehrere Stunden, bis der Angreifer überhaupt dauerhaft festgehalten wurde.

Der Pressesprecher von Twitch hat sich mittlerweile natürlich ebenfalls zu diesem Vorfall geäußert und eine offizielle Stellungnahme des Unternehmens mit der Öffentlichkeit geteilt. In diesem Schreiben betont die Firma, dass der Angreifer gesichert und der Polizei übergeben wurde. Gleichzeitig erhielt er einen Bann für jegliche Events dieser Art und auch sein Twitch-Account wurde permanent gesperrt. Zusätzlich dazu hat Twitch wohl die Sicherheitsvorkehrungen für den Rest der TwitchCon erhöht und mehr Personal zur Überwachung zur Verfügung gestellt. Twitch beschreibt den Vorfall als „inakzeptabel und zutiefst beunruhigend“.

Auch wenn eine Umarmung erst einmal nicht wie ein direkter Angriff wirkt und einige toxische Menschen den Vorfall schon verharmlosen, so kann das Ganze aber natürlich trotzdem sehr traumatisch sein. Ungewünschter Kontakt ist immer eine extrem unschöne Erfahrung und man weiß ja nie, was so eine Person noch geplant hat. Das absolute Scheitern von Twitch in dieser Sache wirft auf jeden Fall ein schlechtes Licht auf die Firma. Das Ganze wird durch die im Vorfeld erwähnten Bedenken über die Sicherheit noch verschlimmert. Es würde mich nicht wundern, wenn weibliche Influencer den Events von Twitch in Zukunft komplett fernbleiben.

Turtle WoW bittet Blizzard um offiziell lizenzierte Privatserver

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Früh im September 2025 wurde bekannt, dass der beliebte WoW-Privatserver „Turtle WoW“ etwas zu beliebt geworden ist und die Aufmerksamkeit von Blizzard Entertainment auf sich gezogen hat. Als Resultat davon leitete Blizzard eine Klage wegen Urheberrechtsverletzung gegen die Betreiber des Servers ein. Die Besitzer von „Turtle WoW“ betonten bereits damals ihren Willen diese Sache zu bekämpfen. Im Verlauf des gestrigen Abends wandte sich dieses Team erneut mit einem offenen Brief an die Öffentlichkeit.

Unfortunately, unlike other studios, Blizzard does not yet have a framework that allows projects like ours to operate without risking legal conflict. With that in mind, we respectfully ask that Blizzard consider establishing a formal ecosystem for licensing fan‑run community servers. (via)

In diesem Schreiben bitten die Betreiber von „Turtle WoW“ die Verantwortlichen von Blizzard Entertainment um ein Umdenken in ihrer Vorgehensweise. Sie wünschen sich von der Firma ein Programm, welches mit der Community zusammenarbeitet, um offiziell lizenzierte Fanserver zu erschaffen. Auf diese Weise könnte Blizzard die Kontrolle behalten und die Fangemeinde könnte trotzdem auf ihren eigenen Servern unterwegs sein. Das Team listet in diesem Schreiben eine Reihe von anderen Community-Projekten auf, die in Zusammenarbeit mit Entwicklern umgesetzt wurden. Dazu gehören beispielsweise Project 1999 für EverQuest, FiveM für GTA 5 oder auch die vielen Mods für Skyrim. Das Ganze ist ein durchaus verständlicher Wunsch.

Auch wenn dieses neue Schreiben von „Turtle WoW“ durchaus logisch und sinnvoll argumentiert, so zweifele ich aber sehr stark daran, dass Blizzard das Ganze wirklich ernst nehmen wird. Schließlich handelt es sich bei den aufgeführten Projekten für gewöhnlich um Mods, eingestellte alte Projekte oder untergegangene Spiele. Im Gegensatz dazu ist WoW Classic ein noch immer voll unterstütztes Spiel, welches regelmäßig neue Inhalte bekommt und offizielle Server besitzt. Blizzard hat einfach keinen Grund eine offizielle Lizenz für Privatserver zu verteilen, solange ihre eigenen Server laufen und Geld in die Kasse spielen.

Trotzdem ist dieser offene Brief eine durchaus gute Taktik von „Turtle WoW“. Damit zieht man zumindest die Community auf seine Seite, weil man den offiziellen Entwicklern einen Mittelweg präsentiert. Man darf wohl gespannt darauf sein, zu sehen, wie sich diese Sache entwickelt.

Herrenspielzimmer #227: Bono recherchiert

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Dennis ist heute leider nicht dabei, also mussten Bono und ich uns ein Ersatzprogramm ausdenken. Wir haben, wie ich finde, eine gute Idee gehabt. Vielleicht gefällt es Euch ja auch?

Hier eine Übersicht der heutigen Themen:

– China: Sex mit einem Ausländer?

– Altersgerechte Inhalte auf Instagram?

– Söder will keine nackte Haut

– Theaterstück über Özil

– Transparenz im Sozialstaat? Übertriebene Bürokratie?

