Der auf YouTube ausgestrahlte Podcast „The Town“ hatte in dieser Woche den als CEO der Motion Picture Group von Sony Pictures Entertainment fungierenden Tom Rothman zu Gast. Während dieser Unterhaltung wurde Rothman unter anderem nach der Zukunft des von Sony auf die Beine gestellten erweiterten Spider-Man Filmuniversums gefragt. Diese Frage wurde gestellt, weil die meisten Filme aus diesem Projekt kläglich gescheitert sind und sich aktuell keine neuen Live-Action-Filme in Produktion befinden.

In dem Interview bestätigte Tom Rothman, dass Sony sein Spider-Man Universum mittlerweile komplett aufgegeben hat. Allerdings ist das Interesse an dieser IP noch immer vorhanden, weshalb Sony sich wohl für einen weiteren Reboot entschieden hat. Dafür möchte Sony Pictures neue Leute anheuern und das Universum in die Hände eines anderen kreativen Teams übergeben. Genauere Details zu der Zukunft dieser Filme enthüllte der CEO aber noch nicht.

Mit diesem Reboot scheint Sony Pictures seine etablierte Taktik für das „Scheitern“ seiner Filmprojekte anzuwenden. Schließlich wurde auch das eigentliche Spider-Man-Franchise an den Kinokassen bereits zwei Mal einem Reboot unterzogen. Während das neueste Projekt zusammen mit Marvel Studios entsteht und sehr erfolgreich ist, so lassen sich die von Marc Webb ab 2012 produzierten zwei Filme aber nur als Flops einstufen. Mit Blick auf das schon wieder gescheiterte Filmuniversum ist es aktuell also durchaus fraglich, wie erfolgreich dieser neue Reboot sein wird. Scheinbar hat Sony noch immer nicht herausgefunden, wie sie ohne Marvel gute Superheldenfilme produzieren können.


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