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Nintendo hat heute einen Partner Showcase Livestream durchgeführt

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Im Verlauf des heutigen Nachmittags hat Nintendo einen weiteren Nintendo Direct Livestream auf YouTube veröffentlicht. Bei dieser Sendung handelte es sich um ein sogenanntes „Partner Showcase“ mit einer Laufzeit von etwas über 30 Minuten. Wie man es bei diesem Namen für das Format erwarten würde, standen die von Nintendos Partnern entwickelten Spiele für die Switch und die Switch 2 im Fokus dieser Sendung. Daher wurden in der Show neben einigen neuen Spielen auch hauptsächlich geplante Ports und Switch 2 Updates gezeigt.

Einer der interessanteren Trailer aus dem Event zeigte die Switch 2 Version von „Turok Origins“, welches im Herbst 2026 erscheinen soll. Zusätzlich dazu durfte Fans sich über neues Material zu den Ports für „Resident Evil Requiem“, „Fallout 4: Anniversary Edition“ und „Oblivion Remastered“ freuen. Mein persönliches Highlight aus der Show war vermutlich die Ankündigung einer am 10. Juli 2026 kommenden Switch 2 Version von „Digimon Story Time Stranger“, die schon viel früher hätte erscheinen sollen.

Ansonsten sollte auch unbedingt erwähnt werden, dass das Nintendo Direct ebenfalls wieder von einem Shadow-Drop begleitet wurde. Team Cherry hat heute Nachmittag nämlich ganz offiziell eine Switch 2 Version des ursprünglichen Hollow Knights veröffentlicht. Diese Version zeichnet sich durch eine höhere Framerate, bessere grafische Elemente und einige weitere Anpassungen aus. Besitzer des Spiels auf der Switch 2 haben dieses Upgrade heute komplett kostenlos erhalten.


Steam Machine: Valve deutet einen höheren Preis und eine Verzögerung an

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In November 2025 enthüllte Valve mit seiner sogenannten „Steam Machine“ eine hauseigene Konsole, die im Grunde einen Mini-PC für das Wohnzimmer darstellen soll. Damals betonte das Unternehmen, dass man das Gerät irgendwann im Frühjahr 2026 auf den Markt bringen möchte. Gestern Abend veröffentlichte Valve nun ein Update zu diesen Plänen, welches wartende Fans etwas frustrierende dürfte.

In einem Beitrag auf Steam enthüllt Valve nämlich, dass das Unternehmen seinem ursprünglichen Plan für die „Steam Machine“ nicht einhalten kann. Eigentlich wollte man zum jetzigen Zeitpunkt die Kosten und den Veröffentlichungstermin für die Konsole enthüllen. Bedauerlicherweise müssen diese Ankündigungen jetzt allerdings auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Das Unternehmen möchte das Gerät zwar weiterhin in der ersten Hälfe von 2026 auf den Markt bringen, aber Käufer müssen sich wohl etwas länger gedulden.

Der Grund für diese Probleme von Valve sind die aktuellen globalen Engpässe im Bereich von Speicherkomponenten. Dadurch wird die Herstellung der „Steam Machine“ nicht nur verlangsamt, sondern die Produktionskosten steigen auch deutlich. Valve muss aktuell neben einem neuen Termin für die Markteinführung also auch über seine angestrebte Preisgestaltung nachdenken. Basierend auf den steigenden Kosten für Bauteile sieht es derzeit ganz danach aus, als würde die „Steam Machine“ ebenfalls stark im Preis steigen. Ein Kaufpreis von 1000 Euro oder mehr wird somit immer wahrscheinlicher.

Bevor wir uns jedoch einigen hardware-spezifischen Fragen widmen, möchten wir die brennendsten zuerst beantworten: Wann sind die Geräte erhältlich, und wie viel werden sie kosten?

Als wir die Produkte im November ankündigten, gingen wir davon aus, bis jetzt konkrete Preise und Termine zur Markteinführung bekanntgeben zu können. Wie viele andere Hersteller der Branche ist jedoch auch Valve von den aktuellen globalen Engpässen bezüglich der Verfügbarkeit von Speicherkomponenten betroffen.  Aufgrund dessen und der damit verbundenen steigenden Preise müssen wir unsere Preisgestaltung und Markteinführungspläne insbesondere in Bezug auf Steam Machine und Steam Frame überarbeiten.