– Politikchaos in Frankreich

– Sehenden Auges in die Kreissäge

– Pokémon-Legenden Z-A ist im Test eine Technik-Enttäuschung

Was macht eigentlich Pokemon Go? Krömer raidet einfach mit…

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Ich habe früher immer gerne mal Pokemon Go gezockt, aber wie wahrscheinlich viele von Euch auch, habe ich seit vielen Monaten nicht mehr reingeschaut. Marris hat mir dann gestern Abend erzählt, dass heute im Spiel ein großes Raid-Event stattfindet. Er zockt das Game halt ungelogen seit dem Release durch und nimmt auch regelmäßig an solchen Veranstaltungen teil. In Sachen Nerdkram ist „good old“ Marris einfach unübertroffen und kennt sich aus wie kein Zweiter.

Heute um 14 Uhr ging es los: Wenn man so wie seinen Hintern nicht hochbekommt, gibt es zum Glück auch sogenannte Fern-Raidpässe. Damit kann man an Raids auf der ganzen Welt teilnehmen, ohne seine Wohnung/Haus zu verlassen. Praktisch, kostet aber auch. Ich hatte noch irgendwie zwei von diesen Pässen, die ich irgendwann mal gesammelt haben muss.

Bei dem Event ging es um Rayquaza inkl. einer Mega-Entwicklung (wenn man die dazugehörige Quest abgeschlossen hat). Bei Reddit gibt es wohl ein Forum, wo die Leute ihre ID reinposten, wenn sie eine Event-Raidgruppe eröffnen. Und da Marris wenig überraschend alle Tricks und Kniffe kennt, lud er mich ratzfatz in eine solche Gruppe (in Bulgarien ein).

Spielerisch ist so ein Raid jetzt keine große Sache. Man hämmert mit dem Finger aus den Bildschirm und wischt zur Seite, um den Angriffen des Bosses auszuweichen. Die wahre Herausforderung besteht allerdings darin, das Pokemon nach dem Sieg im Raid einzufangen. Man hat dabei immer so um die sechs Versuche und muss mit speziellen weißen Bällen und orangenen Früchten das Ding irgendwie „catchen“. Mir ist das nach fünf Raids immerhin drei Mal gelungen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Hat echt Spaß gemacht! Die Jagd an sich ist echt cool. Und wenn man das Pokemon dann am Ende dann irgendwie gefangen hat, prasseln die Glückshormone auf einen ein. Marris hat mir versprochen, mir beim nächsten größeren Event Bescheid zu sagen. Leo hätte damit bestimmt auch viel Freude – beim nächsten Mal „nehme ich ihn mit“.

Twitch hat seinen ersten Live-Shopping-Stream eingeführt

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Vor einigen Tagen hat Twitch ganz offiziell sein erstes „In-Stream-Live-Shopping-Erlebnis“ eingeführt. Dadurch können Zuschauer einem Livestream auf der Plattform anschauen und direkt von dort aus Produkte erwerben, die möglicherweise in der jeweiligen Sendung vorgestellt werden. Die Funktion wird aktuell in Zusammenarbeit mit der Kosmetikmarke „e.l.f. Cosmetics“ getestet und über Amazon Ads vertrieben. Wer den Kanal e.l.f.YOU live verfolgt, der kann von dort aus direkt bei Amazon einkaufen.

e.l.f. Cosmetics, a brand from e.l.f. Beauty (NYSE: ELF), today announced an innovative partnership with Twitch, powered by Amazon Ads, to become the first brand to run an all-new and native in-stream live-shopping element on the popular streaming service. (via)

Laut Sarah Iooss (Amazon Ads’ Head of US Agency) soll diese neue Funktion dafür sorgen, dass die Zuschauer selbst beim Einkaufen in Echtzeit weiterhin einen Livestream verfolgen können. Das Ganze wird als das perfekte Beispiel dafür beschrieben, wie Amazon Ads die Erfahrung für Nutzer auf Twitch verbessern und noch unterhaltsamer gestalten können. Gleichzeitig will man die Streamer auf Twitch durch die Funktion enger mit ihren Zuschauern interagieren lassen und Momente in einem Livestream direkt in eine „Kauferfahrung“ umwandeln. Für Twitch wäre es also optimal, wenn Kunden die von Streamern gezeigten Produkte direkt über Amazon erwerben würden.

Vermutlich ist so eine direkte Verbindung zu Amazon noch in Ordnung, wenn es Kanäle betrifft, die von Firmen erstellt wurden. Bei e.l.f.YOU würde man halt erwarten, dass die Betreiber einem dauerhaft irgendwelche Produkte andrehen möchten. Allerdings dürfte das Ganze schnell enorm lästig und dystopisch werden, wenn die Funktion auf alle Streamer ausgeweitet wird. Zumindest würde ich es als enorm lästig empfinden, wenn ich einen Livestream zu einem Spiel schaue und der Streamer oder die Plattform nebenbei dauerhaft versuchen mir irgendein Produkt von Amazon anzudrehen. Auch wenn Firmen die Werbung gerne als den wichtigsten Aspekt von Sendungen ansehen, so sollten Zuschauer aber eine etwas andere Einstellung dazu haben.

