Das vergangene Jahrzehnt über hat sich CD Projekt Red einen Ruf als ein Studio erarbeitet, welches extrem umfangreiche und gut durchdachte Erweiterungen für seine Spiele veröffentlicht. Die Addons zu The Witcher 3 und Cyberpunk erweitern die Grundspiele enorm und sie fallen größer aus als viele andere vollwertige Spiele. Mit Blick darauf fragen sich aktuell natürlich viele Fans, ob auch The Witcher 4 und darauf folgende Spiele wieder so enorme Erweiterungen erhalten werden.
Während ihres vor Kurzem durchgeführten Livestreams lieferte CEO Michał Nowakowski von CD Projekt Red überraschenderweise eine Antwort auf diese Frage. Zum Leidwesen der Fans viel die gelieferte Antwort allerdings sehr negativ aus. Laut Nowakowski sollten Spieler nicht davon ausgehen, dass The Witcher 4, 5 und 6 wirklich gewaltige Erweiterungen erhalten werden. Er verneint zwar nicht jegliche Form von DLC für diese Spiele, aber richtig umfangreiche Addons sind derzeit sehr unwahrscheinlich.
Frage: „Given the very ambitious project pipeline, does the company see room for developing expansions for the new Witcher saga?“
Antwort von Nowakowski: „As you mentioned in the question, the plans are pretty ambitious. Specifically, it’s to release three Witcher games within a six-year period. It would be difficult, to be very honest, for us to add an expansion to the upcoming trilogy. This is where we are here and now with this particular issue.“
Netterweise reichte Nowakowski auch direkt den Grund für diese Entscheidung nach. Dem aktuellen Plan von CD Projekt Red zufolge wird The Witcher 4 in 2027 erscheinen, Teil 5 folgt dann in 2030 und das sechste Spiel soll in 2033 auf den Markt kommen. Das Studio möchte also innerhalb von 6 Jahren insgesamt drei vollwertige AAA-RPGs auf den Markt bringen, was für jedes Studio eine gewaltige Herausforderung wäre. Den Entwicklern fehlt aufgrund dieser Pläne also vermutlich einfach die Zeit dafür, um noch große Erweiterungen für die einzelnen Spiele zu erschaffen. Das Ganze wäre zwar nicht komplett unmöglich, aber Nowakowski beschreibt es aktuell als sehr schwierig und als ein Problem für die Entwickler.
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