Unser Ziel ist nach wie vor, die Geräte in der ersten Jahreshälfte auf den Markt zu bringen. Der genaue Zeitpunkt und die Preisgestaltung stehen jedoch bisher nicht endgültig fest und können sich den Umständen entsprechend noch ändern. Wir halten Sie natürlich weiterhin so gut wie möglich auf dem Laufenden. (via)

Shadowstone: Ein neuer Roguelike-Titel von Secret Door und Dreamhaven

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Der Publisher Dreamhaven und die Entwickler von Secret Doort stellten in der vergangenen Nacht unter anderem ihr brandneues Spiel „Shadowstone“ vor. Dieser Titel soll später in 2026 auf Steam erscheinen, ein „Tactics Roguelike Game“ darstellen und auf 1 bis 4 Spieler gleichzeitig ausgelegt sein. Spieler können sich der Herausforderung also entweder im Alleingang oder als Gruppe stellen und immer wieder neue Durchläufe mit variierenden Faktoren ausprobieren.

Wer den Trailer zu „Shadowstone“ anschaut, der dürfte direkt eine gewisse Ähnlich zu dem in 2025 von Secret Door veröffentlichten „Sunderfolk“ bemerken. Der Grund dafür ist relativ simpel. Beide Spiele finden im gleichen Universum statt und gewisse Charaktere, Orte und Elemente von „Sunderfolk“ werden auch in dem neuen Spiel auftauchen. Trotzdem betonten die Entwickler, dass ihr neues Roguelike ein eigenständiges Produkt darstellt und Spieler den anderen Titel nicht gespielt haben müssen. Die Spielerfahrung dürfte aber natürlich etwas umfangreicher ausfallen, wenn Spieler mit beiden Produkten vertraut sind.

„The team at Secret Door continues to innovate with games that bring people together in positive ways. Shadowstone reflects that commitment by expanding the beloved Sunderfolk universe, and in a way that allows players to group up or take on this challenging adventure solo.“ – Mike Morhaime

Ein weiterer relevanter Faktor ist der Umstand, dass das neue „Shadowstone“ komplett auf die Handy-Steuerung des anderen Titels verzichtet. Das neue Roguelike ist also als reines PC-Spiel ausgelegt. Interessanterweise geht dieser Schritt direkt Hand in Hand mit dem im März kommenden 2.0 Update für „Sunderfolk“, welches auch das Steuersystem dieses Titels überarbeitet. Das Spiel erhält mit diesem Patch nämlich eine Unterstützung für Maus/Tastatur und einen Online-Mehrspielermodus für den PC. Auch wenn dafür jeder Spiele seine eigene Variante des Spiels benötigt, so sind Gruppen aber nicht mehr länger auf die Anwesenheit im gleichen Haus angewiesen.

Mit der Einführung einer Alternative zu dem Handy-Element entfernen die Entwickler eine Schwäche des Spiels, die zumindest mich bisher am Einstieg gehindert hat. Ich hasse es, wenn Spiele jeglicher Art ein Handy in das allgemeine Spielsystem einbauen.


Hearthstone: Das Kernset für das Jahr des Skarabäus wurde enthüllt

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Die nächste Erweiterung für Hearthstone wird offiziell das neue Jahr des Skarabäus einläuten und zeitgleich eine neue Rotation im Standardformat des Kartenspiels durchführen. Zu diesem Zeitpunkt werden die drei ältesten Sets das Format verlassen. Zusätzlich dazu führen die Entwickler dann ein brandneues Kernset als Grundlage für das neue Meta ein, welches gestern Abend recht ausführlich in einem Blogeintrag vorgestellt wurde. Die folgenden Links listen das neue Kernset sowohl in Bildern als auch in Schriftform auf:

Das neue Kernset für das Jahr des Skarabäus zeichnet sich durch zwei relevante Faktoren aus. Erst einmal werden die Entwickler einige klassische Karten komplett aus dem Format entfernen, weil sie „Must Haves“ darstellen und viel zu oft verwendet werden. Beispiele dafür wären Prankenhieb, Scharmützel und Leichenexplosion. Das größte Opfer dieser Maßnahme ist aber der Schattenschritt des Schurken, der dieser Klasse erstmalig seit der Einführung des Standardformats nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Die Entwickler möchten beim Design von neuen Karten wohl endlich keine Rücksicht mehr auf diesen Zauber nehmen.
Zusätzlich dazu erhält das neue Kernset natürlich auch wieder einige brandneue Karten. Diese neuen Karten werden eingeführt, um entfernte Karten zu ersetzen oder nicht ausreichend stark repräsentierte Themen innerhalb einer Klasse zu stärken. Ob diese Karten am Ende gespielt werden, hängt vom nächsten Meta und dem kommenden Set ab. Allerdings besitzen zumindest einige der neuen legendären Karten durchaus interessante Effekte, die sich gut für gewisse Kombinationen eignen könnten.