A Knight of the Seven Kingdoms dürfte das größte Problem von GoT vermeiden

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Die von HBO produzieren Serienadaptionen „Game of Thrones“ und „A Knight of the Seven Kingdoms“ basieren beide Buchreihen, die aktuell noch nicht abgeschlossen sind. Im Fall von GoT führte dieser Umstand zu einem enorm enttäuschenden Ende, welches für viele Fans die gesamte Show ruiniert hat. Daher gibt es aktuell auch Spekulationen darüber, wie sich dieser Umstand auf „A Knight of the Seven Kingdoms“ auswirken wird und auf welche Weise die Serienmacher dieses Projekt beenden möchten.

Zur Freude der Fans dürfte „A Knight of the Seven Kingdoms“ in der Lage sein genau dieses Problem zu vermeiden. Bisher gibt es drei Novellen zu Dunk & Egg und laut Executive Producer Ira Parker soll jede Staffel der Show eine der Novellen komplett adaptieren. Dabei möchten die Serienmacher wohl langsam vorgehen, die gesamte Story übernehmen und einfach nur Dunks Abenteuer in der Welt vermitteln. Das Ganze klingt auf jeden Fall so, als hätte HBO schon jetzt einen Plan für die drei möglichen Staffeln der Serie ausgearbeitet. Ein Plan dieser Art dürfte auf jeden Fall hilfreich dafür sein, um die drei Staffeln zu verbinden und einen passenden Abschluss zu finden.

“When I heard that it was going to be six episodes and they wanted to do shorter half-hour episodes, I was like, ‘Great.’ That means we can do one novella a season. That means we can start the way that we’re supposed to start and just follow Dunk in his journey into this world. We can be ground up. We can be slow. We can be intimate and just give people a little enjoyment, a little treat inside this world.” – Executive Producer Ira Parker

Was das Ende von „A Knight of the Seven Kingdoms“ nach Staffel 3 betrifft, so ist HBO nicht verpflichtet einen eigenen Abschluss zu erschaffen. Die Buchvorlage von GoT endete auf einem gewaltigen Cliffhanger und mitten in einer offenen Geschichte. HBO musste also schauen, wie man die Show einigermaßen logisch beenden kann. Jede Novelle zu Dunk & Egg erzählt aber eine in sich geschlossene Handlung rund um ein eigenes Abenteuer. Staffel 3 besitzt also schon jetzt ein passendes Ende, welches keine Cliffhanger beinhaltet und nicht ausgebaut werden muss. Die Show kann einfach damit enden, dass die zwei Helden gemeinsam in den Sonnenuntergang reiten. So ein Abschluss reicht für diese Art von Story aus und er bietet genug Spielraum für mögliche weitere Staffeln.

Bei „A Knight of the Seven Kingdoms“ müssen sich Fans also wohl wirklich nicht um das Ende sorgen.

YouTube arbeitet an AI-Lip-Syncing für Videos

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Einem Bericht von Digital Trends zufolge testet YouTube aktuell wohl ein neues Feature, welches die schon jetzt verwendete AI-Übersetzung von Videos um eine neue Lippensynchronisation erweitern soll. Dieses neue Feature würde AI dafür verwenden, um die Lippenbewegungen einer Person in einem Video an die automatisch übersetzten Worte anzupassen. Dadurch soll es für Zuschauer so wirken, als würde der jeweilige YouTuber in dem Video tatsächlich ihre gewählte Sprache sprechen.

Making the lips move naturally to the tune of any language, even if the speaker in the video doesn’t speak it. Building on the auto-dubbing feature that was launched last year, the team has now come up with the new AI-powered lip sync feature.  (via)

Derzeit befindet sich dieses AI-Lip-Syncing wohl noch in einer internen Testphase mit einer ausgewählten handvoll an YouTubern. Dadurch möchte YouTube sowohl die Daten für die Verwendung des Features als auch Informationen zu der notwendigen Rechenleistung bei ihren eigenen Systemen sammeln. Sollten die Kosten für die Funktion zu hoch ausfallen, dann könnte YouTube diese Funktion hinter eine Paywall stecken. Zumindest wird diese Option laut Digital Trends aktuell ernsthaft in Betracht gezogen.

So eine AI-Lippensynchronisation passt auf jeden Fall zu der aktuellen Vorgehensweise von YouTube und den Plänen der Plattform für die Verwendung von AI. Trotzdem gehe ich persönlich nicht davon aus, dass besonders viele YouTuber oder Nutzer diese Funktion verwenden möchten. Die automatische Übersetzung von Videos erhält schon jetzt viel Kritik und viele Nutzer stufen das Ganze als eine wirklich schreckliche Funktion ein. Gleichzeitig haben sich YouTuber bereits aufgeregt, als YouTube ihre Videos mit AI optisch etwas überarbeitet hat. Ein weiterer Eingriff in die eigenen Formate dürfte nur den wenigsten Personen wirklich gefallen.