In der Nacht von gestern auf heute wurde in Wien der Eurovision Song Contest für das Jahr 2026 durchgeführt. Zu diesem Zeitpunkt fand diese Veranstaltung zum mittlerweile bereits 70. Mal statt, was einen beeindruckenden Meilenstein für jede Veranstaltung dieser Art darstellt. Getrübt wurden die Feierlichkeiten zum Jubiläum ein wenig über Proteste gegen die Teilnahme von Israel, dessen Maßnahmen im Gazastreifen für viele Menschen eindeutig im Kontrast zu den Zielen des ESC stehen. Die Niederlande, Spanien, Irland, Slowenien und Island blieben dem Event aus Protest in 2026 fern.
Gewonnen wurden der Eurovision Song Contest 2026 von der Sängerin Dara aus Bulgarien. Sie konnte sich mit ihrem Partysong „Bangaranga“ sowohl die Stimmen der Jury als auch die Stimmen der Zuschauer sicher. Am Ende erreichte Dara insgesamt 516 Punkte und lag damit weit vor dem zweitplatzierten Israel mit „nur“ 343 Punkten. Laut der Sängerin beschreibt das Wort „Bangaranga“ das Gefühl und die Energie hinter der Einstellung „Alles ist jederzeit möglich“. Dementsprechend wild und bunt fiel auch die Darbietung der Künstlerin auf der Bühne aus.
Was das Ergebnis von Deutschland betrifft, so haben wir in 2026 noch einmal deutlich schlechter abgeschnitten als in den Vorjahren. Die Sängerin Sarah Engels konnte mit dem Lied „Fire“ gerade einmal 12 Punkte erlangen und sich damit auf dem 23. und zeitgleich drittletzten Platz platzieren. In den letzten Jahren konnte Deutschland mit den Plätzen 15 und 12 zumindest noch das Mittelfeld erreichen. Dabei kann man natürlich nur schwer sagen, ob es an dem üblichen Pop-Song, der sehr frühen Startposition am Abend, der Präsentation auf der Bühne oder einer allgemeinen Unzufriedenheit gegenüber Deutschland lag.
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Das Lied war so ein Best-Of von „das kennst du schon irgendwoher“
vielleicht hätte man wirklich Wavvyboi antreten lassen sollen