(via)

Overwatch 2: Das Spiel kehrt zu dem alten Namen zurück und verliert die 2

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Gestern Abend hat Blizzard Entertainment seinen Enthüllungs-Livestream zu dem Overwatch-Franchise durchgeführt. Die vermutlich spannendste Enthüllung aus diesem Event ist der Umstand, dass die Entwickler beim Namen des Spiels zurückrudern. Das aktuell als Overwatch 2 bekannte Spiel soll bald wieder unter dem simplen Namen „Overwatch“ laufen. Der Grund dafür ist die am 10. Februar des Spiels startende Saison des Spiels, die zwar eigentlich die 21. Saison von Overwatch darstellt, aber trotzdem unter dem Namen „Season 1: Conquest“ läuft. Diese Saison wird enorme Anpassungen am Spiel durchführen, eine auf ein Jahr ausgelegte Story starten und Overwatch als ein „forever Game“ etablieren, weshalb das Team den klassischen Namen zurückbringen wollte.

„What we hope this conveys to people is our path forward, which are these really big annual moments that almost feel like expansions. Dropping the 2 is our way of conveying to players that Overwatch isn’t something that you’re supposed to move on from. We want to gain players‘ confidence. We want them to have trust in the game, in the team behind it, in the company that’s supporting it, so that they can look forward to continue playing this game that’s always improving for years to come.“ – Aaron Keller

Was die restlichen Auswirkungen der „Season 1: Conquest“ betrifft, so dürfen sich Fans über direkt fünf neue Helden innerhalb dieser Saison freuen. Der vorläufige Favorit vieler Fans dürfte der Charakter „Jetpack Cat“ sein, der einfach nur eine Katze in einem Jetpack darstellt. Dazu kommen noch ein neues Ingame-Event, Sub-Rollen für Helden, neue kosmetische Inhalte, ein neues Interface, Balanceänderungen und ein verändertes kompetitives System. Das restliche Jahr 2026 wird drei weitere neue Saisons beinhalten, die Overwatch jeweils um einen weiteren neuen Helden erweitern werden. Die folgende Roadmap listet die geplanten Inhalte auf.

Die auf ein Jahr ausgelegte Story für das Jahr 2026 trägt den Namen „The Reign of Talon“. Sie dreht sich inhaltlich um gravierende Änderungen innerhalb der Organisation „Talon“ und den dadurch entstehenden Konflikten mit Overwatch. Eröffnet wurde diese Story mit einem brandneuen Cinematic, welches einen Kampf zwischen Vendetta und Doomfist zeigt. Diese Begegnung entscheidet darüber, wer in Zukunft an der Spitze von Talon steht.


WoW: Die Entwickler sprechen über Microsoft und den Ausbau der Warcraft-IP

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Executive Producer Holly Longdale und Senior Game Direction Ion Hazzikostas waren in dieser Woche in der neuesten Ausgabe der Game Business Show zu Gast. In diesem Podcast sprachen die zwei WoW-Entwickler unter anderem über die Zusammenarbeit mit Microsoft, die langsam alternde Fangemeine und die Zukunft der Warcraft-IP im Allgemeinen. Dabei traf das Duo einige durchaus interessante Aussagen, die einen Großteil der Fangemeinde durchaus erfreuen dürfte.

  • Viele Spieler in der Gaming-Branche sind mittlerweile gealtert und daher fehlt es ihnen einfach an der Zeit dafür, um ein MMO komplett zu genießen. Blizzard möchte daher mehr Feature in WoW einbauen, die man auch ohne viel Freizeit oder mit einem rotierenden Arbeitsplan verwenden kann. Das Housing ist eine Folge dieser Absicht.
  • Gleichzeitig möchte das Team möglichst viel verschiedenen Content anbieten. Das Ziel ist es nicht WoW zu ändern, sondern einfach mehr Optionen hinzufügen. Das Spiel soll eine Art von „dritter Raum“ für alle möglichen Arten von Fans werden.
  • Um diesen Content zu entwickeln und ihn möglichst schnell nachzureichen, hat sich bei Blizzard in den letzten Jahren viel geändert. WoW verwendet mittlerweile mehrere spezialisierte Teams, die parallel zueinander arbeiten. Ohne diese Aufspaltung gäbe es nach Addons noch immer lange Content-Pausen.
  • Wichtig dabei ist, dass das WoW-Team komplett ohne „Crunsh“ arbeitet. Niemand muss an Wochenenden arbeiten oder Überstunden machen, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.
  • Die Zusammenarbeit mit Microsoft erlaubt es Blizzard andere Studios und Entwickler zu besuchen und zu schauen, wie diese Teams arbeiten. Außerhalb davon wird Microsoft als ein Partner beschrieben, der viel Vertrauen in Blizzard hat. Man merkt die übergeordnete Präsenz wohl nicht.
  • Holly Longdale ist der Überzeugung, dass die Warcraft-IP im Allgemeinen nicht ausreichend genutzt wird. Das Spiel ist zwar beliebt, aber außerhalb des MMOs gibt es keine Medien dazu. Sie bemüht sich wohl darum, das Franchise auszubauen und Warcraft zu so vielen Menschen wie nur möglich zu bringen. Chris Metzen zweifelt zwar manchmal an dem etwas zu aggressiv klingenden Namen „Warcraft“, aber für Longdale passt der Name einfach gut.

Besonders die letzte Aussage der Entwickler dürfte viele Fans aufhorchen lassen. Die Warcraft-IP auch außerhalb des Spiels auszubauen ist schließlich ein schon oft von Spielern vorgebrachter Wunsch. Ob das Ganze in Form eines weiteren Films, einer Serie oder anderen Medien passiert, dürfte dabei keine Rolle spielen. Fans wollen mehr Medien zu Warcraft sehen und Holly Longdale scheint diesen Wunsch zu teilen. Man kann nur hoffen, dass sie in dieser Sache am Ball bleibt.

Diablo 4: Ist der Warlock die zweite neue Klasse aus Lord of Hatred?

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Im Verlauf des gestrigen Tages ist in den sozialen Netzwerken ein Artwork zu Diablo 4 aufgetaucht, welches angeblich die zweite spielbare Klasse aus Lord of Hatred zeigt. Auf dem Bild sah man einen dunklen Magier, der unheimlich wirkende Zauber erzeugte. Auch wenn man zu Beginn noch ernste Zweifel an der Echtheit dieser Grafik haben konnte, so wurde das Ganze mittlerweile aber wohl durch Funde in den Daten des PTRs zu Patch 2.6 untermauert. Mindestens zwei Data Minern zufolge ist diese Grafik ein Teil der Spieldaten des PTRs und dort wird die neue Klasse als ein „Warlock“ bezeichnet.

I posted the leak yesterday: X2 2nd class concept art leaked : r/diablo4
Now beyond a doubt this is true by 2.6 PTR datamining, new class: Warlock (See file name) 2DUI_Expansion2_Info_Page_01_WarlockUpdate_0

Basierend auf diesem Fund vom PTR und mehreren Beiträgen zu dem Thema scheint dieses Leak tatsächlich echt zu sein. Zumindest sieht es aktuell ganz danach aus, als wäre der „Warlock“ die nächste spielbare Klasse für Diablo 4. Eine genaue Bestätigung dafür gibt es aktuell zwar noch nicht, aber diese Bestätigung könnten wir bereits am 11. Februar 2026 um 23:00 Uhr MEZ erhalten. An diesem Tag wird Blizzard nämlich den bereits vor zwei Wochen angekündigten Enthüllungs-Stream zu Diablo 4 veranstalten.

Ansonsten ist der „Warlock“ auch einfach ein Konzept für eine Klasse, welches gut in das bisherige Angebot von Diablo 4 passt. Der Totenbeschwörer ist zwar ebenfalls ein dunklerer Zauberer, aber der Fokus des Warlock dürfte stärker auf Flüchen, tatsächlichen Schadenszaubern und dämonischen Kräften liegen. Gleichzeitig ist der „Warlock“ das perfekte Gegenstück zu dem heiligen Paladin. Die zwei Klassen passen einfach gut zusammen in ein Addon, welches sich inhaltlich um Mephisto dreht.

Confirmed my post about 2nd class name and art – 2.6 PTR datamined (High-res version)
byu/inudax indiablo4

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byu/inudax from discussion
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Disney: Bob Iger tritt zurück und wird durch Josh D’Amaro ersetzt

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In der vergangenen Woche wurde bereits bekannt, dass der aktuelle Disney CEO Bob Iger seinen Posten in der nahen Zukunft räumen möchte. Eine gestern Abend von Disney veröffentlichte Presseerklärung bestätigte diese Absicht nicht nur, sondern sie nannte gleichzeitig auch den Nachfolger von Iger. Laut dieser Ankündigung wird Iger seinen Posten am 18. März 2026 räumen und Platz für Josh D’Amaro als neuen CEO machen.

On behalf of the Board of Directors, I am pleased to announce that Josh D’Amaro, Chairman of Disney Experiences, will be the next Chief Executive Officer of The Walt Disney Company, effective at the Annual Meeting on March 18.

Josh possesses that rare combination of inspiring leadership and innovation with a keen eye for strategic growth opportunities and a deep passion for the Disney brand and its people — all of which make him the right person to take the helm as Disney’s next CEO.(via)

Bob Iger beendet seinen zweiten Lauf als CEO von Disney somit neun Monate vor dem eigentlichen Ablauf seines Vertrags. Angeblich hat Iger sich für diesen Schritt entschieden, weil er Josh D’Amaro als einen würdigen Nachfolger betrachtet und er seine Arbeit bei dem Unternehmen als beendet ansieht. Einen passenden Ersatzmann zu finden und auszubilden war wohl eines der Ziele, welches Iger in 2022 bei seiner Rückkehr zu Disney erfüllen wollte. Der alte CEO wird nach seinem Austritt aber wohl noch bis zum Ende seines Vertrags als Berater fungieren.

Josh D’Amaro hat bisher als Vorsitzender der Disney Experiences (Die Themenparks) fungiert. Dieser Umstand ist interessant, weil sich Iger in 2020 schon einmal zur Ruhe setzte und sein damaliger Nachfolger Bob Chapek ebenfalls als Vorsitzender der Disney Experiences fungierte. Disney erlebte unter der Leitung von Chapek allerdings ein ziemliches Tief, welches zu viel Frust, Verlusten und Problemen führte. Daher musste Iger in 2022 auch zurückkehren, um „Disney zu retten“ und das Unternehmen wieder auf einen besseren Kurs zu setzen.

Was die Reaktion von Josh D’Amaro zu seinem neuen Posten betrifft, so scheint der als „Daddy Josh“ bekannte Unternehmer sich sehr auf seine neue Rolle zu freuen. In einer Erklärung bedankte er sich für das Vertrauen, welches Bob Iger und der Aufsichtsrat ihm entgegenbringen. Die Zukunft muss zeigen, ob ein zweiter Versuch mit einem Vorsitzender Disney Experiences ein besseres Ergebnis erzielt oder ob Iger in einigen Jahren ein weiteres Mal zurückkehren muss.

„I am immensely grateful to the board for entrusting me with leading a company that means so much to me and millions around the world. Disney’s strength has always come from our people and the creative excellence that defines our stories and experiences. There is no limit to what Disney can achieve, and I am excited to work with our teams across the company and brilliant creative partners to honor Disney’s remarkable legacy while continuing to innovate, grow, and deliver exceptional value for our consumers and shareholders.“ – Aussage von Josh D’Amaro

Sanderson: Der Apple-Deal dürfte keine Auswirkungen auf neue Bücher haben

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In der vergangenen Woche enthüllte Apple, dass es eine Abmachung mit Brandon Sanderson getroffen hat und seine beliebten Bücher in Form von Filmen und Serien adaptieren darf. Dadurch soll Mistborn eine Reihe von Filmen erhalten und danach wird Stormlight in eine größere Serie verwandelt. Um möglichst viele Details zu diesem Deal klarzustellen und einige offene Fragen zu beantworten, veröffentlichte Brandon Sanderson gestern Abend ein eigenes Video zu diesem Thema.

In diesem Video erklärt der Autor ganz genau, wieso er die Abmachung mit Apple eingegangen ist. Laut Sanderson hat er sich in den vergangenen Jahren mit vielen verschiedenen Studios, Streamingdiensten und Firmen getroffen, um die Rechte an seinen Werken zu verkaufen. Im Mai 2025 schlug er Adaptionen seiner Bücher noch einmal allen großen Anbietern in Hollywood vor. Nach vielen Unterhaltungen entschied er sich für Apple, weil alle Gespräche dort positiv verlaufen sind und er ein gutes Gefühl hatte. Zusätzlich dazu überzeugt Apple schon jetzt mit vielen guten Produktionen und die Plattform erlaubt ihm eine ziemlich umfangreiche Kontrolle über alle produzierten Adaptionen.

I will be co-show running with someone. So, we’re going to be hunting down that person. Uh, but I’m going to be deeply involved and I’ve been warning you guys for a while now. This will impact my writing schedule. Not to the point that I think you need to worry. – Sanderson

Zusätzlich dazu sprach Sanderson auch noch die Sorgen einiger Fans darüber an, dass seine Involvierung in diese Produktionen sich negativ auf das Schreiben seiner Bücher auswirken könnte. Der Autor gab in diesem Bereich gleichzeitig eine Warnung und eine Entwarnung. Seine Arbeit mit Apple wird sich negativ auf seine Arbeit als Autor auswirken und gewisse Projekte etwas verlangsamen. Allerdings sollten Fans sich keine ernsten Sorgen machen, weil er seine neuen Verpflichtungen bereits eingeplant hat und schon seit einiger Zeit darauf hinarbeitet.

Das neue „Mistborn Ghostbloods“ soll auch weiterhin im Jahr 2028 erscheinen und die restlichen Bücher der Trilogie werden jeweils in 2029 und 2030 kommen. Das nächste Stormlight-Buch ist ebenfalls bereits fest verplant und sollte pünktlich erscheinen. Die neuen Verpflichtungen des Autors dürften wohl eher die Arbeit an kleineren Werken, Nebenprojekten oder „geheimen Veröffentlichungen“ beeinflussen. Aber auch da sollte niemand mit gewaltigen Problemen rechnen.

Midnight: Blizzard fasst die Story von TWW in einem Trailer zusammen

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Die Erweiterung „The War Within“ ist nur das erste Kapitel der World Soul Saga, die insgesamt drei Erweiterungen abdecken und eine übergeordnete Geschichte erzählen soll. Die Anfang März erscheinende Erweiterung „Midnight“ ist das mittlere Element dieser Saga, welches basierend auf klassischer Erzählstruktur mit ziemlicher Sicherheit an einen Tiefpunkt für die Helden von Azeroth enden wird. Um die Spieler an alle relevanten Ereignisse aus TWW zu erinnern und einen möglichst guten Start in Midnight zu erlauben, veröffentlichte Blizzard gestern Abend ein „The Story So Far“ Video auf YouTube.

Catch up on Xal’atath’s dark deeds throughout The War Within, from the destruction of Dalaran to the return of the Void Lord Dimensius. Remember: Midnight is coming.

Bei diesem „The Story So Far“ Video handelt es sich im Grunde auch nur um einen Zusammenschnitt der wichtigsten Cinematics von TWW. Eine neue Person erhält dadurch also nicht den notwendigen Kontext, um alle relevanten Ereignisse und ihre Zusammenhänge zu verstehen. Trotzdem dürfte das Ganze durchaus ausreichen, um aktive Spieler von WoW an die vorherigen Story-Elemente und die zentralen Themen von TWW zu erinnern. Schließlich liegen diese Ereignisse noch nicht so weit in der Vergangenheit.

Ansonsten stellt sich natürlich die Frage danach, ob so ein „The Story So Far“ Video überhaupt notwendig ist. Ich persönlich würde die Frage mit einem eindeutigen Ja beantworten. Schließlich gibt es genug Spieler, die nicht dauerhaft im Spiel aktiv sind und die Lore nur so am Rand bemerken. Eine grobe Zusammenfassung der Ereignisse von TWW ist daher in der Theorie eine gute Sache. Blizzard hätte sich damit aber vielleicht etwas mehr Mühe geben können. Eine Alternative wäre das Anheuern eines auf Lore spezialisierten YouTubers, der die gesamte Lore von TWW in 15 Minuten auflistet.